|
|
 |
 |
 |
 |
Verband regional > Saarland > Nachrichten
Nachrichten aus der Landesgruppe Saarland
TERMINÄNDERUNG: EAKK-Biwak in Germersheim wird verlegt
|
Leider kann das EAKK-Ausbildungsbiwak "SAARFOR" nicht wie geplant im Zeitraum 26.-28. Juni 2009 durchgeführt werden. Neuer Termin: 09.-11.10.2009 |
Zweitagemarsch Belp/Schweiz: 8 Saarländer marschieren 580 km
Zu der 50.Auflage des beliebten Zweitagemarsches in Belp bei Bern in der Schweiz fanden sich immerhin 8 Teilnehmer aus dem Saarland ein, die sich an die 2 x 40km heranwagen wollten.
Die Veranstaltung drohte vor 2 Jahren mangels Unterstützung der Armee völlig von den Terminkalendern zu verschwinden; dank privater Initiative aus den Reihen des Schweizer Reservistenverbandes SVLMT gelang es jedoch, sie am Leben zu erhalten, was in diesem Jahr von knapp 2000 Teilnehmern entsprechend gewürdigt wurde.
Freitags reisten unsere Kameraden von der Saar an, den Anfang machten Esther und Rudi Riefer sowie Udo Brandel von der RK Hassel, die dank Urlaub schon frühmorgens starten konnten und ab 16 Uhr die Anmeldeformalitäten für unsere „Marschgruppe Saar“ erledigten. Im Laufe des späten Nachmittags trudelte dann nach und nach der Rest ein und richtete sich in der engen, aber notgedrungen doch gemütlichen Zivilschutzanlage in Kehrsatz häuslich ein: „Dauerbrenner“ Andreas Schneider, der schon zum 7.Mal teilnahm, Jakob Frenzel sowie Thomas Kammer und schließlich fand sich noch der Landesvorsitzende Johannes Niklas nebst Ehefrau Edith ein und sollte wieder einmal beweisen, dass er nicht nur bezüglich Landesvorsitz ein würdiger Nachfolger von Horst Feld ist, sondern auch bezüglich seiner Marschaktivitäten.
Familie Riefer bewies kulinarisches Gespür und leitete uns ins Restaurant Mayguth, das seinen Namen in der Tat verdient hatte, man speiste vorzüglich, aber leider ohne die Gesellschaft der Schweizer Kameraden, mit denen man sich gerne getroffen hätte. Diese waren aber schier bis über beide Ohren in Organisationsarbeiten vertieft, sodass man die saarländisch-schweizerische Partnerschaft an diesem Wochenende nur notdürftig pflegen konnte. Naja, im Dezember wird sich das ja wieder ändern…
Rudi Riefer stellte abends schließlich noch seine Fähigkeiten als „Atomschlosser“ unter Beweis und brachte selbst den hartnäckigsten Föhn zum Funktionieren; es gab offensichtlich Kameraden, denen ihre lockige Haarpracht fast so wichtig war wie ihre Gehwerkzeuge J
Am nächsten Morgen ging es zeitig aus den Federn: 4:50 Uhr Wecken, Frühstück im Start-Ziel-Bereich und um 6:35 Uhr ging es dann „ab auf die Piste“. Zunächst blieb man noch einträchtig beisammen, ehe Thomas nach 10 Minuten den ersten „Ausreißversuch“ wagte; er hatte das aber vorher schon signalisiert und wollte ein „hartes Training für den Dezembermarsch“ absolvieren, und so vertraute er seiner bewährten Kombination aus Laufanteilen und mehr oder weniger schnellem Gehen. |
Die Strecke führte zunächst flach durch das Aaretal und ging danach hügelig weiter. Trotz einiger knackiger Anstiege sollte die Strecke über die 2 Tage gesehen nie außergewöhnlich schwierig werden, auf dem heimischen Bliesgau oder Taunus, was Andreas angeht, waren alle ähnlich schwierige Strecken gewohnt.
Auch das Wetter spiele hervorragend mit, zunächst war es noch bedeckt, aber trocken, und am späten Vormittag zeigt sich immer mehr die Sonne und es wurde fast schon ein wenig zu warm. Die 2.Hälfte der Strecke führte durch das Tal der Gürbe, einem kleinen Nebenflüsschen der Aare, und hier passte Thomas auf wie ein Luchs, tangierte die Strecke doch einige Stationen des Marsches im Dezember: Kirchdorf, Mühlethurnen, Kaufdorf, Toffen und Belp. Wer Thomas genauer kennt, weiß, dass er sich solch eine Gelegenheit zum vorzeitigen Taktieren nicht entgehen lässt nach seinem Motto „Zum erfolgreichen Marschieren/Laufen reichen nicht nur die Beine, da muß auch der Kopf Schwerstarbeit leisten !“.
Obwohl die Zeit an diesem Wochenende keine Rolle spielte, war Thomas zügig unterwegs und blieb dem saarländischen Motto „Um zwölf wird gess’“ treu, als er um 11:58 Uhr im Ziel eintraf. Zwischen ein und halb zwei Uhr tröpfelte dann auch der Rest der Gruppe ein, froh, die 40 km in einer respektablen Zeit geschafft zu haben.
Der Nachmittag verwöhnte alle dann mit wunderschönem Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad, die meisten machten es sich auf schattigen Plätzchen bequem und entspannten ein wenig, Andreas zog es nach Bern und Thomas verband eine schöne Tour mit dem Auto mit erneuter Besichtigung einiger Strecken, die es im Dezember zu absolvieren gilt („Nach Belp ist vor Belp !“). |
Der Abend verwöhnte dann mit phantastischen Ausblicken auf die Berner Alpen mit Eiger, Mönch und Jungfrau und man konnte sogar ein „Alpenglühen“ beobachten, ehe sich der Tag bei einigen „Feierabend-Bierchen“ seinem Ende zuneigte…
Am nächsten Morgen das gleiche Spiel: 4:50 Uhr Wecken, Frühstück, 6:35 Uhr Start. Diesmal ging es zu Anfang nach kurzer Flachpassage schon gleich kräftig in die Höhe, ca. 150 Höhenmeter waren zu überwinden. Überdies meinte es die Sonne heute noch besser als gestern und es sollte ein wolkenloser Marsch mit Temperaturen bis 25 Grad werden…
Die Strecke führte zunächst in einem großen Bogen durch das Umland von Bern, um dann schließlich direkt auf die Schweizer Hauptstadt zuzusteuern. Als Höhepunkt führte sie schließlich mitten durch die Altstadt von Bern, um dann abschließend lange Zeit auf schattigen Wegen am Ufer der Aare zum Zielort Belp zu führen.
Unsere Saarland-Gruppe musste sich heute aufteilen, das Ehepaar Riefer begnügte sich angesichts der Strapazen des Vortages mit 20 km, auch Udo Brandel trat auf der 30-km-Strecke etwas kürzer als am Vortag. Unfreiwillig traf auch Andreas Schneider das Schicksal des „Kürzertretens“: An einer Verpflegungsstelle kreuzten sich mehrere Strecken sowie Hin- und Rückwege, und mangels exakter Markierung marschierte er flugs einer 30km-Gruppe hinterher, die sich schon auf dem Rückweg befand. Andreas merkte es irgendwann, nahm’s gelassen und verzichtete darauf, die verlorene Fährte wieder aufzunehmen. So kam er heute auf knapp 30 km, ein gutes Training für „höhere Aufgaben“, die das Jahr sicherlich noch zu bieten hat, war es allemal. |
Thomas Kammer hatte am Vortag wohl einige Bierchen zuviel und wurde heute durch mehrere längere „Boxenstopps“ arg gehandicapt; er wunderte sich auch nicht wenig, dass er nach jeder Auszeit Jakob Frenzel überholte, der offensichtlich einen ganz starken Tag erwischt hatte und enorm aufs Gas drückte. Am Ende kam er um 11:54 Uhr gerade mal 3 Minuten hinter Thomas an, für beide reichte es damit noch zum „pünktlichen Mittagessen“ in bekannter saarländischer Manier
Auch Edith und Johannes Niklas waren heute gut dabei und schafften zum zweiten Mal die 40km-Strecke, die Freude über den großen Erfolg war ihnen im Ziel deutlich anzusehen. Nachdem man den Schweizer Kameraden noch ein Gastgeschenk von der Saar überreicht hatte, wurde ab 15 Uhr so langsam die Heimfahrt eingeläutet, nicht ohne an die erkrankte Kristine Lauer zu denken, die mit Gatte Udo sicherlich auch gerne dabei gewesen wäre. Unsere Marschgruppe organisierte noch ein Souvenir und einen Glücksbringer für sie mit dem Wunsch „Liebe Kristine, es war schade, dass ihr nicht auch dabei wart; wir wünschen dir von ganzem Herzen, dass du wieder gesund wirst und dass ihr das nächste Mal wieder mit uns auf die Piste geht...“
Dann ging ein ereignisreiches Wochenende mal wieder zur Neige, und jeder unserer 8 Recken freute sich bereits auf ein Wiedersehen mit Belp am 4. Dezember zum Distanzmarsch oder auch am 14.Mai 2010 zum nächsten Zweitagemarsch…
Text: tka |
Rk Hassel feiert ihr 18. Frühlingsfest
Herrlicher Sonnenschein und reger Besucherandrang ließen das Frühlingsfest der Reservistenkameradschaft Hassel, das bereits zum 18. mal im Freizeitgelände Fröschenpfuhl veranstaltet wurde, zu einem vollen Erfolg werden. Hunderte junge und alte Maiwanderer und auch zahlreiche Radfahrer legten eine kurze Pause ein, um zu Mittag zu essen oder sich mit Kaffee und Kuchen zu stärken. Der Reservistenmusikzug Saarland unter der Leitung von Erich Gingrich sorgte mit flotten Melodien für gute Stimmung.
Unter den zahlreichen Gästen, die der Vorsitzende der RK-Hassel Alfred Höllisch begrüßte, waren neben Ortsvorsteher Markus Derschang und dem Hasseler Ortsrat der Landesvorsitzende des Reservistenverbandes Johannes Niklas, der Kreisvorsitzende Saarland – Süd Thomas Geller und der Landesorganisationsleiter Franz Baumhakl sowie der Beauftragte der Zivil-militärischen-Zusammenarbeit Saarpfalz Kreis Heiner Kausch. Neben Reservisten aus dem gesamten Saarland waren viele Kameraden aus Frankreich gekommen, Angehörige der mit der RK-Hassel befreundeten Reserveunteroffiziersvereinigung aus Forbach mit ihrem Präsidenten Patrick Ritzenthaler, Mitglieder der Fremdenlegion Forbach und Saarlouis mit ihren Präsidenten Albert Starck und Karl-Heinz Klein und Raymond Knipper, der Präsident der Souvenir Francais, des französischen Gegenstückes zum Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Der Reservistenverband nutze die günstige Gelegenheit, um verdiente Kameraden auszuzeichnen. Der Landesvorsitzende Johannes Niklas und der Kreisvorsitzende Thomas Geller ehrten Rudi Boussard und Alfred Höllisch für 20 – bzw. 25 jährige Mitgliedschaft. Ehrenabzeichen in Bronze erhielten Karl-Heinz Klein, Fremdenlegion Saarlouis, und Sebastien Schiffmacher, Reserveunteroffiziersvereinigung Forbach.
30 Helferinnen und Helfer der RK-Hassel sorgten für das leibliche Wohl der Gäste und hatten vom frühen Mittag bis zum Abend alle Hände voll zu tun. „ Bei den Getränken verkauften sich Apfelschorle und Bier am besten", stellte Christian Jentes fest, der von Anfang an am Getränkestand tätig war. Der berühmte Reservisteneintopf, der diesmal direkt aus der Gulaschkanone kam, lief so gut, dass man schon kurz nach Mittag passen musste. Über reges Interesse der Besucher freute sich auch Stefan Lagerbauer, der die Info-Stände des Reservistenverbandes und des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge betreute. Am Abend war auch von Spießbraten, Würsten, Kartoffelsalat, Kaffee und Kuchen nichts mehr übrig. Der RK Vorsitzende Alfred Höllisch freute sich: „Wir haben am heutigen Tag auch ein neues Mitglied gewonnen“. Die nächste größere Veranstaltung der RK-Hassel ist das 15. Berg-Biwak in Pfronten/Allgäu anlässlich der 25 Jahr Feier der dortigen Reservisten- und Veteranenkameradschaft an Fronleichnam.
|
Delegation der Landesgruppe Saarland auf der Hardthöhe
Einer Einladung von Oberst im Generalstab Eberhard Zorn, Leiter des Referates FüH/Z im BMVg, an den stellvertretenden Vorsitzenden der RK-Malstatt Burbach StFw Wolfgang Weissbrod folgend nahmen der Landesvorsitzende Oberleutnant der Reserve Johannes Niklas und 3 Reservisten der Kreisgruppe Saarland Süd am 30.04.2009 an einer sicherheitspolitischen Einweisung auf der Hardthöhe in Bonn teil. Das Landeskommando Saarland unterstützte die Reservisten mit Zuziehungen und einem Dienst-Kfz. Nach einer zweistündigen Fahrt erreichte die Delegation das BMVg, wo sie bereits durch Hptm. Proksch, Mitarbeiter im Referat von Oberst Zorn, erwartet wurde. Nach der auf der Hardthöhe üblichen Anmeldeprozedur folgten eine kurze Vorstellungsrunde und eine Einweisung in die Gliederung des Ministeriums sowie des Führungsstabes des Heeres. Während der Vorträge konnten die Saarländer interessante Einblicke in die aktuellen Entwicklungen des Heeres und der Auslandseinsätze der Bundeswehr erhalten. Die anschließende Fragerunde wurde intensiv für Fragen von der Basis genutzt - für den Schriftführer der Kr.Gr. Saarland Süd, SBtsm. d.R. Roman Sauer, die Chance, kompetente Antworten auf seine Fragen zum Einsatz von Marinekräften am Horn von Afrika zu erhalten. Im anschließenden Referat durch Oberstleutnant von Maltzahn, Referent im Führungsstab des Heeres und verantwortlich für Reservistenangelegenheiten, wurde das neue Reservistenkonzept des Heeres erläutert. In einem objektiven Vortrag berichtete von Maltzahn über das neue Beorderungssystem, seine Umsetzung und den aktuellen Stand der Stellenbesetzungen. Es folgte eine rege Diskussion über die neuen Inhalte der Reservistenausbildung, die durch den Vorsitzenden der Kreisgruppe Saarland Süd, SU d. R. Thomas Geller eröffnet wurde. Die vielschichtigen Themen ließen die Zeit wie im Flug vergehen. Um dem weiteren Programm gestärkt entgegenzusehen, verlegte die Delegation gemeinsam mit Hptm. Proksch zum Mittagessen in die architektonisch schön angelegte Kantine des BMVg, auch bekannt als "die Pyramide". Es folgte eine Exkursion durch die Liegenschaft auf der Hardthöhe, die sich größer als erwartet entpuppte. Abschließend nahm sich Oberst Zorn Zeit für ein offenes Abschlussgespräch, aus dem beide Seiten Anregungen für ihre weitere Arbeit ziehen konnten. In das Gespräch vertieft, wurde die kleine Runde von Generalleutnant Hans Otto Budde, Inspekteur des Heeres, überrascht, der plötzlich das Büro von Oberst Zorn betrat. Dank dieses Zufalls wurde den Saarländern die Ehre zuteil ein paar Worte mit dem höchsten Soldaten des Heeres zu wechseln. Nach der Übergabe einiger Präsente an Oberst Zorn und einigen Erinnerungsfotos trat die Delegation ihre Heimreise an. Den Kameraden des Referats FüH/Z vielen Dank für diese sehr interessante und gelungene Veranstaltung.
|
33. Orientierungsmarsch der Reservistenkameradschaft Lebach
Zum 33. Orientierungsmarsch der Rk-Lebach waren 64 Wettkämpfer in neun Reservistenmannschaften, einer Aktivenmannschaft der 3./261 und fünf zivilen Gastmannschaften angetreten. Diese marschierten über 14 km und 13 Punkte mit Karte, Kompass und Luftbild durch die Lebacher Wälder. Die Strecke stellte mittlere Ansprüche an die körperliche Leistungsfähigkeit und hohe Ansprüche an das Orientierungsvermögen. An den Kontrollposten galt es militärisches und sicherheitspolitisches Fachwissen unter Beweis zu stellen, ehe im AGSHP die Treffsicherheit mit dem G36 gefragt war. Gewertet wurde in 3 Kategorien: militärische Mannschaften, zivile Gastmannschaften und Gesamtwertung. Sieger bei den zivilen Gastmannschaften wurde die Mannschaft DRK OV Frickhofen 1 vor DRK OV Frickhofen 2 und THW OV Lebach. Bei den militärischen Mannschaften siegte die Mannschaft Rk-Lebach 2 vor der 3. /FschJgBtl 261 und der Rk-Lebach 3. In der Gesamtwertung siegte die Mannschaft DRK OV Frickhofen 1 vor Rk-Lebach 2 und der 3./ FschJgBtl 261. Der Vorsitzende der Rk-Lebach, OFw d.R. Christoph Becker, bedankte sich bei allen Teilnehmern für den fairen Wettkampf und äußerte lediglich sein Bedauern, dass nicht mehr Reservistenmannschaften teilgenommen hatten. Für die Wettkämpfer bedankte sich Oberst Udo Lauer, der selbst am Wettkampf teilgenommen hatte, bei der ausrichtenden Rk-Lebach. Er äußerte den Wunsch, dass sich alle im nächsten Jahr wiedersehen mögen. |
Ausbildungstag "Retten-Bergen-Löschen" der Kreisgruppe Saarland Süd
|
Am Samstag den 18.04.2009 bot die Kreisgruppe Saarland Süd im Rahmen der ZMZ Ausbildung unter der Leitung des Vorsitzenden der Rk Riegelsberg, HFw Volker Klein, mit Hilfe des THW, der Freiwilligen Feuerwehr und des Schützenvereins Riegelsberg einen 5 Stationen umfassenden Ausbildungsparcours im Bereich des Riegelsberger Forsts an. 30 Reservisten der Landesgruppe Saarland folgten dem Angebot und erreichten bei strömendem Regen die 1. Station: eine behelfsmäßige Wasserentnahmestelle an einem Bachlauf im Wald, an der unter dem wachsamen Auge der Freiwilligen Feuerwehr ein Bach angestaut, ein Wasserbehälter errichtet und die dazugehörigen Schläuche und Kabel zur Pumpe verlegt werden mussten. Der nächste Ausbildungsabschnitt führte die Teilnehmer auf einem Marsch mit Skizze auf schlammigen Wegen durch den als Lampennest bezeichneten Forst. An der 3. Station musste eine verletzte Person mittels Seilsteg, Seilwinde und einem Bergekorb unter der professionellen Anleitung des THW aus einer Schlucht gerettet werden. Anschließend war beim Bogenschießen auf 25 Meter Präzision gefragt. Den Abschluss bildete ein Schießen mit Luftpistole und Kleinkalibergewehr im Schützenhaus Riegelsberg, wo der Schützenverein den erschöpften Teilnehmern frischen warmen Kaffee reichte. Zur Mittagsverpflegung verlegte die Ausbildungsgruppe zurück ins THW-Gebäude, wo bereits Gulasch mit Nudeln aus der THW-Küche auf sie wartete. Das Resümee: dieser Tag war Spitze und sollte unbedingt wiederholt werden. |
Rk Sitterswald pflegt saarländische Kriegsgräber
|
Die Reservistenkameradschaft (RK) Sitterswald hat nach drei Großeinsätzen die Sanierung der Soldatengräber in Bliesransbach abgeschlossen. Bei strahlendem Sonnenschein legten zehn Männer in ehrenamtlicher Arbeit noch einmal Hand an, gestalteten einen Weg mit Bodenplatten und umgaben die gravierten Grabplatten mit golden glänzendem Kalksplitt. "Das ist das erste Mal, dass die Sonne scheint. Bei den ersten beiden Arbeitstagen standen wir bis zu den Knöcheln im Schlamm", so RK-Mitglied Gerhard Staub. Im Oktober 2008 beschloss die RK Sitterswald, die Gräber in Bliesransbach zu erneuern. Die Gemeindeverwaltung von Kleinblittersdorf übernahm die niedrigen Materialkosten und die RK-Mitglieder führten die Arbeiten aus. "Die Gräber waren in einem unwürdigen Zustand. Alles war zugewachsen und man konnte kaum noch etwas erkennen", sagt Andreas Dax, der Vorsitzende der RK Sitterswald. Ihm zufolge gibt es etwa 30 Reservistenkameradschaften im Saarland, an der Oberen Saar nur die RK Sitterswald. Die kümmere sich aber um die Soldatengräber in der ganzen Gemeinde.
|
|
Die Kameraden haben sich viel Arbeit gemacht. Alle Grabplatten sind genau gleich in den Boden eingebracht, und die Abstände zwischen den Platten sind auch einheitlich. "Wir haben alle Grabplatten erneuert und die eingravierte Inschrift mit weißer Farbe hervorgehoben. Zudem hat uns Roland Hoffmann aus Bliesransbach die Platten mit Nano-Technik kostenlos versiegelt." So werde die künftige Pflege leichter, erzählt Andreas Dax weiter. In drei Großaktionen und mit insgesamt 200 Arbeitsstunden hat die Reservistenkameradschaft die Soldatengräber in Bliesransbach in einen guten Zustand gebracht und der Gemeinde Kleinblittersdorf durch die Eigenleistung gutes Geld gespart.
|
|
"Wir überlegen noch, ein Kreuz über den Gräbern anzubringen, auf dem etwas über die Soldaten und ihre Herkunft steht", sagt der Bliesransbacher Ortsvorsteher Günter Lang, der als Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins die Reservisten-Kameraden mit Speis und Trank versorgte. Der RK-Vorsitzende Andreas Dax resümiert: "Wir haben mit viel Einsatz, aber auch viel Spaß diese Aktion durchgeführt." Und weiteres sei geplant: Im Sommer wollen ihm zufolge die Reservisten das Ehrenmal auf dem Sitterswalder Friedhof säubern. Und man versuche in diesem Jahr noch die Soldatengräber in Rilchingen-Hanweiler zu säubern. |
Gedenkmarsch zu Ehren des langjährigen Landesvorsitzenden Horst Feld
Aus dem ganzen Saarland waren Reservisten auf Einladung der Reservistenkameradschaft Spiesen-Elversberg nach Spiesen gekommen, um ihres langjährigen Landesvorsitzenden Horst Feld, Oberstleutnant d.R. zu gedenken, der über 13 Jahre die Geschicke des Landesverbandes Saarland geleitet hatte und vor einem Jahr unerwartet verstorben war. Nach einem Gottesdienst, den der Feldgeistliche der Luftlandebrigade 26 zelebrierte und an dem neben den Familienangehörigen über 120 Reservisten und Gäste teilnahmen, unter ihnen Bürgermeister Rainer Pirrung und Ortsvorsteher Thomas Thiel sowie Abordnungen von französischen Reservisten-Vereinigungen, hatte das Landeskommando Saarland zu einem Gedenkmarsch eingeladen, an dem nicht nur die Reservisten sondern auch zahlreiche Freunde und Bekannte des Verstorbenen sich auf die Strecke im Mühlental im Raume Spiesen – St. Ingbert machten. Auch das örtliche DRK war vertreten, Hilfeleistungen wurden glücklicherweise jedoch nicht benötigt. Nach Abschluss des Marsches hatte die RK Spiesen-Elversberg zu einem KK-Schießen auf dem modernen geschlossenen 50-m-Schießstand der Schützengesellschaft Spiesen-Elversberg eingeladen. Die besten Ergebnisse wurden mit Pokalen und Urkunden gewürdigt. Dabei zeigten die Reservisten von der RK Spiesen-Elversberg, dass sie nicht umsonst ihre Heimstatt im Schützenhaus mit hervorragenden Trainingsbedingungen gefunden hatten. RK-Vorsitzender Udo Lauer, Oberst d.R. konnte mit den besten Resultaten die Pokale und Siegerurkunden an SU Thomas Kammer überreichen, den 2. Platz belegte HG Benjamin Schaller und auf Rang 3 überzeugte als Fördermitglied Charlotte Simon.
Mit dieser Veranstaltung, die von der RK Spiesen-Elversberg, der jüngsten RK im Saarland mustergültig ausgerichtet wurde, hat diese bewiesen, dass sie mit ihren rd. 60 Mitgliedern in der Lage ist, auch größere Veranstaltungen in Zukunft durchzuführen. |
|
Der Impuls zur Ausrichtung des Horst-Feld-Gedächtnismarsches kam aus einer Marschgruppe, die 2003 innerhalb der RK Spiesen unter der Leitung des jetzigen Marschbeauftragten der Landesgruppe Saarland entstand. Nach mehreren Erfolgreichen Marschveranstaltungen entschloss man sich, das RK-interne Marschtraining publik zu machen und auf Landesebene auszuweiten. Man lud einen erweiterten Teilnehmerkreis zum ersten Marschtraining am 21.03.2008 ein, unter ihnen auch den Landesvorsitzenden Horst Feld. Eine besondere Tragik lag in einer E-Mail von Horst Feld wenige Tage vor seinem Tod, als er die geplanten Aktivitäten der Marschgruppe lobte und auch seine tatkräftige Unterstützung versprach, nicht ahnend, dass er schon das Folgetraining 2 Wochen später nicht mehr erleben sollte… Am Abend nach seiner Beerdigung traf man sich zum gemeinsamen Training, und hier keimte wohl schon der Wusch, ihm ein bleibendes Andenken zu setzen.
|
|
In den folgenden 12 Monaten konnte man immer mehr Teilnehmer für die Marschgruppe gewinnen, der neue Landesvorsitzende Johannes Niklas nebst Gattin stieß Mitte 2008 dazu und gegen Ende des Jahres gab es noch reichlich Zuwachs aus den reihen der RK Hassel, sodass man auch am Berner Distanzmarsch mit einer deutlich größeren Gruppe teilnehmen konnte.Zur Zeit besteht die „Marschgruppe Saar“ aus gut 30 Teilnehmern, die sich schon in den Wintermonaten fast wöchentlich trafen, und an gut besuchten Trainingstagen kann man schon mal 20 Personen zählen. Zusammenfassend bleibt zu sagen: Der RK Spiesen ist schon bei ihrer ersten landesweiten Veranstaltung ein guter Wurf gelungen, bleibt zu hoffen, dass der Horst-Feld-Gedächtnismarsch in diesem Sinne fortgesetzt wird und auch die Trainingsaktivitäten fortgeführt werden, wie es sich der Verstorbene sicherlich gewünscht hätte, dafür drücken wir der RK Spiesen und der „Marschgruppe Saar“ die Daumen… |
Auszeichnung für den Landesbeauftragten FMF OFw d.R. Stefan Aumüller
|
Anlässlich des ersten „Gesprächskreises für Reservisten“ im Wehrbereich II im Jahr 2009 wurde der Bauftragte für die Förderung militärischer Fähigkeiten der Landesgruppe Saarland, Oberfeldwebel d.R. Stefan Aumüller, am 10. März 2009 in Höxter durch den Stellvertretenden Befehlshaber im Wehrbereich II, Brigadegeneral Hans-Jürgen Hugenschmidt, für seine Verdienste im Bereich der FMF im Jahr 2009 zusammen ausgezeichnet. |
Kreisgruppe Saarland Ost wählt neuem Vorstand
Am 25.03.2009 wählte die Kreisgruppe Saarland Ost turnusgemäß Ihren neuen Vorstand:
|
Vorsitzender |
StFw d.R. Wolfgang Neumann |
| 1. stv Vorsitzender |
StFw d.R. Franz Lucas |
| 2. stv Vorsitzender |
StUffz d.R. Heinrich Mathieu |
| Kassenwart |
StFw d.R. Lothar Kunz |
| Schriftführer |
StFw d.R. Peter Wegmann | |
Afghanistan im Fokus der sicherheitspolitischen Landesveranstaltung
|
Die Sinnhaftigkeit des Einsatzes werde vielerorts in Deutschland angezweifelt, stellte Oberstlt Jahnel in seiner Einleitung fest. Den Grund hierfür sah er darin, dass die Politik den Zusammenhang zwischen der Sicherheit in Afghanistan und in Deutschland nicht ausreichend darstelle. „Afghanistan ist alternativlos auf Unterstützung angewiesen. Es darf nicht wieder zur Drehscheibe des internationalen Terrorismus werden!“ Bis zum Februar 2008, erinnerte der Referent, war das Provincial Reconstruction Team Kundus Ziel von zahlreichen Raketenangriffen. Nach Einsatzbeginn der Fallschirmjäger, die auch bei Nacht und zu Fuß patrouillierten, sei nach kurzer Zeit Ruhe eingekehrt. Der Gegner habe sich angepasst und nun mit Hinterhalten und IEDs (Improved Explosive Devices) operiert. Nach Abzug der verstärkten Fallschirmjägerkompanie hätten die Terroristen die Raketenangriffe aus den alten, nun nicht mehr überwachten Stellungen wieder aufgenommen. Nach Jahnels Vortrag berichtete HptFw Markus Griesbach, wie es ihm und seinen beiden Kameraden erging, als sie mit ihrem DINGO auf eine Sprengfalle mit etwa 11 Kilogramm Sprengstoff auffuhren. Das etwa zehn Tonnen schwere Fahrzeug habe sich dabei einmal um 180 Grad nach hinten und einmal um die Querachse überschlagen. Griesbach war voller Lob über die sehr schnelle Hilfe, die ihnen vor Ort und danach geleistet wurde: „Die Rettungskette hat schnell und effektiv gearbeitet!“ |
Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold für Stabsfeldwebel d.R. Rudi Herrmann
In Anerkennung seiner Verdienste um die positive Entwicklung des VdRBw Landesgruppe Saarland, seines hervorragenden Engagements als Vorsitzender der Kreisgruppe Saarland West und seiner überragenden Verdienste um die sicherheitspolitische Aus- und Weiterbildung, hat die Bundeswehr dem Stabsfeldwebel der Reserve, Rudi Herrmann, das Ehrenkreuz in Gold verliehen. Weiterhin wurden damit seine Verdienste um die Mittlerfunktion des Verbandes der Reservisten zwischen Bundeswehr und Gesellschaft gewürdigt. Der Kommandeu des Landeskommando Saarland Oberst Otto Reiner in seiner Laudatio: “ Stabsfeldwebel d. R. Rudi Herrmann hat sich durch sehr hohes persönliches Engagement ganz besondere Verdienste um die Bundeswehr erwoben.“ |
Nachtschießen in Zweibrücken (02.02.2009)
 |
27 Reservisten der Landesgruppe Saarland traffen sich auf der Standortschießanlage Zweibrücken um am Nachtmarsch und dem anschließenden Nachtschießen mit G36 teilzunehmen. Unterstützt wurden sie dabei vom FwRes StFw Achim Kölli und dessen baldigem Nachfolger HF Michael Klein. Nach der Begrüßung durch den Gesamtleitenden OSA Schweitzer, wurden die Mannschaften von der Leitung des Marsches (Oberleutnant Niklas) und des Schießens (StBtsm Sauer) in Lage und Auftrag eingewiesen. Während Oberleutnant Niklas die Marschgruppen einteilte und die Marschaufträge verteilte, wurde von der Gruppe um StBtsm Sauer der Schießstand zum Nachtschießen vorbereitet. Nach erfolgreichem und unbeschadetem Eintreffen der Marschgruppen auf der Standortschießanlage wurde das Schießen durchgeführt, wobei jeweils der erste Durchgang einer jeden Gruppe mit in die Auswertung gelangte. Sowohl hierbei als auch bei Wiederholungsübungen wurden die Übungsbedingungen von den Marschierern und Funktionern zu 100% erfüllt. Bevor die Teilnehmer der DVAG nachhause fuhren, wurde zu vorgerückter Stunde noch eine kleine Siegerehrung durchgeführt.
Text: Roman Sauer |
Rk Illtal unter neuem Vorstand
Am 13.02.2009 wählte die Rk Illtal turnusgemäß Ihren neuen Vorstand:
|
Vorsitzender |
Maat d.R. Jürgen Kinitz |
| 1. stv Vorsitzender |
StF d.R. Wolfgang Neumann |
| 2. stv Vorsitzender |
OGefr d.R. Herbert Steimer |
| Kassenwart |
StUffz d.R. Valentin Trampert |
| Schriftführer |
StUffz d.R. Uwe Walczak | |
Fallschirmjägerbataillon 261 veranstaltet Infotag für Reservisten am 07.02.2009
|
Auch in diesem Jahr wird das Fallschirmjägerbataillon 261 einen Infotag für seine beorderten und an einer Beorderung interessierten Reservisten durchführen. Dazu sollen die Reservisten umfassend über Aufträge, Gliederung und Ausrüstung, Veränderungen im Zuge der Transformation und aktuelle Einsätze informiert werden. Die Veranstaltung findet am am 07.02.2009 von 08.00 - 18.00 Uhr in der Graf-Haeseler-Kaserne in Lebach statt.
|
Amerika hat einen neuen Präsidenten - Auswirkungen auf die transatlantische Sicherheits- und Verteidigungspolitik
 |
Der Politikwechsel in den USA trifft laut Höfer nicht nur im Saarland auf offene Ohren. Zwar erwarte er keine tiefgreifenden Änderungen innerhalb den amerikanischen Sicherheitsinteressen, rechne aber mit versöhnlicheren Tönen aus Washington in Richtung Europa.
Auch das Herangehen von US-Präsident Barack Obama an die derzeitigen Herausforderungen wie die weltweite Finanzkrise und die Lage in den Krisengebieten werde Deutschland und Europa nicht unberührt lassen. Vor allem in Afghanistan sei ein größeres Engagement der europäischen Nationen - insbesondere von Deutschland und somit der Bundeswehr - unausweichlich, so Höfers Einschätzung. Dass die Anstrengungen in Afghanistan verstärkt werden sollen, gehe bereits aus Obamas Wahlprogramm hervor.
So habe Obama bereits darauf aufmerksam gemacht, dass der Krieg im Irak wichtige Ressourcen gebunden habe. Als direkte Folge hätten sich die Taliban im Süden Afghanistans neu formieren können - bekanntlich sei 2007 das gewalttätigste Jahr seit der Besetzung des Landes im Jahr 2001 gewesen. Die durch den Irak-Einsatz entstandenen strategischen Risiken, so Obama, seien inakzeptabel. |
|
Höfer wies auf die Schließung des Gefangenenlagers "Guantanamo" hin. US-Präsident Obamas erste Amtshandlung sei gewesen, die Aussetzung aller schwebenden Verfahren im Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba für 120 Tage zu beantragen. Am Ende dieses Prozesses könne die Einlösung seines Versprechens stehen, das Gefangenenlager zu schließen.
Nachweislich unterscheiden sich, so Höfers Fazit, die sicherheitspolitischen Konzepte der europäischen Länder im Vergleich zu den USA in vielerlei Hinsicht. Wie sich jedoch diese Konzepte in der transatlantischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik unter einem neuen amerikanischen Präsidenten entwickeln werden, müssten die nächsten vier Jahre zeigen. |
Rk Malstatt-Burbach wählte neuen Vorstand
Am 16.01.2009 wählte die Rk Malstatt-Burbach turnusgemäß Ihren neuen Vorstand:
| Vorsitzender |
OMaat d.R. Andreas Backes |
| 1. stv Vorsitzender |
Btsm d.R. Jakob Frenzel |
| 2. stv Vorsitzender |
StFw d.R. Wolfgang Weissbrod |
| 3.Stv Vorsitzender |
StFw d.R Klaus Schmidt |
| Kassenwart |
OGefr d.R. Wolfgang Mohr |
| Schriftführer |
Förderer Monika Mohr | |
MdB Gerd Höfer referiert bei der BSH Hochschulgruppe Saarbrücken am 15.01.2009
|
Die im vergangenen Jahr wiedergegründete Saarbrücker Hochschulgruppe des Bundesverbands Sicherheitspolitik an Hochschulen (BSH) veranstaltet am 15.01.2009 ihre erste Vortragsveranstaltung. Thema: "Veränderungen in der transatlantischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik - Chancen und Herausforderungen durch einen Politikwechsel in den USA". Referent: MdB Gerd Höfer, Stellvertretender Präsident des Reservistenverbands Termin: Donnerstag, 15. Januar 2009 um 20:00 Uhr Veranstaltungsort: Europa-Institut der Universität des Saarlandes, Hörsaal 1.02 Gebäude B2.1 |
2009 - das neue Jahr bringt neue Möglichkeiten
Liebe Kameradinnen und Kameraden,
nach einem ereignisreichem Jahr 2008 danke ich Euch für Eure tatkräftige Unterstützung bei der Wahrnehmung unserer Aufgaben im Bereich der freiwilligen Reservistenarbeit. Nach meinem Wechsel an die Spitze des Landesvorstands sind einige Kameraden mit guten Ideen und Anregungen zu Verbesserung unserer Arbeit an mich herangetreten. Diese haben wir in unsere Planungen für das Jahr 2009 einfließen lassen und hoffen, jedem engagierte Mitglied etwas bieten zu können. So reicht unser Spektrum von Sicherheitspolitischen Veranstaltungen über eine Wehrhistorische Fahrt nach Frankreich bis hin zu einem EAKK-Biwak im Sommer. Diese Pläne können wir aber nur gemeinsam mit Leben füllen, darum bitte ich Euch an dieser Stelle um Eure Mitarbeit als Teilnehmer, Funktioner und Mandatsträger in unserer Landesgruppe.
Ich wünsche Euch und Euren Familien ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2009.
Mit kameradschaftlichen Grüßen Johannes Niklas, OLt d.R. Vorsitzender der Landesgruppe Saarland |
Neuer Vorstand der Rk Saarlouis gewählt
Am 12.12.2008 wählte die Rk Saarlouis turnusgemäß Ihren neuen Vorstand:
|
Vorsitzender |
OGefr d.R. Rudi Heinen |
| 1. stv Vorsitzender |
Gefr d.R. Joachim Stoll |
| 2. stv Vorsitzender |
HptGefr d.R. Andreas Monter |
| Kassenwart |
HptGefr d.R. Peter Guido Diwo |
| Schriftführer |
OFw d.R. Wolfgang Beuther | |
Berner Distanzmarsch 2008: Landesgruppe Saarland stellt größte Delegation
|
Eine bunte Marschgruppe aus 57 saarländische Reservisten und Förderern im Alter zwischen 8 und 69 Jahren traten am Freitag den 05.12.2008 den Weg in die Schweiz an. Nach dem Beziehen der Unterkünfte in der Zivilschutzanlage Ins waren die Taktiker mit der Streckenerkundung an der Reihe. Passend zur anstehenden Herausforderung setzte am Nachmittag ein ordentlicher Regen ein, der sich bis zum folgenden Nachmittag hinziehen sollte. Den Abend verbrachten die Saarländer ebenfalls traditionell mit den Schweizer Kameraden beim Abendessen in Aarberg. Der Samstagmorgen diente der allgemeinen Marschvorbereitung und Einteilung der Marschgruppen (je nach Neigung zwischen 10 und 50 km) – die Marschspezialisten Major d.R. Andreas Schneider und Stabsunteroffizier d.R. Thomas Kammer visierten sogar Distanzen jenseits der 70 Kilometer an. Pünktlich zum Start um 14.00 Uhr zog der Regen etwas an, um nach weiteren zwei Stunden abzuklingen und ein wenig Marscherleichterung zu gewähren. Nach langen 10 Stunden Marschzeit kehrten alle Marschierer wohlbehalten in die Basis zurück und einige herausragende Platzierungen waren erreicht. Der Gruppensenior Herbert Kohler (68) erreichte mit 55 km den 5.Platz in der Gesamtwertung. Das spannende Kopf an Kopf Rennen zwischen Andreas Schneider und Thomas Kammer endete mit den herausragenden Leistungen 75 km und einem 2. Platz in der Gesamtwertung für A. Schneider und 84 km und dem 1. Platz für den Landesbeauftragten Marsch T. Kammer. Die teilnehmenden Frauen erreichten ebenfalls beachtliche Marschleistungen (z.B. Edith Niklas 55 km, Kristine Lauer 35 km), die aufgrund des Reglements als Zivilisten leider nicht in die Platzierungen aufgenommen werden konnten. Nach der Siegerehrung gegen 1:30 Uhr feierte man noch bis in die frühen Morgenstunden, ehe dann als festlicher Höhepunkt des Wochenendes der Sonntagsbrunch mit unseren Schweizer Freunden auf dem Plan stand. Hierbei wurden langjährige Teilnehmer des Distanzmarsches von den Gastgebern geehrt. Der saarländische Landesvorsitzende Oberleutnant d.R.Johannes Niklas dankte den Schweizer Kameraden Beat Schild, Reto Maron, Urs Burkhalter und Ursula Schweizer für die schöne, fordernde Veranstaltung und ihre großartige Gastfreundschaft. Das einstimmige Urteil der Teilnehmer: "2009 bin ich auch wieder dabei !"
|
15 Teams - ein Titel: "Landesmeister im Schießen"
Bei strahlendem Sonnenschein traten über 70 saarländische Reservisten an, um unter den 15 besten Mannschaften der Landesgruppe die Landesmeister zu ermitteln. Das sportliche Kräftemessen mit den Handwaffen der Bundeswehr G36, MG3 und P8 konnte dank der modernen Standortschießanlage in Zweibrücken und dem engagierten Einsatz des Funktionspersonals zügig durchgeführt werden. Nach dem sechsstündigen Wettkampf standen folgende Sieger fest:
| 1. |
Malstatt-Burbach 1 |
936 |
| 2. |
Bostal 1 |
929 |
|
3. |
RAG |
913 |
| 4. |
Höcherberg |
895 |
| 5. |
Differten 1 |
869 | |
!!! SiPol Vortrag zur Quick Reaction Force ISAF am 24.10.2008 in Lebach FÄLLT AUS !!!
|
Aufgrund der Trauferfeier für unsere in Afghanistan gefallenen Kameraden am Freitag den 24.10.2008 in Zweibrücken entfällt der für diesen Abend geplante Vortrag. Unsere Gedanken sind bei den trauernden Familien, Freunden und Kameraden. |
Benefizveranstaltung der RK Illtal e.V. für Lea Thome
Am 16, August veranstaltete die RK Illtal e.V. und die Feuerwehr mit Unterstützung der Anwohner vom Rothenberg eine Benefizveranstaltung zu Gunsten der an einer schweren Krankheit leidenden kleinen Lea Thome. Am 6. September konnte der erste Vorsitzende SF d.R. Wolfgang Neumann (1. Reihe rechts) im Beisein des Schirmherren, Herrn Bürgermeister Lutz (3. von links) einen Scheck in Höhe von 3.714,00 Euro überreichen.
Text: W. Neumann |
Die Nato im Wandel und ein neuer Kreisvorstand
Kommandeurwechsel im Landeskommando Saarland
|
Am Freitag den 26.09.2008 fand in Saarlouis der Wechsel an der Spitze des Landeskommando Saarland statt. Oberst Volker Bertel übergab sein Kommando im Beisein von General Diepenhorst (WBK II) an Oberst Otto Reiner. |
22. Salzmarsch der Reservistenkameradschaft Hassel
 |  |
 |
 |
 |
 | Die erfolgreichen Marschierer des 22. Salzmarsch |
 |
Bei herrlichem Spätsommerwetter veranstaltete die Reservistenkameradschaft (RK) Hassel in Zusammenarbeit mit dem Reservistenverband Saarland und dem Landeskommando Saarland der Bundeswehr ihren 22. Salzmarsch. Ein Organisationsstab von 26 Förderern und Reservisten sorgten dafür, dass die 33 Marschierer aus dem gesamten Saarland, Baden-Württemberg (RK-Rottweil-Oberndorf und RK-Reutlingen) Hessen (RK-Riebelsdorf) und Frankreich (Reserveunteroffiziersvereinigung Forbach) einen schönen und fordernden Marsch über Strecken zwischen 20 und 30 Kilometer rund um Hassel bewältigen konnten. Die militärischen Teilnehmer – Reservisten und aktive Soldaten – marschierten in Uniform mit Marschgepäck. Im Rucksack trugen sie als Gewicht 10 Kilo Salz, wovon sich der Name des Marsches herleitet. Die zivilen Teilnehmer traten im Sportdress an. Start und Ziel war das RK-Heim auf dem Eisenberg. Der Marsch verlief reibungslos, so dass Oberstabsarzt der Reserve Stephan Schweitzer keine größeren Verletzungen behandeln musste.
Zum sechsten Mal „die Königsstrecke“ von 30 Kilometern marschiert, zum sechsten Mal Sieger geworden – das ist die Bilanz von Stabsunteroffizier der Reserve Thomas Kammer von der RK-Spiesen-Elversberg. Diese makellose Bilanz ist das Ergebnis harten und intensiven Trainings. Pro Woche marschiert Kammer durchschnittlich 84 Kilometer, dazu kommen Marathonläufe, zuletzt in Mainz und Füssen, und die 76 – Kilometer – Strecke im Schweizer Biehl. „ Die Strecke des Hasseler Salzmarsches ist die schönste im Saarland“, so das Resümee von Kammer.“Sie ist auch anspruchsvoll. Wer 20 Kilometer läuft, muss insgesamt 385 Höhenmeter bewältigen, 490 Höhenmeter sind es für Marschierer über 30 Kilometer.“ Jüngster Teilnehmer war der 7 jährige Marc Müller, dessen Vater Obergefreiter der Reserve Christian Müller 25 Kilometer marschierte. „ Es hat mir gut gefallen“, so Marc über seinen ersten 5 – Kilometer – Salzmarsch. Das nächste Jahr will er wieder mitmachen und 10 Kilometer absolvieren.
Der Leitende des Salzmarsches und 1. Vorsitzende der RK-Hassel Stabsfeldwebel der Reserve Alfred Höllisch, der Landesvorsitzende Oberleutnant der Reserve Johannes Niklas und der stellvertretende Vorsitzende der Kreisgruppe Saarland – Süd Oberfeldwebel der Reserve Norbert Thäder nahmen vor dem RK-Heim die Siegerehrung vor. Alle Teilnehmer erhielten Urkunden, die Bestplatzierten darüber hinaus Pokale. Für den besten Reservisten über 20 Kilometer stiftete der Hasseler Ortsvorsteher Markus Derschang einen Wanderpokal. Auch Ehrungen wurden vorgenommen. So zeichnete Niklas den Hauptgefreiten der Reserve Volker Haberer mit der Ehrennadel des Verbandes in Silber aus. Stabsfeldwebel der Reserve Engelbert Lambert erhielt eine Urkunde für 25 jährige Mitgliedschaft im Verband.
Anschließend wurde zünftig das 30 jährige Bestehen der RK-Hassel gefeiert, die derzeit 135 Mitglieder zählt und eine der aktivsten RKs im Saarland ist. Zu Ihrem Jubiläum überreichte der erste stellvertretende Vorsitzende der befreundeten RK-Rottweil-Oberndorf Oberfeldwebel der Reserve Uwe Schmidt die Statue eines Rottweilers. Der Oberfeldwebel der Reserve Peter Lemanzick (RK-Riebelsdorf) schenkte dem Jubilar einen Wappenteller. |
Tag der Reservisten und Benefizveranstaltung für die Kongo Hilfe Saar
 |
 |
 |
 |
| Der Innenminister des Saarlandes Klaus Meiser im Gesrpräch mit Reservisten |
 |
Einen besseren Publikumsmagneten hätte es für den Tag der Reservisten kaum geben können: Jahrmarkt, Kirmes, Bauernmarkt, Trödelmarkt, Autoschau und verkaufsoffener Sonntag: Der 16. Herbstmarkt in Heusweiler lockte mehr als 28.000 Besucher an. Unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Saarlandes Peter Müller für den Tag der Reservisten und von Brigadegeneral Volker Bescht, Kommandeur der Luftlandebrigade 26, für die Sammlung zu Gunsten der Kongohilfe Saar richtete die Reservistenkameradschaft Köllertal die diesjährige Schwerpunktveranstaltung aus. Dank der Unterstützung durch die 2./FschJgBtl. 261 (Lebach) konnten zahlreiche Radfahrzeuge der Bundeswehr ausgestellt werden; die Soldaten standen den ganzen Tag für Fragen der Besucher zur Verfügung. Ein VIP-Empfang, dem auch der Innenminister des Saarlandes Klaus Meiser beiwohnte, bildete den Auftakt. In seiner Rede fand der Minister nicht nur viele lobende Worte für die Bundeswehr und ihre Reservisten, sondern brachte auch einen Scheck über 500 € zu Unterstützung der “Kongo Hilfe“ mit. Anschließend feierte Pfarrer Richard Bokumabi, unterstützt von einer Jugendband, mit zahlreichen Reservisten und Passanten einen Feldgottesdienst. Getreu dem saarländischen Motto „hauptsach’ gudd gess“ war auch für das leibliche Wohl der Herbstmarktbesucher mit Eintopf aus der Feldküche und selbstgebackenen Kuchen bestens gesorgt. Ein erstklassiges Platzkonzert am späten Nachmittag bildete einen würdigen Ausklang für eine gelungene Veranstaltung.
|
Nachwahl Rk Spiesen-Elversberg
Nachdem dem Ausscheiden des bisherigen Vorsitzenden der Reservistenkameradschaft Spiesen-Elversberg Axel Bender aus privaten und beruflichen Gründen wurde am 09.09.2008 Udo Lauer während der im Schützenhaus "In der Langdell" durchgeführten Nachwahl einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Oberst der Reserve Lauer ist bei der Fallschirmjägerbrigade 26 in Saarlouis als stellvertretender Brigadekommandeur beordert . An seinen Platz als Beisitzer im Vorstand wählte die Versammlung ebenso einstimmig Heiko Elss, Stabsunteroffizier d.R., in den Vorstand. Die Marschgruppe der Spiesen-Elversberger Reservisten wird betreut von Stabsunteroffizier d. R. Thomas Kammer. Die Funktion der stellvertretenden Vorsitzenden werden weiterhin von Claus-Dieter Gilges, Oberfeldwebel d.R. und Hermann Serwe, Gefreiter d.R., wahrgenommen.
| Vorsitzender |
O d.R. Udo Lauer |
| Stv. Vorsitzender |
OFw d.R. Claus-Dieter Gilges |
| Stv. Vorsitzender |
G d.R. Hermann Serwe |
| Kassierer |
G d.R. Heinrich Elvert |
| Schriftführer |
OG d.R Christian Schicke | |
"Saarschleuse statt Saarschleife"
 |  |
 |
 |
 |
 | Sous-Officiers de Reserve de Caen (FR) bei der Personenkontrolle am Checkpoint |
 |
Insgesamt 18 Mannschaften aus fünf Nationen stellten sich den Anforderungen des traditionsreichen Vielseitigkeitswettkampfes. Dessen Aufgaben waren an die aktuellen Aufgaben der Bundeswehr angepasst: Angenommen wurde eine Einsatzlage, in der Gefechtshandlungen, Krisenbewältigung, Konfliktverhütung sowie Hilfeleistung zu bewältigen waren. Dabei wurden nicht nur fachliche Anforderungen gemäß der Neuausrichtung der Bundeswehr und der Rolle der Reservisten in ihr gestellt. Gerade beim 14,8 Kilometer langen Nachtorientierungsmarsch im überwiegend bewaldeten Gelände – und bei heftigem Dauerregen – lagen die Anforderungen an die körperliche Belastbarkeit sehr hoch. Entsprechend groß war auch die Anerkennung für die von den in- und ausländischen Soldaten – ob aktiv oder als Reservisten – erbrachten Leistungen. „Die Bundeswehr ist mit ihren Aktiven nicht mehr in der Lage alles selbst zu leisten“, betonte Ministerialrat Gerhard Metzler, Referatsleiter im Ministerium für Inneres, Familie, Frauen und Sport, bei der abschließenden Siegerehrung in Merzig. Deshalb hielt er es für besonders wichtig, dass Reservisten als Soldaten fit bleiben und ihre Fähigkeiten aufrechterhalten. Wenn sich diese am Wochenende für Ausbildungen und Wettkämpfe zur Verfügung stellen, „ist das mehr als Cowboy und Indianer zu spielen“, meinte der Zuständige für die Zivil-militärische Zusammenarbeit im Saarländischen Innenministerium. Als eine „ganz besondere Herausforderung“ bezeichnete Oberst Volker Bertel, Kommandeur Landeskommando Saarland, den Wettkampf, der alle zwei Jahre ausgetragen wird. Nicht nur die Aufgabenstellung ist hierbei herausgehoben. Vor allem das traditionell regnerische Wetter erschwert nahezu jede dieser Veranstaltungen. „Angesichts des Regens sollte man sich überlegen, die Saarschleife in Saarschleuse umzubenennen“, schlug Oberst Volker Bertel scherzhaft vor. Er zollte der Leistung der Teilnehmer seinen Respekt, aber auch den Funktionern, allen voran dem Gesamtleitenden Oberstlt a.D.d.R. Armin Birk und OLt d.R. Johannes Niklas.
|
Neben den Auszeichnungen für die besten drei Teams der Kategorien „Saarländische Reservisten“, „Gäste Inland“ und „Gäste Ausland“ sowie der Gesamtwertung konnten sich die Wettkämpfer in diesem Jahr über folgende Sonderpokale freuen:
- Pokal des saarländischen Ministerpräsidenten für den Gesamtsieger (Raidteam Oberfranken)
- Wanderpokal des Befehlshabers im Wehrbereich II für die beste deutsche Mannschaft (Raidteam Oberfranken)
- Wanderpokal des saarländischen Innenministers für die beste saarländische Reservisten-Mannschaft (ReservistenLL Brig 26)
|
Ergebnisse "Übung Saarschleife 2008 - Horst Feld Gedächtnis-Wettkampf"
| Platz |
Mannschaft |
Punkte |
| 1 |
Raidteam Oberfranken |
1.332 |
| 2 |
Reservisten LL Brig 26 |
1.289 |
| 3 |
1./ElokaBtl 992 |
1.277 |
| 4 |
StKp LL Brig 26 |
1.223 |
| 5 |
RK Köllertal |
1.209 |
| 6 |
RK Waldweiler |
1.204 |
| 7 |
RK Karsbach |
1.203 |
| 8 |
Reservisten FschJgBtl 261 |
1.194 |
| 9 |
RK Malstatt-Burbach I |
1.189 |
| 10 |
RK Lebach |
1.188 |
| 11 |
RK Malstatt-Burbach II |
1.122 |
| 12 |
45th EngBtl Bamberg (US) |
1.117 |
| 13 |
UNUCI Lugo (IT) |
1.086 |
| 14 |
1./Inf RK München-Nord |
1.077 |
| 15 |
SVMLT (CH) |
980 |
| 16 |
RK Machtilshausen |
974 |
| 17 |
Sous-Officiers de Reserve de Caen (FR) |
958 |
| 18 |
RK Pirmasens |
Ausfall | |
Kreismeisterschaft im Schießen
Bei idealen Wetterbedingungen trugen die drei saarländischen Kreisgruppen am 2. August 2008 auf der Standortschießanlage Zweibrücken ihre Kreismeisterschaften im Schießen mit Handwaffen aus. Unter der Gesamtleitung des Landesvorsitzenden OLt d.R. Johannes Niklas traten über 110 Funktioner und Wettkämpfer an, um ein sportliches Kräftemessen zu erleben. Jede Kreisgruppe übernahm die Verantwortung für eine Teildisziplin (Kreisgruppe Süd P8, Kreisgruppe Ost G36, Kreisgruppe West MG3) des Wettkampfs, der dank der Unterstützung des Landesorganisationsleiters, Franz Baumhakl, und des Feldwebels für Reservisten im Landeskommando Saarland, StFw Achim Kölli, zügig und erfolgreich durchgeführt werden konnte. Am Ende konnten folgende Mannschaften einen der ersten fünf Plätze erreichen und qualifizierten sich damit für die Landesmeisterschaft am 25. Okt. 2008 in Zweibrücken:
| Platz |
Kreis Süd |
Kreis Ost |
Kreis West |
| 1 |
Malstatt-Burbach 1 |
RAG Saarland Ost |
Lebach 1 |
| 2 |
Hassel 1 |
Bostal 1 |
Lebach 3 |
| 3 |
Malstatt-Burbach 2 |
RK Höcherberg |
Differten 1 |
| 4 |
Sitterswald |
Bostal 2 |
Differten 2 |
| 5 |
Hassel 3 |
Bostal 3 |
Lebach 2 | |
Vorstand der Rk Lebach gewählt
Am 01.08.2008 wählte dir Rk Lebach turnusgemäß Ihren neuen Vorstand:
| Vorsitzender |
OFw d.R. Christof Becker |
| 1. stv Vorsitzender |
OMaat d.R. Olaf Sänger |
| 2. stv Vorsitzender |
StFw d.R. Stefan Nilius |
| 3.Stv Vorsitzender |
StFw d.R Rudi Herrmann |
| Kassenwart |
OGefr d.R. Roland Schu |
| Schriftführer |
HptFw d.R. Werner Conrad |
Text: Werner Conrad |
Nachwahl offener Positionen im Landesvorstand
Liebe Kameradinnen und Kameraden,
endlich habe ich die Freude Euch über die erfolgreiche Nachwahl des Landesvorstands im Rahmen einer erweiterten Landesvorstandssitzung berichten zu können. Mir wurde die Ehre zuteil, von der Position des Ersten Stellvertreters zum Landesvorsitzenden aufzusteigen. Die damit vakante Position des Ersten Stellvertreters wurde ebenfalls am 16. Juli 2008 nachgewählt und mit unserem Kameraden Oberstlt d.R. Armin Birk besetzt. Um mich meinen neuen Aufgaben als Landesvorsitzender besser widmen zu können, übergebe ich das Amt des Beauftragen Förderung militärischer Fähigkeiten an OFw d.R. Stefan Aumüller. Ich danke Euch für Euer Vertrauen und die gute Unterstützung in der schweren Zeit nach dem Verlust unseres Landesvorsitzenden Oberstlt d.R. Horst Feld. Ich freue mich auf eine offene und kameradschaftliche Zusammenarbeit und hoffe auch weiterhin auf Eure Unterstützung bei den anstehenden Herausforderungen zählen zu können.
Mit kameradschaftlichen Grüßen Johannes Niklas, OLt d.R. Vorsitzender der Landesgruppe Saarland |
Rk Hassel beim Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Berlin
 |
 |
 |
 |
| Besuch bei Luftwaffenmuseum in Berlin-Gatow |
 |
Getreu dem Motto “Berlin ist eine Reise wert“ folgten elf Mitglieder der Reservistenkameradschaft Hassel einer Einladung der Bundeswehr zu einem verlängerten Wochenende in der Bundeshauptstadt mit Besuch beim Einsatzführungskommando in Potsdam.
Nach knapp einer Stunde Flug von Zweibrücken aus landete die Maschine mit den Reisenden in Berlin-Schönefeld. Dort wurden sie von ihrem Betreuer Oberstabsfeldwebel Joachim begrüßt. Vom Flughafen ging zum Einsatzführungskommando in die Treskow-Kaserne in Potsdam. Joachim führte seine Gäste durch die Kaserne und die Führungszentrale, deren Herzstück die Operationszentrale ist. Hier laufen alle wichtigen Informationen aus den weltweiten Einsätzen zusammen. Fachleute aus allen Abteilungen des Einsatzführungskommandos sind hier im Schichtbetrieb Tag und Nacht präsent, werten die Nachrichten aus und geben sie in die Weiterverarbeitung. Die so aufbereiteten Daten dienen zum einen zur Unterrichtung der politischen Leitung und militärischen Führung. Andererseits entstehen daraus die täglichen Befehle und Weisungen, die das Kommando an die Einsatzkontingente herausgibt.
Anschließend bezogen die Hasseler Reservisten Ihre Unterkünfte in der Julius-Leber-Kaserne am Kurt-Schumacher-Damm. Nachmittags folgte ein Rundgang durch Berlin, mit Besuchen beim ehemaligen Grenzübergang Checkpoint Charlie, Denkmal für das Opfer der Mauer Peter Fechter, Gendarmenmarkt, Straße Unter den Linden, Brandenburger Tor, Reichstagsgebäude, Alexanderplatz und dem Hackesche Markt. Der zweite Tag des Berlinbesuchs begann mit der Besichtigung des Alliiertenmuseums in der Clayallee, das ganz im Zeichen des Jubiläums "60 Jahre Luftbrücke" stand. Zu sehen waren zum Beispiel die Baracke des Checkpoint Charlie und echte "Rosinenbomber". Rund dreieinhalb Stunden dauerte eine Rundfahrt auf der Spree in einer kleinen Barkasse, der sich ein Abendessen im Brauhaus Georgsbräu im Nikolaiviertel anschloss. Am dritten und letzten Tag fuhren die Reservisten ins Luftwaffenmuseum nach Gatow, wo anlässlich des 50jährigen Bestehens der Luftwaffe viele Flugmodelle ausgestellt waren. Nach einem Brunch im Brauhaus Spandau fuhr der Bundeswehr-Bus zum Olympiastadion und zur Siegessäule, vorbei an der Fanmeile, die bereits viele Stunden vor dem EM-Endspiel abgesperrt war. Fazit der Hasseler Besucher „Berlin ist überwältigend!“
Text: Stefan Jakobi |
Benefizkonzert der RK Köllertal zu Gunsten der Kongohilfe Saar
Unter der Leitung von Helmut Grimm, dem Vorsitzenden der Reservistenkameradschaft Köllertal, wurde unter dem Banner der Kongohilfe Saar für den guten Zweck im Heusweiler Rathaus-Festsaal musiziert.
Ein Programm, so bunt und gemischt wie der Kongo, war in Heusweiler zu hören. Das Luftwaffenmusikkorps Karlsruhe spielte mit seinem Saxofon-Ensemble zu beschwingten Weisen auf. Dixie, Swing – eine kleine Truppe in wahrhafter Big-Band-Manier. Claudia Pabst und die Jugendband Cookies aus Saarlouis begeisterten ihr Publikum mit Ohrwürmern aus dem Bereich Pop und Rock. Mit seiner Trommelgruppe Saar-Lulonga brachte Pfarrer Richard Bokumabi ein Stück kongolesisches Kulturgut ins Saarland. Die Truppe verzauberte die Anwesenden mit exotischen Rhythmen. Christine Bokumabi, Tochter des evangelischen Pfarrers, bot eine Reihe einschlägiger Gospel-Songs dar.
Für die RK Köllertal ist die Kongohilfe Saar ein Projekt, das sie nicht nur mittels einer Patenschaft unterstützt, sondern durch das sie zusätzlich ein Zeichen in der Öffentlichkeit setzen will. „Unsere Motivation, ein solches Benefizkonzert auszurichten, hat zwei Gründe“, berichtet Grimm. „Einerseits wollen wir uns sozial engagieren, andererseits wollen wir beweisen, dass wir nicht nur militärisches im Kopf haben.“ Das Konzert hat Anklang gefunden. Der Rathaussaal war gut gefüllt, ebenso wie der Spendenbeutel: knapp 500 Euro konnten bei der Veranstaltung eingenommen und dem Verein Kongohilfe Saar zur Verfügung gestellt werden.
Text: Andreas Schöneweiss |
Training im Hochgebirge
 |
| Training im Hochgebirge. |
Aktive und Reservisten des Landeskommandos Saarland übten individuelle Grundfertigkeiten
Anspruchsvolle Gebirgsmärsche mit Kletteranteilen und eine fordernde ABC-Ausbildung standen im Mittelpunkt einer Trainingswoche zur Förderung der individuellen Grundfertigkeiten (IFG) für die aktiven Soldaten und Reservisten des Landeskommando Saarland.
Vom 9. bis 14. Juni besuchten die Soldaten zunächst die ABC-Abwehrschule der Bundeswehr in Sonthofen, um im Rahmen praktischer Übungen ihre persönliche ABC-Schutzausstattung richtig anzulegen und in der Brandbekämpfung ausgebildet zu werden. Danach verlegten die Saarländer zu den Gebirgsjägern nach Mittenwald, um sich auf die bevorstehenden Gebirgsmärsche inklusive Kletteranteilen vorzubereiten. Auf dem Programm standen unter anderem das richtige Anlegen von Klettergeschirr und Schneetritteisen sowie Knoten und Bunde, bevor es "in den Berg" ging.
Dort stand nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit der Soldaten auf dem Prüfstand, sondern musste bei Abseilübungen auch Angst überwunden werden. Schlechtes Wetter mit Regen, Nebel und Kälte sowie ausgedehnte Schneefelder waren eine zusätzliche Herausforderung. Am Ende der "IGF-Woche" meinten alle übereinstimmend: "Das war fordernd, hat Spaß gemacht und den Teamgeist im Landeskommando Saarland gestärkt."
Text: Ludger Terbrüggen |
Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. trauert um den Vorsitzenden der Landesgruppe des Saarlandes, Otl d.R Horst Feld
Oberstleutnant der Reserve Horst Feld war seit dem 1. Juni 1971 Mitglied des Verbandes. Seit acht Jahren führte er erfolgreich das Amt als Vorsitzender der Landesgruppe Saarland. Der gute Ruf und das Ansehen des Verbandes wie auch der Reservisten bei den Menschen, bei allen gesellschaftlichen Gruppen und bei den Institutionen bis hin zum Ministerpräsidenten des Saarlandes, Peter Müller, wurden nachhaltig von ihm geprägt. Der Verband würdigte seinen unermüdlichen Einsatz und seine Verdienste auch über die Grenzen des Bundeslandes hinaus, vor allem im benachbarten Frankreich über die Jahre hinweg, mit den Ehrennadeln des Verbandes in Bronze, Silber und Gold. Oberstleutnant der Reserve Horst Feld trat am 1. Oktober 1968 als Soldat auf Zeit 2 Jahre in die Fernmeldetruppe der Bundeswehr ein. In der Laufbahn eines Reserveoffiziers des Heeres wurde er in unterschiedlichen Funktionen ausgebildet und verwandt. Als Oberstleutnant war er als Verkehrsstabsoffizier in der Verkehrskommandantur Saarbrücken, des WBK II und des II. Korps eingesetzt und hat dort seine Wehrübungen abgeleistet.
Der Präsident des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V., MdB Ernst-Reinhard Beck hat seine herzliche und kameradschaftliche Anteilnahme der Familie und der Landesgruppe ausgesprochen: „Oberstleutnant der Reserve Horst Feld hat sich um den Reservistenverband verdient gemacht. Wir haben einen guten Kameraden verloren.“ |
„Die Artillerie im Neuen Heer" - Referent: Brigadegeneral Heinrich Fischer
Dadurch ist und bleibt diese Waffengattung ein Schlüsselelement der modernen Konfliktbewältigung. Durch effektive Aufklärung wird den Bodentruppen so mancher Ärger schon im Vorfeld aus dem Weg geräumt, ohne unnötige Kolalateralschäden zu verursachen. Anhand von Filmen konnte der General die Funktion dieser sogenannten „Smart-Munition“ erklären, die mit herkömmlichen Granaten nur noch den Sprengstoff gemeinsam hat. Sie erkennt das Ziel und richtet sich so aus, dass es in jedem Fall getroffen wird.
Eine weitere wichtige Komponente zur Steigerung der Kampfkraft ist die Digitalisierung der enormen Datenmengen, welche die Aufklärungssysteme liefern und die für die Waffenprogrammierung gebraucht werden. |
 |
 |
 |
 |
| Aufklärung ist der Schlüssel |
 |
Durch die vernetzte Führung reagiert man schneller und wesentlich genauer als es bisher möglich war. Und um den Zuschauern mit Nachdruck die Präsenz der neuen Artillerie zu vermitteln fiel ein bezeichnender Satz:
„Das ist keine Science Fiction – diese Munition, diese Waffen und diese Aufklärungsmittel existieren und die Truppe wird damit ausgerüstet.“
„Während die Amerikaner immer noch mit der M-109 über den Ackern tuckern, haben wir bei der BW dieses System ausgemustert und nur noch die Panzerhaubitze 2000 im Einsatz. In der anschließenden Fragerunde kam dies auch zum Ausdruck:
„Die neue Artillerie ist schon da wo andere Waffengattungen noch hinwollen“
Text: HG d.R. Stephan Schneider |
 |
 |
 |
 |
Foto: HG d.R. Stephan Schneider Oberst a.D. Zeisig, BrigGen Fischer, Oberst Bertel, Otl Fuchs, Otl d.R. Feld |
 |
„Mut zur Nachhaltigkeit“ Seminar zur Politischen Bildung Verband der Reservisten der Bundeswehr – LV Saarland am 05. April 2008 in Otzenhausen
„Sicherheitspolitische Bildung schafft Wissen über militärische, politische, ökonomische, ökologische, soziale, rechtliche Zusammenhänge aus Sicht der Sicherheits- und Verteidigungspolitik“ (aus: Grundsätze und Vorgaben für die Arbeit des (Reservisten-) Verbandes 2008-2009).
Was geht mich das Thema „Nachhaltigkeit“ an? Was hat das alles mit Deutschland und Sicherheitspolitik zu tun? Als einfacher Bürger kann man da sowieso nichts machen!
Glauben Sie das wirklich?
Aufgabe eines jeden Staates ist vor allem das Sicherstellen der Lebensgrundlagen seiner Bürger. Wegbrechen der physikalischen Lebensgrundlagen gehört zu den wichtigsten Konfliktursachen. Wie aber kann bei einer ständig wachsenden Weltbevölkerung eine ausgewogene, langfristige Verfügbarkeit begrenzter Ressourcen erreicht werden?
In einem Kurz-Seminar wollen wir in drei Schritten Antworten auf diese Fragen diskutieren. Zunächst werden wissenschaftliche Erkenntnisse vorgestellt. Im zweiten Schritt werden Lösungsansätze aufgezeigt. Im dritten Schritt stehen die Experten für Fragen und Diskussion mit den Zuhörern zur Verfügung.
Der Reservistenverband Saarland hat mit Unterstützung des Landeskommando Saarland und der ASKO-Europa-Stiftung für dieses außergewöhnliche Seminar hochrangige Referenten gewonnen. Dieses Seminar hat bundesweit Modellcharakter. Der Landesverband Saarland verwirklicht als erster die Vorgabe der Weisung für 2008/2009!
Sie sind herzlich zu diesem Seminar eingeladen. Die Teilnahme als DVag ist bereits genehmigt!
Auch Du kannst einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten!
Text: Landeskommando Saarland |
RK Heusweiler veranstaltet Benefiz-Konzert in Heusweiler
Die Reservistenkameradschaft Köllertal lädt ein zum Benefizkonzert für den Kongo 19.06.2008 19:00 Uhr Rathaussaal, Heusweiler Mitwirkende: Luftwaffenmusikkorps Karlsruhe in Kammerbesetzung Christin Bokumabi Saar-Lulonga, Trommelgruppe unter Leitung von Pfarrer R. Bokumabi Claudia Papst Cookies, Jugendband aus Saarlouis Schirmherr: Rainer Ziebold Eintritt frei – Reinerlös sowie alle Spenden fließen der Kongohilfe Saar e.V. zu.
|
Reservisten sammeln 500,-€ für die Kinderklinik in Merzig
Landesvorstand stellt sich bei unserem Ministerpräsidenten Peter Müller vor
|
Am 12. Februar 2008 empfing der saarländische Ministerpräsident Peter Müller den neu gewählten Landesvorstand des VdRBw. Der Landesvater interessierte sich sehr für die Arbeit des Verbandes. Der Landesvorsitzende OTL d. Res. Horst Feld erläuterte ihm die Gliederung der Landesgruppe und die Schwerpunkte ihrer Arbeit im Jahre 2008. Er bedankte sich dabei dafür, dass die Neujahrsempfänge, die sicherheitspolitischen Seminare und andere Verbandsveranstaltungen regelmäßig von Vertretern der Landesregierung oder hohen Beamten der Ministerien besucht werden. Die Zusammenarbeit mit dem Innenministerium hob er als sehr gut hervor. Der Ministerpräsident versprach, die Arbeit der Reservisten auch in Zukunft zu unterstützen. Gern war er bereit, die Schirmherrschaft für den Tag der Reservisten und die Übung Saarschleife im Jahre 2008 zu übernehmen. Der Antrittsbesuch wurde abgerundet durch eine Diskussion über aktuelle sicherheitspolitische Themen. Dabei zeigte sich Ministerpräsident Peter Müller überrascht von der großen Anzahl von Reservisten, die bei den zurzeit laufenden Auslandsverwendungen der Bundeswehr eingesetzt sind.
Text: OTL d.R. Horst Feld |
AGSHP-Schießen am 04.12.2007 im Standort Lebach
Am 04.12.2007 haben wir von der RK Bostal auf Einladung der 5. Kompanie des FschJgBtl 261, Lebach, an einem AGSHP-Schießen teilgenommen. Insgesamt waren 23 Kameraden unserer RK anwesend. Unter der Leitung unseres RK-Mitgliedes und aktiven Kameraden OFw Wilhelm konnten alle Teilnehmer ihre infanteristischen Kenntnisse und ihre Treffsicherheit auf der AGSHP-Anlage unter Beweis stellen. Parallel zum Schießen erfolgte ein Einweisung in die neuesten Handfeuerwaffen der aktiven Truppe. Die Veranstaltung wurde mit einem Kameradschaftsabend im Unteroffiziersheim des Standortes abgeschlossen. Wir bedanken uns für die Unterstützung der 5. Kompanie, insbesondere beim Leitenden des Schießens, Herrn OFw Wilhelm und seinen Soldaten. Der Abend war für alle Teilnehmer ein Erlebnis, das einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.
Text: SF d.R. Norbert Didas |
Vorstandsneuwahl der RK Sitterswald
Die Mitglieder der RK Sitterswald trafen sich am 24.02.2008 im Schützenhaus Hubertus - Sitterswald, um nach vier Jahren Amtszeit einen neuen Vorstand zu wählen.
Der 2.Vorsitzende Stabsfeldwebel d.R. Andreas Dax begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder. Zum Versammlungsleiter wurde der Kreisvorsitzende KreisGrpSL Süd Stabsunteroffizier d.R.Thomas Geller gewählt. Nachdem Beisitzer und Protokollführer gewählt worden waren, folgte der Tätigkeitsbericht des 2. Vorsitzenden. Dieser lies die letzten vier Jahre Revue passieren und dankte dem zuge-tretenden 1.Vorsitzenden Oberfeldwebel d.R. Martin Baum für seine geleistete Arbeit bei der RK Sitterswald. Im Namen des Vorstandes wurde den Kameraden Obergefreiter d.R. Friedel Wagner, Obergefreiter d.R. Helmut Sehmer und dem Gefreiten d.R. Hans Moser ein besonderer Dank ausgesprochen für die Pflege und Gestaltung des Ehrenmals zum Gedenken an die Gefallenen der Weltkriege am Friedhof in Sitterswald Es folgten die Berichte des Kassenwartes Obergefreiter d.R. Jürgen Spath und des Kassenrevisors Obergefreiter d.R. Gerhard Staub.
Nach der anschl. Aussprache zu den Berichten folgte die Entlastung des Vorstandes. Danach
wurde der neue Vorstand gewählt. Dieser setzt sich wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender Stabsfeldwebel d.R. Andreas Dax
stellv. Vorsitzender Obergefreiter d.R. Friedel Wagner
stellv. Vorsitzender Obergefreiter d.R. Helmut Sehmer
stellv. Vorsitzender Obergefreiter d.R. Gerhard Staub
Kassenwart Frau Petra Dax
Schriftführer Obergefreiter d.R. Helmut Staub
Zu Kassenrevisoren wurde Oberstleutnant d.R. Jürgen Fisch und Obergefreiter d.R. Harald Thieser gewählt. Anschließend wurde der neue Rk-Vorstand vom Kreisvorsitzenden verpflichtet. Der neu gewählte Vorsitzende dankte allen aktiven Kameraden für Engagement und begrüßte den eingetroffenen Landesvorsitzenden Oberstleutnant d.R. Horst Feld. Dieser dankte dem alten Vorstand für die geleistete arbeit und wünschte dem neuen Vorstand eine glückliche Hand.
Text: Andreas Dax |
Heringsessen der Landesgruppe am 26.2.2008 in Lebach
 |
 |
 |
 |
| Generalleutnant Heinz Marzi |
 |
Auch in diesem Jahr folgten wieder über 100 geladene Gäste und Kameraden der Einladung, sich in der OHG der Graf Haesler Kaserne einzufinden und einem hochkarätigen Redner zuzuhören.
Dieses Mal war kein geringerer als Generalleutnant Heinz Marzi, der Stellvertreter des Inspekteurs der Luftwaffe, erschienen um über das Thema „Beitrag der Luftwaffe zur Bewältigung zukünftiger deutscher Sicherheitsvorsorge“ zu referieren.
Nach der Begrüßung durch den Landesvorsitzenden Otl d.R. Horst Feld hieß auch Major Bork, der stellvertretende Kommandeur der 261, den Redner und die Gäste willkommen. Er bekundete sein lebhaftes Interesse an dem neuen Airbus A400M und der General schmunzelte bei seiner Antwort, dass Thema würde sicher angesprochen.
Nun hatte Generalleutnant Marzi das Wort und er erläuterte, wie sein Beitrag zu diesem Abend überhaupt zustande gekommen war. Bei den Bundeswettkämpfen in Volkach im Jahr 2007 war ihm das Engagement und die Leistungsfähigkeit der Reservisten positiv aufgefallen. Etwas was man nicht selbstverständlich voraussetzen darf und was unbedingt erhalten werden muss. Im Rahmen des Wettkampfs in Volkach kam nun der persönliche Kontakt zwischen ihm und dem Landesvorstand zustande, was in der Zusage mündete, sich als Referent für die Landesgruppe einzubringen.
Die Aufgaben der Luftwaffe werden durch eine Vielzahl politischer Forderungen definiert, die einmal die Landesverteidigung im Rahmen der NATO-Mitgliedschaft fordert. Zum zweiten müssen weltweit Krisen bewältigt und eingedämmt werden. Hierzu muss erwähnt werden, dass es bisweilen Jahre dauert, bis einer politischen Forderung die praktischen Fähigkeiten folgen. In der Zwischenzeit muss man sich mit dem behelfen was man hat und dies gelingt mal mehr und mal weniger gut. Auch nicht in allen Bereichen kann eine 100% Erfüllung der Anforderungen gewährleistet werden, wenn gleichzeitig die Mittel und Voraussetzungen fehlen. Auch die Bundeswehr kocht nur mit Wasser.
|
Jedoch kann die Luftwaffe zu Recht von sich behaupten, die ISAF-Mission durch ihre 6 RECCE-Tornados wirksam zu unterstützen und durch weiträumige sowie zeitnahe Aufklärung den Bodentruppen die Arbeit zu erleichtern. Ebenso ist der Bereich der Medizinischen Versorgung bzw. Medical Evacuation / MedEvac zufriedenstellend aufgestelt. Da man aber immer noch auf die C160 Transall angewiesen ist, kann man im Bereich des Lufttransport von veralteter Technik sprechen. Hier wird der Airbus A400M ab 2010 eine klaffende Lücke schließen und Defizite verringern. Im Bereich der strategischen Lufttransportkapazität von schwerem Gerät wird man auch in Zukunft aus Kostengründen auf russische Antonow An-124 und Tupolew angewiesen sein.
Danach erläuterte Generalleutnant Marzi welche Aufgaben die Luftwaffe auf dem europäischen Kontinent zu bewältigen hat. An oberster Stelle steht der Schutz des deutschen und verbündeten Luftraums. Dies kann sowohl gegen militärische wie auch terroristische Bedrohungen nötig sein. Auch im Rahmen von Konferenzen wie in Heiligendamm und München ist es notwendig das maximale Sicherheitspotential auszuschöpfen. Der Eurofighter ist hier das Schlüsselelement für die Zukunft der Luftwaffe. Denn er wird sowohl die völlig veraltete F4F Phantom, als auch das Gros der Tornados ersetzen. Dieses Jagdflugzeug der 4. Generation wird die Luftwaffe ins 21. Jahrhundert bringen. Andere Projekte wie MEADS, Eurohawk sowie NH 90 werden die Luftwaffe in den nächsten 10 Jahren qualitativ deutlich aufwerten und auch unabhängiger von US-Technik machen. Hier begegnet man sich zukünftig auf Augenhöhe. Allerdings kann von keinem System erwartet werden, dass es alle Probleme löst oder Konflikte beenden kann. So wird die CH-53 immer noch benötigt, da der NH 90 nur die Bell UH-1 ersetzen kann.
Im Bereich der Raketenabwehrtechnik ist leider zu befürchten, dass hier neues Konfliktpotential geschaffen wird, da Russland diese Technik als Bedrohung wahrnimmt. Bleibt zu hoffen, dass hier kein neues Wettrüsten beginnt. Technisch gesehen kann die Stationerung der Raketenabwehr in den östlichen NATO-Ländern die russischen ICBM's ohnehin nicht bekämpfen. |
Im Bereich der Weltraumtechnik schließlich überschneiden sich zivile und militärische Nutzung. Hier stehen Aufklärung, Kommunikation und Datenerfassung im Vordergrund.
Am Ende des Vortrags wurden noch drei Aspekte der Luftwaffe angesprochen, die mit den gesellschaftlichen Veränderungen zu tun haben und die auch die Bundeswehr nicht ignorieren kann.
1. Um die Ausbildung der Piloten auf hohem Niveau zu halten und sie auf Auslandseinsätze vorzubereiten sind Übungsmöglichkeiten unabdingbar. Der geplante Übungsplatz bei Wittstock rückt jedoch in weite Ferne, da das Verwaltungsgericht in Potsdam eine Weiternutzung untersagte. Hier stehen sich militärische Forderungen und zivile Opposition/ Interessen gegenüber. Von wohlwollendem Desinteresse kann keine Rede sein, die Bürger wehren sich und bekommen Recht. 2. Die Personalbeschaffung wird jedes Jahr schwieriger, da die Jahrgänge immer schwächer werden und für qualifizierte Bewerber auch lukrative Angebote aus der Zivilwirtschaft vorliegen. Die Bundeswehr konkurriert hier mit praktisch allen Firmen am Markt und hat nur wenige Trümpfe zu bieten. 3."Die Luftwaffe hat einen nichtaktiven Truppenteil", denn die Reservisten schließen Lücken indem Sie die Kameraden im Einsatz vertreten bzw. selbst an Einsätzen teilnehmen. Die Attraktivität von Wehrübungen muss gesteigert und den Arbeitgebern bewusst werden, dass es sich hier um eine Möglichkeit handelt den Arbeitnehmern zu mehr Qualifikation und Motivation zu verhelfen.
In der anschließenden Fragerunde hatten nun die Gäste die Möglichkeit sich zu Wort zu melden und Fragen zu stellen. Das Thema Airbus A400M und die Probleme mit EADS waren dabei Thema. Hier gibt es Verzögerungen und technische Probleme, die das Projekt aber nicht gefährden. Man muss schlichtweg sagen, dass alle maximalen Forderungen auch deshalb nicht erfüllt werden können, wenn das Produkt am Ende nicht mehr bezahlbar ist.
Abschlusswort des Autors: Die Luftwaffe hat in Bezug auf die Personalbeschaffung und Rückhalt in der Bevölkerung ähnliche Aufgaben zu lösen wie der Reservistenverband. Auch wir Reservisten konkurrieren mit anderen „Anbietern“ um die kommenden Jahrgänge. Auch wir müssen der Zivilbevölkerung vermitteln, dass Reservistenarbeit für den mündigen Bürger ein Privileg ist und keine Pflicht.
Text: HG d.R. Stephan Schneider |
Arbeit für den Frieden - Aktive und Reservisten der Bundeswehr in Trondheim / Norwegen
 |  |
 |
 |
 |
 | Kranzniederlegung auf dem Friedhof |
 |
Verhandlungen zwischen Deutschland und Norwegen führten 1953 zu einer Vereinbarung über die Zusammenbettung der in Norwegen verstreut liegenden deutschen Kriegstoten und die Anlage endgültiger Kriegsgräberstätten in Narvik, Botn-Rognan, Trondheim-Havstein, Bergen-Solheim und Oslo-Alfaset. Die dazu erforderlichen Umbettungen wurden von norwegischer Seite mit großer Sorgfalt vorbereitet und durchgeführt. Die Friedhöfe konnten im Jahr 1960 der Öffentlichkeit übergeben werden.
Der deutsche Soldatenfriedhof Trondheim-Havstein ist im Jahre 1943 von der Deutschen Wehrmacht angelegt worden. Die norwegische Regierung hat in den Jahren 1954 bis 1955 etwa 2000 deutsche Gefallene, die im südwest-norwegischen Raum beigesetzt waren, nach Trondheim-Havstein überführen lassen. Jetzt haben 2992 deutsche Soldaten hier ihre letzte Ruhestätte gefunden.
Im Auftrag des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. und unter der Gesamtleitung von Oberleutnant Volz machten sich acht Soldaten der 3. Kompanie des Spezial Pionier Bataillons 464 und zwei Reservisten der RK-Hassel ( Hauptmann A. Schenk und Stabsfeldwebel A. Höllisch ) mit zwei Kleinbussen auf den Weg nach Norwegen. Die gesamte Exkursion dauerte vom 3.0.2007 bs zum 16.9.2007. Von Speyer führte der Weg bis zur Nordspitze nach Dänemark. Mit der Nachtfähre ging es weiter bis Oslo. Durch das schöne Gudbransdalen und über das 1300 m hohe Dovrefjell kamen wir am zweiten Tag in Trondheim an. In der Luftkriegsskoolen bezogen wir für die nächsten zwei Wochen unsere Unterkunft. Hier werden die Offiziersanwärter der norwegischen Armee ausgebildet. Trondheim ist die drittgrößte Stadt Norwegens mit 160.000 Einwohnern. Sie wurde 997 vom Wikingerkönig Olav Tryggvason gegründet.
Am 5.9.2007 begann unsere Arbeit auf dem Soldatenfriedhof im Stadtteil Havstein. Den Eingang zum Friedhof bildet ein hallenartiges Gebäude, dessen schmale Tür aus schwerem Kupferblech über eine kleine Terrasse erreicht wird. Im Inneren öffnet sich das Tor zu einer von zwei Rundsäulen getragenen offenen Halle, die den Blick auf den ganzen Friedhof freigibt. Ein bronzener Schrein enthält die Namensliste der Toten. Die Gräber in der Rasenfläche sind durch Nummern gekennzeichnet. Im Vorhof sind zu beiden Seiten des Mittelweges sechs große Steinplatten verlegt auf denen die Namen der Orte angebracht sind, aus denen die Toten überführt wurden.
|
 |
 |
 |
 |
| Der Eingang zur Luftkriegsschule |
 |
Der Friedhof befindet sich in einem sehr gepflegten Zustand. Dafür sorgt die Stadtgärtnerei Trondheim. Der Friedhof ist umrandet von einer 80 cm hohen und bis zu ein Meter breiten Natursteinmauer. Diese ist im Laufe der Jahre an mehreren Stellen zusammengefallen. Nach der Besichtigung wurde festgelegt welche Abschnitte als erstes in Angriff genommen werden. Zuerst mussten die Schadstellen der Mauer komplett abgetragen werden. An einen Einsatz von Baumaschinen war nicht zu denken, die Zufahrt wäre nur über den Friedhof möglich gewesen. Also war Handarbeit angesagt. Im unteren Bereich der Mauer kamen Steine hervor, die mehrere Zentner wogen und nur mit vereinten Kräften neu positioniert werden konnten. Der Neuaufbau glich einem großen Puzzlespiel. Die Steine mussten so aufgeschichtet werden, dass sie sich gegenseitig abstützen und eine stabile Einheit bilden. Die Zwischenräume wurden mit Kies aufgefüllt. Insgesamt wurden 35 Tonnen Kies mit Schubkarren zu den Einsatzstellen geschoben. War ein Teilstück der Mauer fertig gestellt wurde die Oberseite mit Grassoden abgedeckt. Die Vorgabe etwa 100m der Mauer zu erneuern wurde bei weitem übertroffen. Täglich von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr wurde gearbeitet, auch am Samstag. Am Ende waren fast 200m der Natursteinmauer in Neuem Zustand. Trotz dieser harten körperlichen Arbeit musste der Sanitätsfeldwebel A. Höllisch nur kleinere Verletzungen behandeln, vom allgemeinen Muskelkater mal abgesehen. Die hervorragende Verpflegung der norwegischen Küche ließ die Mühen des Tages schnell vergessen.
Unser Hauptmann Andreas Schenk, organisierte dann am Sonntag eine Stadtbesichtigung. Wir besuchten das Norwegische Nationalheiligtum, den Nidarosdom aus dem Jahr 1070, den Stiftsgarden, die Residenz der königlichen Familie, sowie die Kristiansten Festung die hoch über der Stadt thront. Ein Rundgang durch die Altstadt direkt am Trondheim Fjord gelegen rundete den Tag ab.
Einen Tag vor unserer Abreise trafen wir uns mit dem stellvertretenden Kommandeur der Luftkriegsschule, dem Bürgermeister und dem Pfarrer des Stadtteils Havstein, dem Beauftragten des Volksbundes für Norwegen und den Arbeitern der Stadtgärtnerei zur feierlichen Kranzniederlegung auf dem Friedhof. Anschließend fuhren wir zum Commonwealth Soldatenfriedhof, auf dem überwiegend englische Kameraden beerdigt sind, und legten auch dort einen Kranz nieder.
Oberleutnant Volz bedankte sich für die norwegische Gastfreundschaft und die hervorragende Zusammenarbeit mit den Behörden. Mit dem positiven Gefühl etwas für die Völkerverständigung beigetragen zu haben traten wir am nächsten Tag unsere 1700 KM lange Rückreise nach Speyer an.
Text: Stabsfeldwebel der Reserve Alfred Höllisch |
 |
 |
 |
 |
Kranzniederlegung auf dem Englischen Soldatenfriedhof  |
 |
Spiesen-Elversberger Reservisten erfolgreich beim Berner Distanzmarsch
Einen herausragenden Erfolg erzielten die Reservisten der Reservistenkameradschaft Spiesen-Elversberg bei ihrer Teilnahme am 51. Berner Distanzmarsch in der Schweiz.
Dabei konnte Thomas Kammer, Stabsunteroffizier der Reserve, unter den 1.150 Teilnehmern in der Kategorie „Uniformierte“ mit der hervorragenden Marschleistung von 75 Km den 1. Platz erreichen, während seine RK-Kameraden mit jeweils 33 Km, sich gleichfalls unter den 30 Bestplatzierten befanden. Von ihren Kameraden wurden sie nach ihrer Rückreise aus Ins, einer schönen Ortschaft im Kanton Bern, als die neuen „Helden von Bern“ gefeiert.
Mit weiteren Teilnehmern der Reservistenkameradschaft will man auch am nächsten Berner Distanzmarsch teilnehmen, der jährlich von der Sektion Bern des schweizerischen Verbandes der mechanisierten und leichten Truppen an einem Ort im Kanton Bern durchgeführt wird.
Text: Gefr.d.R. Hermann Serwe |
Neujahrsempfang in Heusweiler am 15.1.2008
 |
 |
 |
 |
| Neujahrsempfang im Rathaussaal in Heusweiler |
 |
Im Rathaussaal der Gemeinde Heusweiler fand unter reger Beteiligung der Reservisten und aktiven Truppen der Saarlandbrigade sowie der Politik, der diesjährige Neujahrsempfang statt. Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns und ein nicht weniger aufregendes zeichnet sich ab.
Die Sicherheitspolitischen Vorträge erreichten eine breite Öffentlichkeit und die Teilnahme der RK Köllertal am Heusweiler Herbstmarkt kann man als vollen Erfolg bezeichnen. Um so mehr man hier auch auf die Hilfe der Luftlandebrigade verweisen darf, die uns Reservisten tatkräftig unterstützt hat. Das sich General Bescht für die Kongohilfe stark macht, dass bewirkt vielleicht mehr als man vermuten darf. Das es ein Stagnieren im Bereich der Mitgliederentwicklung gibt, ist allgemein bekannt. Hier gilt es aktiv Werbung zu betreiben, damit junge, dynamische Reservisten die Zukunftsarbeit in unserer LaGrp vorwärts bringen können.Im Bereich der Sicherheitpolitischen Arbeit müssen wir unsere Anstrengungen verstärken, denn nur durch gutbesuchte Veranstaltungen werden wir unserer Aufgabe als Mittler gerecht und erreichen die notwendige Aufmerksamkeit in der Bevölkerung und bei der Presse.
Die guten Kontakt zum THW, den Verbündeten und Freunden aus anderen Ländern und Armeen müssen weiterhin gepflegt und mit Leben erfüllt werden. Denn nur so bleiben die Reservisten Mittler zwischen den Soldaten und der Bevölkerung.
Text: HG d.R. Stephan Schneider |
 |  |
 |
 |
 |
 | Innneminister Klaus Meiser beim Neujahrsempfang |
 |
"Innenminister Klaus Meiser zu Gast beim Neujahrsempfang in Heusweiler"
In seinem Grußwort würdigte der Innenministers Klaus Meiser die Arbeit des Reservistenverbandes und hob die Verbundenheit der Saarländer zu "ihrer" Brigade hervor. Die Bevölkerung steht hinter der Truppe und die Uniformen gehören zum Bild in den Städten einfach dazu.
Das Grußwort des Bürgermeisters der Gemeinde Heusweiler Rainer Ziebold hob die Gute Zusammenarbeit zwischen den Reservisten und der Gemeinde beim Heusweiler Herbstmarkt hervor. Auch hier haben Bürger in Uniform einen festen Platz im Leben der Gemeinde gefunden. Auf die gemeinsame Gestaltung der freiwilligen Reservistenarbeit gemäß den Vorgaben der Bundeswehr ging der Kdr Landeskommando Saarland Oberst Volker Bertel ein. Er warf einen Blick in die Zukunft auf die Übung Saarschleife und sein Ausscheiden aus dem Dienst im September 2008. Das Grußwort des Pfarrers Robert Bokumabi spiegelt, die Dankbarkeit für die "Kongo Hilfe" wieder, die von seiner Ehefrau Christine noch mit zwei Liedern unerstrichen wurde.
Allen Gästen, Freunden und Kameraden sei an dieser Stelle noch einmal herzlich für die geleistete Arbeit gedankt. Auf das es im Jahr 2008 mindestens genauso viel Gutes und hoffentlich etwas weniger Schlechtes zu berichten gibt.
Text: HG d.R. Stephan Schneider |
Vortrag über die zivil-militärische Zusammenarbeit im Vereinsheim der Reservistenkameradschaft Hassel
Der Landesvorsitzende verlieh am 12.1.2008 die Ehrennadel an drei verdiente Kameraden
30. Hallenfussballturnier der RK Neunkirchen am 12.1.2008
51. Berner Nachtdistanzmarsch
Jahresabschlussessen der Landesgruppe am 07.12.2007
 |  |
 |
 |
 |
 | SF d.R. Peter Schumacher, OTL d.R. Horst Feld, OTL d.R. Helmut Rauber |
 |
Anlässlich der Jahresabschlussveranstaltung der Landesgruppe Saarland im Offizierskasino in Saarlouis begrüßte der Landesvorsitzende den Ehrenpräsidenten des Verbandes OTL d.R. Helmut Rauber, den Ehrenvorsitzenden der Landesgruppe SU d.R. Klaus Baltes und den Vertreter unserer Partnereinheit, der 313. US Rear Operation Center in Kaiserslautern, Major David Krugh. Der Landesvorsitzende OTL d.R. Feld bedankte sich für die gute Zusammenarbeit im auslaufenden Jahr und würdigte die Arbeit Geschäftsstelle und der Vorstände auf der Ebene der Kameradschaften, der Kreise und des Landes. Der Verband ehrte den Vorsitzenden der RK Köllertal, SF d.R. Helmut Grimm, für seine besonderen Verdienste beim Aufbau der RK Köllertal mit der Ehrennadel in Bronze, den H a.D.d.R Werner Jost für seine Mitarbeit im Landesvorstand mit der Ehrennadel in Bronze, den OTL d.R. Peter Reichert für zehnjährige Vorstandsarbeit mit der Ehrennadel in Gold und den ausscheidenden 1. Stellvertretenden Landesvorsitzenden SF d.R. Peter Schumacher für zwölfjährige Mitarbeit im Landesvorstand mit der Ehrennadel in Gold. Für seine besonderen Verdienste bei der Organisation und Durchführung der Wehrhistorischen Fahrten und Familienfahrten bedankte sich der Landesvorstand mit der Überreichung eines historischen Säbels. Bei interessanten Gesprächen in einer angenehmen Atmosphäre wurde das Ende eines erfolgreichen Jahres begangen.
Text: OTL d.R. Horst Feld |
Neuwahl des Landesvorstands
 |
 |
 |
 |
Foto: HG d.R. Stephan Schneider Der Landesvorstand |
 |
Die Delegierten der drei Kreisgruppen trafen sich am 8.12.2007 im Unteroffizier-Heim der „Graf Haesler“ Kaserne in Lebach, um nach vier Jahren Amtszeit einen neuen Landesvorstand zu wählen.
Nachdem der Landesvorsitzende OTL d.R. Horst Feld die vollzählig erschienenen Delegierten begrüßt hatte, wurde der Ehrenvorsitzende der Landesgruppe SU d.R. Klaus Baltes zum Versammlungsleiter gewählt. Nachdem Beisitzer und Protokollführer gewählt worden waren, folgte der Tätigkeitsbericht des 1. Vorsitzenden. Dieser lies die vergangenen vier Jahre Revue passieren und brachte dabei die Erfolge aber auch die Defizite zur Sprache. Die Teilnahme an EAKK Ausbildungsangeboten war und ist, zu gering. Weshalb zahlreiche Termine gestrichen werden mussten Erfreulich waren hingegen die militärhistorischen Fahrten und sicherheitspolitischen Landeseminare zu nennen, die eine große Zahl von Mitgliedern aktivieren konnten
Der Bericht des Kassenwarts war durch die Präsentation mittels Laptop und Beamer sehr gut nachzuvollziehen und Schatzmeister Ofw d.R.Hans vermochte überzeugend, den Delegierten die Zusammenhänge zu erklären. Was er besonders hervorhob waren die Ausgaben für nicht zahlende Mitglieder, die mit mehreren Tausend Euro zu Buche schlug
Der Kassenstand des Landes beträgt z.Z. ca. 6400€ und die eingesparten Mittel wurden zu fast vollständig an die Untergliederungen ausgeschüttet. Die Revisoren bescheinigten eine korrekte und vorbildliche Kassenführung In der Aussprache zu den Berichten kamen erwartungsgemäß auch negative Dinge zur Sprache. Die Probleme bei der Zustellung von Zuziehungen und die dadurch verursachte Nichtteilnahme an dienstlichen Veranstaltungen wurde als erstes genannt. Dann folgte Kritik am ausgefallenen Tag der Reservisten über den kontrovers, aber in der Sache fair diskutiert wurde. In beiden Fällen sieht der Landesvorstand kein fahrlässiges Verschulden oder Nachlässigkeit bei sich, sondern ist selbst Leidtragender von unglücklichen Umständen und Versäumnissen Dritter. Nach der Aussprach folgte die Entlastung des Vorstands mit deutlicher Mehrheit. Bevor es dann in die Pause ging wurden noch zwei verdiente Kameraden ausgezeichnet. So erhielt der Beauftragte für die RAG Schießsport, Hauptmann d.R. Michael Stromereder, die silberne Ehrennadel aus der Hand des Landesvorsitzenden. Im Anschluss verlieh der Kreisvorsitzende West, Major d.R. Clemens Schug seinem Vorgänger Sfw. Rudi Hermann d.R. den Ehrenschild der Kreisgruppe Saarland West für seine Verdienste während seiner langjährigen Tätigkeit als Vorsitzender und seine immer noch aktive Mithilfe für den Verband. Die anschließende Mittagspause bot Gelegenheit sich auszutauschen; und neue Kontakte zu knüpfen oder bestehende zu pflegen.
Im zweiten Teil wurde nun der Vorstand neu gewählt und hier wurde der von Horst Feld beschworene Generationswechsel leider nur zum Teil von den Delegierten mitgetragen. Für den stv. Vorsitzenden Sfw Peter Schumacher rückte Ol d.R. Johannes Niklas nach. Mit Lt. Christian Cazaux rückte ebenfalls ein junger Kamerad in den Vorstand auf. Nicht die erforderliche Mehrheit erhielt hingegen Ol d.R. Torsten Baltes. Das Amt des stv. Vorsitzenden für die Sicherheitspolitische Arbeit bleibt damit vorerst unbesetzt. Im Amt bestätigt wurden OTL d.R. Peter Reichert als schriftführerund Kassenwart Ofw. d.R. Hans Fuchs. Ebenfalls wiedergewählt Werner Jost als stellv. Vorsitzender. Die übrigen Ämter und Bundesdelegierten wurden vollständig besetzt. Die Landesdelegiertenversammlung endete mit der Verpflichtung des neuen Führungsteams durch Helmut Rauber, den Ehrenpräsidenden des VdRBw
Die kommenden vier Jahre werden dem neuen Vorstand ausreichend Gelegenheit bieten, das in sie gesetzte Vertrauen und hohen Erwartungen zu erfüllen.
Text: HG d.R. Stephan Schneider |
Neuwahl des Vorstandes der RK-Hassel
 |  |
 |
 |
 |
 | Foto: Stefan Jakobi Der neue Vorstand der RK |
 |
Die Reservistenkameradschaft Hassel, eine der aktivsten RK´s im Saarland, hat ihren Vorstand neu gewählt. Als erster Vorsitzender wurde StFw d. R. Alfred Höllisch mit großer Mehrheit von der Mitgliederversammlung im Vereinsheim auf dem Eisenberg bestätigt. Zu Stellvertretern wählte die Versammlung StGefr d.R. Klaus Holzer, StFw d.R. Rudi Riefer und Gefr d.R. Werner Kunz. OGefr d.R. Eberhard Koch ist weiterhin Kassenwart. OFw d.R. Peter Theobald bleibt Schriftführer.
In seinem Rechenschaftsbericht ließ Alfred Höllisch die Vereinsarbeit der vergangenen vier Jahre kurz Revue passieren. An mehr als 300 Veranstaltungen auf Landes, Kreis, und RK-Ebene nahmen die Hasseler Reservisten in dieser Zeit teil. „ Hier wird vorbildlich gearbeitet“ war der Versammlungsleiter Oberstabsarzt Stephan Schweitzer voll des Lobes. Höllisch erinnerte insbesondere an die Veranstaltungen, die die RK-Hassel zusammen mit dem Reservistenmusikzug Saarland, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der RK-Pfronten/Allgäu und den französischen Kameraden der FNASOR, der Legion Etrangere und der Souvenir Francais durchgeführt hat. Nicht zu vergessen die Frühlingsfeste, die Salzmärsche, die Biwaks im Allgäu und im Saarland und die Erfolge bei den Kreis- und Landesmeisterschaften im Schießen. Der Vorsitzende dankte allen aktiven Kameraden für ihr Engagement und den Ehefrauen für ihr Verständnis dafür, dass die Ehemänner viel Zeit für die RK aufwendeten. Die RK-Hassel, die im nächsten Jahr ihr 30 jähriges Bestehen feiert, hat gegenwärtig 136 Mitglieder. Ein Zuwachs von 40 Mitgliedern seit 2003.
Zum Bild Neuwahl des Vorstandes 23.11.07, nach der Verpflichtung
Personen von Links nach rechts:
OFw Norbert Thäder stv. Kreisvorsitzender Saarland Süd
OG Eberhard Koch Kassenwart RK-Hassel
Gefr Werner Kunz stv. Vorsitzender RK-Hassel
StFw Rudi Riefer stv. Vorsitzender RK-Hassel
OSA Stephan Schweitzer Kreiskassenwart Saarland Süd
StFw Alfred Höllisch 1. Vorsitzender RK-Hassel
OFw Peter Theobald Schriftführer RK-Hassel
SG Klaus Holzer stv. Vorsitzender RK-Hassel
SU Thomas Geller 1. Vorsitzender Saarland Süd
Text: Stefan Jakobi |
Versöhnung über den Gräbern
 |
 |
 |
 |
Foto: Dieter Wirth Volktrauertag mit französischen Kameraden |
 |
Treffen von französischen und deutschen Soldaten am Volkstrauertag in Hassel
Während der beiden Weltkriege nicht vorstellbar. Zwei Völker, die sich über Jahrhunderte bekriegt haben, haben nun Freundschaft geschlossen. Aus ehe-maligen Feinden wurden Freunde! Wie eng und weit diese Freundschaft über alle Grenzen hinweg ist, zeig-te sich wieder am vergangenen Sonntag. Kein gewöhn-licher Sonntag, sondern an diesem Volkstrauertag ge-dachte man in Deutschland den Gefallenen aller Kriege. Umso höher ist dann die Anwesenheit und Teilnahme befreundeter französischer Soldaten in Has-sel zu bewerten. Dies war durch die freundschaft-lichen Beziehungen der Reservistenkameradschaft Has-sel nach Frankreich möglich geworden. So konnte die Gedenkfeier an diesem Volkstrauertag nicht nur durch Abordnungen der Feuerwehr Hassel und der Reser-vistenkameradschaft Hassel würdevoll gestaltet wer-den, sondern auch durch acht Fahnenabordnungen. In dieser sicher im Saarland einmaligen Aufstellung be-teiligten sich folgende Abordnungen: Souvenir Fran-çais (Kriegsgräberfürsorge in Frankreich) mit ihrem Präsidenten Raymond Knipper, Federation des Sous-Officiers de Reserve FNASOR, der französischen Unteroffiziersvereinigung mit ihrem Präsidenten Patrick Ritzenthaler, Légion Etrangère Section For-bach mit ihrem Vizepräsidenten René Schmitt (Kranz-träger), Légion Etrangère Section Saarlouis mit ihrem Präsidenten Karl Heinz Klein, Reservistenmusikzug Saarland mit ihrem 1. Vorsitzenden Oberstleutnant Roland Quirin (Leiter der Ehrenformation) und die Reservistenkameradschaft Hassel mit ihrem 1. Vorsitzenden Stabsfeldwebel Alfred Höllisch (Kranzträger).
Ergänzend muss man noch hinzufügen, daß die RK-Hassel für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in diesem Jahr die stolze Summe von 3.189,92 € gesammelt hat. Das beste Ergebnis das je erzielt wurde. Allen Spendern ein herzliches Dankeschön.
Text: Dieter Wirth |
GFW-Vortragsveranstaltung am 15.11.2007 in Saarlouis
 |  |
 |
 |
 |
 | Foto: HG d.R. Schneider Oberst a.D. Klaus Zeisig, Frau Iris Neu, General a.D. Lapid und Dr. Horst Dörrenbächer |
 |
Die israelisch-palästinnsischen Beziehungen - Möglichkeiten zur Konfliktüberwindung. Als Friedensvoraussetzung für den Nahen Osten.
Referent Brigadegeneral Ephraim Lapid, Israel.
Es kommt auch im Kreis der erfahrenen Zuhörer der GFW nicht oft vor, dass man einen Redner begrüßen darf, der so weit gereist ist und eine so außergewöhnliche Vita hat. Als Oberst a.D. Klaus Zeisig den Brigadegeneral a.D. Ephraim Lapid vorstellte, tat er dies auch mit dem Stolz eines Vorsitzenden, dem es gelungen war einen Mann aus der ersten Reihe der IDF nach Saarlouis zu bringen. Unser Dank gilt an dieser Stelle auch Frau Iris Neu, die Redakteurin bei der SZ und die 1. Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft /Saar ist. Sie hat durch ihre Funktion und guten Kontake diesen Abend erst möglich gemacht. General a.D. Lapid war im Geheimdienst der israelischen Armee tätig und hatte dort sicherlich einen vollständigen Einblick in den Nahost-Konflikt, wie ihn wohl nur wenige vorweisen können. Der General der die deutsche Sprache unerwartet gut verstand, hielt seine Rede auf Englisch und Oberst Zeisig übersetzte. Das war einerseits sehr hilfreich für diejenigen, die kein Englisch verstehen, jedoch holperte der Vortrag dadurch ein wenig. Man musste denWorten sehr aufmerksam folgen, um den Kontext verstehen zu können. Das war im Vergleich zu dem Vortrag von Oberst a.D. Schmeja zum selben Thema etwas anstrengend, aber von einem Fachpublikum kann man große Aufmerksamkeit erwarten.
Der Vortrag begann mit einem Rückblick auf fast 60 konfliktreiche Jahre in denen Israel sich zahlreicher Angriffe und Bedrohungen gegenübersah. Wie Terroristen zum ersten Mal während der Olympischen Spiele 1972 in München auch in Deutschland aktiv wurden und wie sich der Kampf der Palästinenser immer mehr zum Kampf mit allen Mitteln gegen Zivilisten entwickelte. Es gab schon zahlreiche Versuche der Intifada ein Ende zu bereiten und der Region Frieden und Wohlstand zu bringen. Sie waren alle nicht besonders erfolgreich und als ein Israeli den Premier Rabin umbrachte, war der größte Hoffungsschimmer erloschen. Trotz aussichtsreicher Verhandlungen unter Bill Clinton kam es zu keiner Lösung und nach den Anschlägen des 11.9.2001 und dem Krieg der USA gegen Al Qaida und den Diktator Saddam Hussein rückte eine friedliche Lösung in weite Ferne. Militärisch ist der Konflikt nicht zu lösen.
Der 33tägige Militäreinsatz im Norden Israels, dem Libanon und Syrien zeigte der israelischen Armee auch ihre Grenzen auf. Tausende Kasanraketen wurden auf Israel abgefeuert und obwohl sie „nur“ 60 Tote verursachten, zwangen sie 1 Mio. Menschen in Luftschutzbunker. Der General, der dies alles Revue passieren lies, gestand dann am Ende seines Vortrags, dass er als Israelischer Soldaten natürlich den Standpunkt Israels vertritt und die „Gegenseite“ die Lage anders interpretiert und das „Recht“ auf ihrer Seite wähnt. Die anschließende Fragerunde ging dann durchaus fair und höflich mit dem General um. Seine charmante und eloquente Art verdient hier positiv erwähnt zu werden. Z.B. gab er auf die Frage nach den Nuklearwaffen der Israelis die passende Antwort, dass Israel solche Waffen nicht als erster einsetzen wird. Demnach besitzt Israel also Atomwaffen. Die Frage war nun, ob es nicht ein richtiger Ansatz wäre, dem Iran anzubieten, auf Atomwaffen zu verzichten wenn Israel seine Atomwaffen abschafft. Der General bejaht dies prinzipiell und verwies auf die bereits häufig demonstrierte Bereitschaft Israels zum Dialog. Was fehlte war ein Partner, der einen Vertrag unterschreiben, einhalten und gegenüber radikalen Kräften im Inneren durchsetzen konnte. Es nützt wenig, wenn ein Regierungschef einen Vertrag halbherzig oder gar widerwillig unterzeichnet, wenn darin enthaltene Klauseln zum Gewaltverzicht, dann von radikalen Gruppen ignoriert werden. Es ist für die IDF leider auch nicht möglich alle gewaltbereiten Gegner präventiv auszuschalten, ohne dabei indiskutable Verluste bei der Zivilbevölkerung zu riskieren. Der hohe Lebensstandart der Israelis hat deren Gesellschaft auch in vielerlei Hinsicht davon abgebracht in der Armee das höchste Gut der Nation zu sehen. In dem Maße wie die Motivation in Israel aber abnahm, so sehr wuchs sie im Gazastreifen und dem Westjordanland. Extrem motivierte Kämpfer, die den Verlust des eigenen Lebens nicht fürchten, kann man mit Technologie und Strategie nicht daran hindern Erstschläge mit primitiven Kampfmitteln auszuführen. In sofern nützt es Israel wenig wenn es Atomwaffen besitzt und der Iran kann damit den Palästinensern den Weg ins gelobte Land auch nicht frei bomben. Die Amerikaner, die bereits mit Afghanistan und dem Irak überfordert sind und moralisch in der Sackgasse stehen, werden den Iran auch nicht mit einer Invasion heimsuchen.
Mein Fazit nach zwei sehr guten Vorträgen zu diesem Thema: Ein Friedensplan im Nahen Osten kann nur schwerlich erfolgreich sein, da extrem unterschiedliche Lebensstandards vorliegen. Israel hat es in seiner 6ojährigen Geschichte verstanden aus einem unfruchtbaren Land ohne nennenswerte Rohstoffe, eine funktionierende Wirtschaft und Verwaltung aufzubauen. Das haben seine arabischen Nachbar nicht geschafft und darin liegt das eigentliche Problem. Ähnlich wie in Südafrika wo die Kriminalität seit dem Ende der Apartheid stetig anwächst, so wäre eine ähnliche Entwicklung auch in Israel zu erwarten. Statt Selbstmordattentätern würden Straßenräuber und Einbrecher die Grenze überqueren. Die Palästinenser müssten massiv von ihren moslemischen Brüdern unterstützt werden, die Einnahmen aus dem Erdölgeschäft wäre die einzige Quelle für einen Marschallplan Nah-Ost. Statt weiterhin aufzurüsten und knappe Mittel zu vergeuden muss das Geld in die Entwicklung der Infrastruktur und nachhaltiger Energiegewinnung investiert werden. Nicht nur im Nahen Osten rennt uns die Zeit davon, es ist eine Frage des Überlebens der gesamten Menschheit, ob sich hier eine Wende einleiten lässt. Auch Israel muss seinen Teil dazu beitragen und seinen Feinden entgegenkommen. Vielleicht sollte man die „illegalen“ israelischen Siedlungen den Palästinensern zur Verfügung stellen und statt Mauern lieber wieder Straßen bauen. Um einen solchen Vertrag oder sagen wir vielleicht besser Testament glaubhaft und unumstößlich für alle bindend und zwingend zu besiegeln, ist der Rahmen natürlich entscheidend. Das goldene Tor in Jerusalem, welches zugemauert wurde und dem im Judentum höchste Symbolkraft inne wohnt, muss geöffnet werden. Die Repräsentanten der beteiligten Völker und Religionen werden es auf dem Weg zur al Aksa Moschee durchreiten und auf dem heiligen Boden der Moschee den Pakt besiegeln. Eine bessere Art und Weise den Wert dieses Friedensschlusses zu bezeugen gibt es nicht und jeder der dann noch zum Kampf aufrufen würde, wäre wahrlich ein einsamer Mann in der Wüste.
Text: HG d.R. Stephan Schneider |
Großes Sicherheitspolitisches Landesseminar am 10.11.2007 in Heusweiler
 |
 |
 |
 |
Foto: HG d.R. Stephan schneider Die Referenten |
 |
Zur diesjährigen sicherheitspolitiischen Landesveranstaltung begrüßte der Landesvorsitzende OTL d.R. Horst Feld über 100 Gäste und Kameraden. Zu den Ehrengästen gehörten u.A. General a.D. Scherer, Oberst Klaus Zeisig, Oberst Volker Bertel, Oberstleutnant Marko Gangi, Grußwort des BGM von Heusweiler Rainer Ziebold :
Der BGM hob die gute Zusammenarbeit mit den Reservisten, insbesondere die Durchführung des Infostandes am Herbstmarkt hervor. Das der Landesverband in Heusweiler die diesjährige Sicherheitspolitische Jahresveranstaltung abhält trägt dazu bei die Bürger zu informieren und sich eine Meinung zu bilden. Eine freie und offene, politische Diskussion ist ein wertvolles Gut der Demokratie und solche Veranstaltungen tragen mit dazu bei, der Bevölkerung das Thema Sicherheitspolitik näher zu bringen.
In diesem Jahr wurde den Reservisten vier Vorträge geboten.
Text: HG d.R. Stephan Schneider |
Der erste Vortrag wurde von Oberstleutnant Mihal Müller BMVg, Referent FÜS I2 gehalten. Thema: Die Reservistenarbeit der Bundeswehr heute / 2008-09 Einleitend ist zu sagen, dass die Transformation der BW gemäß der politischen Forderung zum Erhalt der Bündnisfähigkeit notwendig ist. Auslandseinsätze im Rahmen von NATO und UNO-Einsätzen gehören im 21. Jahrhundert zum Alltag und entsprechend müssen die Schwerpunkte gesetzt werden.
Zu den Aufgaben des FÜS SI 2 gehört die Personalstruktur der BW. Die Personallage der BW, Stärkesteuerung, Zivilpersonal der Streitkräfte sowie die Reservistenkonzeption Während sich die Truppenstärke der BW von 1985 mit damals 480000 Soldaten auf heute 250000 fast halbiert hat, so hat sich die Zahl der eingeplanten Reservisten um fast 89% verringert. In Zahlen von 880000 auf 95000. Das entspricht einem Verhältnis von 27% Reservisten zu 73% mit der aktiven Truppe. Dies zeigt deutlich auf wie gravierend sich die Verhältnisse in den letzten 20 Jahren geändert haben.
In seinem Vortrag ging Otl Müller schließlich darauf ein welche Rolle man den Reservisten zugedacht worden ist. Er soll ein kompetentes Vorbild mit Einblick in die Verhältnisse bei der BW sein. Ein Staatsbürger, der sich in seinem Umfeld den Ruf erworben hat, den komplexen Bereich der Sicherheits- und Wehrpolitik zu überblicken und dem man zutraut das erworbene Wissen auch ins zivile Leben zu übertragen. Als Mittler und Wissensvermittler zwischen der Bevölkerung und den Streitkräften hat er im Sinne der Truppe zu agieren und das Bewusstsein für die Aufgaben der BW zu wecken. Am Arbeitsplatz, in Vereinen und im privaten und familiären Umfeld.
Um diesen Ansprüchen zu genügen sind die Schwerpunkte der Ausbildung auf EAKK und SIPol ausgelegt. Die anschließende Aussprache wurde genutzt um einige Einwände und auch etwas Unmut zu äußern. Oberst Bertel z.B. kritisierte die Ansprüche der FMF – wenn Soloschießen gestrichen werden– das Leistungsabzeichen aber angestrebt wird. OTL Hoffmann gab sinngemäß zu verstehen, das es kein vollständiges Streichen der gewohnten Schießübungen gibt, jedoch liegt nun ein anderer Schwerpunkt vor. Die Bundeswehr muss den neuen Anforderungen Rechnung tragen und die Reservisten können nicht so tun, als würde sie das nicht betreffen. |
Die etwas zu kurz geratene Aussprache wurde nach dem Essen fortgesetzt. Dritter Redner war der Chefs des saarländischen Verfassungsschutzes - Dr. Helmut Albert. Er referierte “Aktuelle Bedrohung durch islamistischen Terror“. Wer hier nur Klischees und Vorurteile bestätigt sehen wollte wurde schnell eines Besseren belehrt. Der ISLAM als Religion ist als solche für die Behörden gar kein Problem. Von den ca. 3,5 Mio. Muslimen sind etwa 31000 politische Ideologen die einen „Gottesstaaten“ errichten. In so einer Theokratie hat nicht das Volk die Macht inne, sondern ein Mann, der den Willen Gottes interpretiert. Von diesen Extremisten wird die parlamentarische Demokratie abgelehnt. Der Koran ist die Verfassung, die Scharia das Gesetz.
Hier bildet sich eine Parallelgesellschaft, die ihr Wertbild über das bestehende setzt. Aus diesem Kreis kommen dann die radikalen Gewalttäter, die für alle zur Gefahr werden. Nur etwa ein% der 31000 ist so radikal, dass sie Anschläge plant und Anschläge durchführt werden.
Al Qaida steth bei den Terrororganisationen an erster Stelle. Der weltweite Kampf gegen den Westen ist das Ziel, nachdem die Sowjets in Afghanistan besiegt wurden, soll nun die USA und Europa geschlagen werden. Schon im Jahr 1995 wurde die Internationale Islamische Front gegründet. Es folgte 1998 der Aufruf zum Djihad gegen die USA. Dann wurden Botschaften und Militärische Ziele angegriffen, bis es mit dem Anschlag auf das World Trade Center zum bisherigen Höhepunkt kam.
Die Ausbildung zum Terroristen wird systematisch durchgeführt. 200 Mann bilden den Organisationsstab der gesamten Al Qaida. Sie wist eine sehr flache Hierarchie auf und es kommt weltweit zur Zellenbildung. Die Verbindungen untereinander entstehen zufällig und sind unorganisiert. Beziehungen ergeben sich aus der Herkunft der Gründer und der persönlichen Bekanntschaft. Daher ist es beinah unmöglich die Zellen der Al Qaida aufzurollen. Auch hat die Organisation sich veränderten Bedingungen, nach dem Einmarsch der USA in Afghanistan, angepasst. Sie dient jetzt mehr als Katalysator und nicht mehr als Organisator von Terroranschlägen. Hier sieht man den Übergang von der Organisation zur Ideologie.
Der Weg zum Terroristen wird bei jungen Leuten oft durch eine Lebenskrise ausgelöst, in welcher der Islam zum Lösen dieser Sinnkrise beträgt. Wenn in dieser Phase ein radikaler Einfluss einwirkt, kann eine Radikalisierung eintreten. Folgende Aussagen treffen auf die gewaltbereiten Täter zu:
-
Es gibt keinen typischen Tätertyp.
-
Rekrutierung und Radikalisierung verlaufen unterschiedlich.
-
Bomben werden aus handelsüblichen Mitteln oder Industriesprengstoff hergestellt .
-
Ziele sind weich - z.B. im öffentlichen Personenverkehr
-
Internet spielt eine wichtige Rolle bei Radikalisierung, Anleitung zum Bombenbau und Kommunikation.
Es gibt hier keine „Schläfer“ wie zu Zeiten des kalten Kriegs. Wer einmal den Weg des Terrors gewählt hat, wartet nicht Jahre bis er aktiv wird. Er handelt sogar dann, wenn er sich denken kann bereits ob serviert zu werden.
Afghanistan als sichere Basis für den Terror wäre auch für Deutschland eine große Bedrohung. Militärische Maßnahmen sind daher unausweichlich. Online-Durchsuchungen sind für die Prävention in diesem Zusammenhang erforderlich. Die Technik des globalen Informationsaustauschs verschafft Kriminellen Vorteile, die den Behörden eine Strafverfolgung und Vereitlung erschwert. z.B. 1. Emailaccounts im Ausland 2. verschlüsselte Botschaften 3. Internettelefone – weil verschlüsselt. Eine gezielte und richterlich genehmigte Überprüfung der Festplatte kann im entscheidenden Moment vor der Tat, die Informationen liefern um Opfer zu vermeiden.
Wichtig wäre , dass Muslime sich an der Bekämpfung des Terrors beteiligen.
Eine gute Integrationspolitik ist die beste Prävention. Diplomatische Fettnäpfchen und Aussagen in der Politik wie „Kreuzzug gegen den Terror“ sind eine Steilvorlage für Terroristen. Man muss den Moslems auf Augenhöhe begegnen und nicht von oben herab. Die arabische Zivilisation erblühte zu Zeiten, als es die USA noch gar nicht gab. Forscher und Gelehrte aus diesem Kulturkreis haben Meilensteine der menschlichen Entwicklung ermöglicht und können zu recht stolz darauf sein. |
Vierter und letzter Redner war Dr. Horst Dörrenbächer, von der Deutschen Atlantischen Gesellschaft. Er referierte über: „Der Wandel der NATO unter Beachtung der aktuellen Überlegungen zur Revision des strategischen Wandels.“
Nach einer eine knappen Erläuterung zur Geschichte der NATO und ihrer Strategien im kalten Krieg sprach Dr. Dörrenbächer. Die Zeit kurz nach dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes an. Im Zentrum standen die Aufnahme von 7 neuen Mitgliedern und die ersten Einsätze auf dem Balkan. Zukünftig müssen sich die NATO-Partner nicht mehr – wie im Kalten Krieg – auf die Abwehr groß angelegte konventionelle Angriffe vorzubereiten und dies gar mit massivem Atomwaffeneinsatz. Von der asymmetrischen Bedrohung, des internationalen Terrors geht jetzt die größte Gefahr aus.
Auch im Hinblick auf die Aufrechterhaltung von Warenströmen und Rohstofflieferungen muss man mit militärischen Planungen beginnen. Andere tun dies bereits und der Zugang zu primären Energieträgern, Rohstoffen und Lebensmitteln ersetzt den Kampf der Ideologien. Zukünftig wird sich Europa gleichberechtigt mit den USA in der NATO wieder sehen. Militärische Gewalt kann nur als letzte Lösung stehen, diplomatische Lösungen sind immer vorzusehen. Im Fall des Irakkriegs hätte man so verfahren müssen. Jetzt winden sich die Amerikaner in der Falle im Zweistromland. Es bleibt nur zu hoffen, dass nach dem dilettantischen Versuch die Demokratie im Irak einzuführen, kein weiterer Feldzug in den Iran folgt.
|
Bitte um Registrierung der Internetbeauftragten
Seit nunmehr fast zwei Jahren verfügt der VdRBw über das Content-Management-System RedDot. Da dieses System nicht von allen Untergliederungen der Landesgruppe Saarland genutzt wurde, besteht die Möglichkeit eine Schulung der Internetbeauftragten durchzuführen. Zu diesem Zweck ist eine Registrierung der Internetbeauftragten bei der Onlineredaktion in Bonn notwendig. Eine Anleitung zur entsprechenden Registrierung ist im unteren Bereich dieser Meldung einsehbar. Direkte Verlinkungen aus dem Untergliederungsverzeichnis auf externe Homepages von Kameradschaften sind in RedDot nicht vorgesehen. Es besteht jedoch die Möglichkeit von den entsprechenden Rk-Seiten des Systems auf die externen Seiten zu verlinken. Für eventuelle Rückfragen steht der Landesbeauftragte Internet gerne zur Verfügung. Von Olt d.R. Christian Schmalenberg von der Landesgruppe NRW wurde ein kurzer Leitfaden erstellt. Unter http://www.reservistenverband-nrw.de/download wird regelmäßig eine überarbeitete Version angeboten. Vielen Dank.
Text: Stephan Schneider |
Ausflug in den Argonner Wald
EAKK Ausbldung in Wallerfangen
 |
 |
 |
 |
Foto: Olt Johannes Niklas Versorgung eines Verletzten nach einem Unfall |
 |
„Minenlage: unklar, bleibt auf befestigten Wegen!“ Diese Warnung ihres Kompaniechefs noch im Ohr, verlässt die Patrouille das SAFOR-Camp nahe Wallerfangen. Nicht weit vom Lager entfernt entdeckt der Trupp ein Bw-Fahrzeug, das scheinbar verlassen am Wegesrand steht. Vorsichtig nähern sich die Kameraden dem KFZ und stellen fest, dass der Fahrer wegen eines Unfalls bewusstlos auf seinem Sitz zusammengesackt ist. Umgehend lässt der Patrouillenführer die Unfallstelle absichern, teilt zwei Mann zur Bergung des Fahrers ein und setzt einen Notruf an das Camp ab. Unterbrochen von einer kurzen Nachbesprechung und der Einweisung in den Bau von Hilfstragen setzt die Patrouille ihren Weg fort. Ihr nächstes Ziel: ein Beobachtungsposten der SAFOR auf einer Anhöhe in der Nähe des Camps. Fast friedlich wirkt der verschlungene Waldweg zur Anhöhe, bis der Trupp auf die Lichtung kommt. Dort empfängt die Kameraden ein Bild des Grauens: der Posten wurde angegriffen, aus den Trümmern dringt ein schmerzverzerrtes Stöhnen. Umgehend macht sich der Trupp an die Bergung des verwundeten Soldaten. Während drei Mann Stück für Stück die Bretter beiseite räumen, beruhigt einer den Verschütteten, um ihm die Angst vor dem Bergungslärm zu nehmen. Nach der Versorgung des Verwundeten und einer kurzen Manöverkritik setzt die Patrouille ihren Weg in Richtung eines nahen Dorfes fort. Gerüchten zufolge sei es dort in den letzten Tagen zu Schießereien zwischen den lebachischen Streitkräften und der Befreiungsarmee Saaretanien gekommen. Auf dem Marktplatz angekommen erregt die Patrouille sofort die Aufmerksamkeit der Bevölkerung. Der Patrouillenführer versucht im Gespräch mit einem Einheimischen nähere Informationen über die aktuelle Lage zu bekommen, als plötzlich Schüsse aus der Mitte einer Menschenmenge fallen. Der Anruf „German Forces – Stop or I fire“ bleibt erfolglos, weitere Schüsse folgen. Da erteilt der Patrouillenführer den Befehl das Feuer zu erwidern – keine leichte Aufgabe, da sich der Gegner in Zivil unter die Dorfbevölkerung gemischt hat. Kurze Zeit später sind die Angreifer niedergekämpft – ohne Verluste der Zivilbevölkerung.
Mit dieser ereignisreichen Patrouille wurde auf dem Truppenübungsplatz Wallerfangen erstmalig das neue Ausbildungskonzept des Landeskommandos Saarland und der Landesgruppe des VdRBw umgesetzt. Es verbindet verschiedene Ausbildungsinhalte in einem dynamischen Szenario und ersetzt die statischen Stationsausbildungen.
An dieser Stelle herzlichen Dank an alle Funktioner und das Personal des LKdo für ihre tatkräftige Unterstützung sowie an die Teilnehmer, deren zahlreiches Erscheinen und engagierter Einsatz die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg werden ließ.
Text: OL Johannes Niklas |
Ehrenmitglied der RK Köllertal General V. Bescht übergibt Spende
Beim Heusweiler Herbstmarkt im September sammelte die RK Köllertal Spenden für die Kongohilfe Saar e.V.. Der Spendenscheck wurde am 30. Oktober in der OHG in Saarlouis im Beisein von General V. Bescht, Kommandeur der Luftlandebrigade 26, in einer kleinen Feierstunde überreicht.
In seiner Eröffnungsrede, die er mit einem Zitat von Plato begann, bedankte sich Stabsfeldwebel d. R. H. Grimm noch einmal bei den vielen Helfern. Im Besonderen aber bei General V. Bescht, der durch seine Schirmherrschaft die Herbstmarktveranstaltung der RK Köllertal in diesem großen Rahmen erst möglich machte. In der anschließenden Rede erklärte General V. Bescht das es für ihn eine Selbstverständlichkeit gewesen sei die Schirmherrschaft zu übernehmen und damit diese Spendenaktion zu unterstützen. Des Weiteren hob General V. Bescht auch die Wichtigkeit der Reservisten hervor, die er als Brücke zwischen den aktiven Soldaten und der Gesellschaft sieht, als Botschafter des Militärs und deren Arbeit er als hohes Gut bezeichnete.
Übergeben wurde der Scheck in Höhe von 500 € an Pfarrer R. Bokumabi und Y. Fegert, Vorsitzende der Kongohilfe Saar e.V.. In Ihrer anschließenden Dankesrede erklärte Yvonne Fegert, dass es wichtig ist die Präventionsarbeit im Kongo zu verstärken und mehr junge kongolesische Frauen über die Aids Problematik zu informieren. Aus diesem Grunde werden mit Hilfe der Spende vier Frauen aus Djdu, das liegt etwa 1600 km von Kinshasa entfernt, zu Multiplikatoren ausgebildet. Zum Abschluss überreichte Stfw d.R. H. Grimm General V. Bescht eine Urkunde und damit die Ehrenmitgliedschaft der RK Köllertal, diese nahm General V. Bescht gerne entgegen und sprach im Hinblick auf die Herbstmarktveranstaltung im nächsten Jahr bereits von “unserem” Projekt.
Text: Schöneweiß |
großes Sicherheitspolitisches Landesseminar
Liebe Lameraden,
bitte meldet euch für die SIPol am 10.11.2007 in der Landesgeschäftsstelle an. |
Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. Vortragsveranstaltung am 18.10.2007
 |
 |
 |
 |
Foto: HG d.R. Stephan Schneider Der Konflikt im Nahen Osten - Ein Vortrag von Oberst a.D. Nikolaus Schmeja |
 |
Die Vortragsveranstaltungen der GfW in der Saarlouiser OHG ziehen regelmäßig ein Stammpublikum an interessierten Zuhörern an. So auch dieses Mal, als Oberst a.D. Nikolaus Schmeja über die Krisenregion im Nahen und Mittleren Osten referierte. Diese Thema ist an für sich schon beinah ein eigenes Studienfach und so umfangreich und komplex, dass man sehr dankbar ist für einen Referenten, der es einem leicht verständlich näher bringt. Andere fangen da manchmal wirklich bei Adam und Eva an und man sieht vor lauter Details das Thema nicht mehr. Nicht so bei diesem Vortragenden, der zwar ausholte, aber den roten Handlungsfaden nie aus den Händen gab.
Oberst Schmeja beleuchtet das vielschichtige Problem von allen Seiten und zeigte dabei auf. wie viele einzelne Aspekte es zu beachten gibt. Der Konflikt zwischen den Israelis und den Palästinensern scheint das schwierigste politische Problem des letzten Jahrhunderts und der Jetztzeit zu sein. Der gordische Knoten der Außen- und Sicherheitspolitik, der selbst durch den Versöhnungswillen auf beiden Seiten nicht zu lösen ist. Die beiden Hauptgegner sind keineswegs homogene Gruppierungen, sondern aufgespalten in sich bekämpfende Fraktionen. Die Jahrzehntelange Feindschaft ist dabei sogar so tief verwurzelt, dass die Hardliner die Gemäßigten in ihren eigenen Reihen, eher umbringen, als einen Ausgleich zuzulassen. Die begrenzten Ressourcen der Gegend, insbesondere das Trinkwasser, machen eine Angleichung der Lebensstandards nur unter schmerzhafter Umverteilung realisierbar . Die Israelis müssten ihren Wohlstand mit den Palästinensern teilen und auch Siedlungen aufgeben. Oberst Schmeja erwähnte sogar eingangs wie der jüdische Stammvater Abraham am Brunnen von Berscheba eine vergleichbare Vereinbarung einging. Er gab Vieh ab um seine Herd zu tränken. Das wäre auch heute wieder angesagt.
Der religiöse Aspekt macht die Sache dann erst richtig verworren und hier müssen himmlische Mächte ein Machtwort sprechen, da ein normaler Mensch nie als Autorität ernstgenommen werden würde. Die Juden erwarten in Jerusalem die Ankunft des Messias, der durch das verschlossene Goldene Tor einmarschieren und das Reich Gottes auf Erden errichten wird. Die Moslems erwarten in der Al Aksa Moschee, den Propheten Jesus, der dort das Jüngste Gericht abhalten wird. Es liegt auf der Hand, dass hier nicht mit normaler Diplomatie eine Lösung gefunden werden kann, die alle zufrieden stellt.
Die anschließende Fragerunde war wie üblich viel zu kurz, aber man hatte anschließend noch die Gelegenheit sich in gemütlicher Runde auszutauschen. Eine thematische Fortsetzung zum Nahost-Konflikt wird bald folgen und ich bin schon jetzt gespannt, was der nächste Referent zu berichten hat.
Text: HG d.R. Stephan Schneider |
Landesmeisterschaft im Schießen
 |  |
 |
 |
 |
 | Foto: HG d.R. Stephan Schneider |
 |
Im Gegensatz zur Kreismeisterschaft in Wallerfangen, war Petrus diesmal ein guter Kamerad, als am 13.10.2007 in Merzig die Landesmeisterschaft im Schießen anstand. Der morgendliche Herbstnebel lichtete sich und 55 Kameraden, gestärkt von einem üppigen Frühstück, schossen in Mannschaftsstärke von je vier Mann, in drei Übungen, den besten Einzelschützen und die beste Mannschaft raus. Doch wo viel Licht ist, da fällt auch meisten ein Schatten. Leider muss man auch dieses Jahr wieder feststellen, dass mit mehr gewissenhaften und engagierten Funktionern alles besser klappen würde. Hier kann man nur an das Ehrgefühl der Reservistenkameraden appellieren, sich freiwillig zu melden und mit anzupacken.
Alles in allem verlief das Schießen aber ohne Zwischenfälle und Probleme und das schöne Herbstwetter machte die Sache dann richtig rund. Nach der Auswertung und dem Waffenreinigen folgte das deftige und reichliche Mittagessen, und diesmal wurden wirklich alle satt. Gulasch mit Nudeln und Gemüse, da lacht das Herz, wenn man nach Stunden an der frischen Luft oder im Bunker endlich was warmes zu essen bekommt. Schließlich lies der Leitende, Oberstabsarzt Stephan Schweitzer die Kameraden antreten und zog sein Resümee über die Veranstaltung. Die einleitenden Sätze dieses Bericht spiegeln seine Ansprache sehr treffend wieder. Als die Spannung damit praktisch schon auf dem Siedepunkt angekommen war, nahm OSA Stephan Schweitzer zusammen mit den drei Kreisvorsitzenden, die Siegerehrung vor. Urkunden, Medaillen und Pokale wurden überreicht und einzig das schlechte Abschneiden der RK Saarlouis stach bei den Ergebnissen sofort ins Auge. Der amtierende Kreismeister der KrsGrp West landete weit abgeschlagen auf dem letzten Platz. Wer hätte das gedacht. Die RK Bostal hingegen überzeugte durch starke Leistung in allen Disziplinen und erreichte mit deutlichem Vorsprung den 1. Platz vor RK Hassel 1 und Differten 1. Der Gesamteinzelsieg an OG d.R. Michael Stolz vor HG d.R. Achim Steinfels und Lt d.R. Jonny Müller.
Allen Teilnehmern sei an dieser Stelle zu ihrer persönliche Leistung gratuliert und den Unterlegenen möge es ein Ansporn sein, sich im nächsten Jahr zu steigern. Unser aller Dank gilt auch SF Joachim Kölli für die reibungslose Unterstützung und das Essen. Sowie dem Landesorgleiter OSF Franz Baumhakl für seine Mithilfe und Vorbereitung und last but not least Fw d.R. Martin Baumann für die Auswertung am Computer.
Text: HG d.R. Stephan Schneider |
SOMMERFEST DER RK ILLTAL
Einweihung des Helmut Dittrich Platzes in Lebach / Vogelsang.
Tag der deutschen Einheit
 |  |
 |
 |
 |
 | Foto: HG d.R. Stephan schneider Tag der deutschen Einheit |
 |
Die erste Sicherheitspolitische Abendveranstaltung der RK Differten füllte mit fast 60 Besuchern, dass katholische Vereinshaus in Differten. Darunter der Oberst a.D. Zeisig, dem 1. Vorsitzenden der Gfw. Monsieur Jean-Luc Francois, dem Bürgermeister von Bambiderstroff und dem Ortsvorsteher von Wadgassen, Herrn Hans Jürgen Könen. Der erste Teil wurde von Hauptfeldwebel d.R. Erwin Zemke durchgeführt. In seinem sehr interessanten Vortrag über seine Einsatzzeit in Afghanistan, wurde ein Einblick in die medizinische Versorgung gewährt. In ca. 90 führte er mehrere Filme und Bilderserie vor. Nicht immer angenehm zu sehen unter welch katastrophalen Bedingungen die Menschen dort leben. Über 25 Jahre Krieg haben das Land verwüstet und die Infrastruktur zerstört. Hier leistet die Bundeswehr wertvolle Hilfe, auch bei der Versorgung von Einheimischen. Danach folgte ein gemeinsames Abendessen und das offene Gespräch mit dem Referenten. Dieser hatte eine sehr große Auswahl an Exponaten und Erinnerungsstücken mitgebracht. Darunter eine echte Schutzweste von über 18 kg Gewicht. Danach folgte ein Vortrag über den Einsatz im Sudan von Hauptmann Johannes Volkmar, ehemals S2 FSchJg Btl 261, jetzt bei LL Brig 26 als Leiter Zelle Lagebearbeitung. Nach einer halben Stunde Einleitung und Erläuterung über die Geschichte des Landes und die Gegebenheiten vor Ort, erzählte Hpt. Volkmar von seine persönlichen Erlebnisse und die waren doch sehr ernüchternd. Das Konzept der UN-Missionen ist wenig glaubwürdig was die Professionalität angeht. Von deutschen Standards ist man hier weit entfernt und in Anbetracht der riesigen Entfernungen kann man mit den wenigen Truppen auch nur sehr begrenzt überwachen. Der Erfolg eines solchen Einsatzes hängt dann auch weniger von den UN-Truppen ab, sondern von diplomatischen Lösungen am grünen Tische. Die Truppe ist hier nur Statist.
Beiden Referenten wurde eine Verdiensturkunde überreicht und mit viel Applaus belohnt. Dieser gelungene Auftakt soll im nächsten Jahr eine Fortsetzung erfahren, dann vielleicht auch mit Ihnen.
Hier geht es zur Bildergalerie.
Text: HG d.R. Stephan Schneider |
Besuch des KVK St. Wendel auf dem Bergwerk Saar
 |  |
 |
 |
 |
 | Zwillingsdampffördermaschine der ehemaligen Maschinenfabrik Dingler |
 |
Im Rahmen einer Führerweiterbildung besuchte das KVK St. Wendel (WND) am 14. September 2007 das Bergwerk Saar. Neben acht Kameraden des KVK WND nahm auch der SachGebLtr.KatS des Kreises St. Wendel, Herr Heiko Schneider, an der Werksbesichtigung teil. Zunächst stellte Dipl.-Ing. Michael Ditzler, Leiter der Technischen Planung des Bergwerks und H. d. Res im KVK WND bei einem kurzen Einführungsvortrag das Bergwerk und die aktuellen Planungen vor. Danach war das Umkleiden und die Ausstattung mit persönlicher Schutzausrüstung angesagt. Bewaffnet mit schwerer Grubenlampe und CO-Filter-Selbstretter folgte die Anfahrt über den Duhamel-Schacht auf die 16. Sohle ( -637,1 m NN. = - 829,3 m absolute Teufe) des Nordfeldes. Nach einer monotonen Fahrt mit der Grubenbahn durch kilometerlange, stockfinstere Stollen erreichte die Besuchergruppe nach etwa 30 Minuten schließlich das Abbaufeld. Jetzt musste die Gruppe auf die seilgetriebenen, zwangsgeführte Schienenflurbahn umsteigen. Mit ihr ging es dann über der den Förderberg 20.2, Flöz Wahlschied und den einfallenden Querschlag 201 weiter in die Tiefe, bis mit der dortigen Zwischenwasserhaltung auf – 990 m NN. der tiefste Punkt des Abbaufeldes erreicht war. Trotz ängstlicher Erwartung blieb bei den Teilnehmern der Tiefenrausch aus. Danach hieß es erneut umsteigen. Nun ging es über den Erkundungsberg 20.4, Flöz Grangeleisen wieder aufwärts, bis im Niveau –920 m NN., nach weiteren 30 Minuten, die Bandstrecke 20.4 Ost erreicht war. Nach einer 1,5 km langen Fahrt mit einer weiteren Bahn und über einer Stunde Gesamtfahrtzeit war endlich das Ziel, der Streb 20.4 Ost, Flöz Grangeleisen erreicht. Nun ging es in dem 370 m langen Streb im Flöz mit 15° bergauf zu Fuß weiter, der Gewinnungsmaschine entgegen. Trotz hervorragender Fitness kamen die Teilnehmer durch die hohe Gebirgstemperatur von etwa 35 °C und die Abwärme der leistungsstarken Maschinen mächtig ins Schwitzen. Gott sei Dank, kam dem KVK nach etwa 120 m Marsch im engen Streb die Gewinnungsmaschine auf schneller Talfahrt entgegen. Hier konnten sich die Teilnehmer selbst vom hohen technischen Leistungstand und den Sicherheitsstandards des deutschen Steinkohlenbergbaus überzeugen. Dabei fand der schwarze Kohlenstaub auf den schweißfeuchten Gesichtern einen idealen Haftgrund. Nach einem kurzen „Small Talk“ mit den Kumpels vor Ort trat die Gruppe ob fortgeschrittenen Zeit den taktischen Rückzug an. Über die Bandstrecke 20.4 Ost, den Erkundungsberg 20.4, die 16. Sohle und den Duhamelschacht erreichte die Gruppe nach rund drei Stunden endlich wieder das Tageslicht.
Dort wurden die wärmenden Strahlen der Sonne und die frische Herbstluft von den Sinnesorganen der Teilnehmer deutlich intensiver wahrgenommen als sonst. Hauptmann Ditzler führte die Gruppe anschließend noch in das Fördermaschinengebäude. Hier mussten die Teilnehmer mit Überraschung feststellen, dass sie ihr Leben einem denkmalgeschützten Technikrelikt aus dem vorigen Jahrhundert anvertraut hatten. Hier verrichtet eine ventilgesteuerte Zwillingsdampffördermaschine der ehemaligen Maschinenfabrik Dingler, Zweibrücken, heute Terex-Demag Kranbau, seit dem Jahre 1918 treu und zuverlässig ihre Dienste. Mechanik und Technik zum Anfassen!
Nach einer Stärkung in der Waschkaue mit einem kräftigen Erbseneintopf und Kaltgetränken mussten das KVK unter der Dusche kräftig schruppen, um die Augenhöhlen und die Ohrmuscheln vom hartnäckig anhaftenden Kohlenstaub zu befreien.
Als nächster Programmpunkt stand die Besichtigung der Hauptstelle für das Grubenrettungswesen auf der Tagesordnung. Hier konnte Herr Dipl.-Ing. Norbert Röder, Leiter der Hauptrettungsstelle Saar, das KVK WND vom hohen Leistungsstand und den besonderen Fähigkeiten der Grubenwehrmänner überzeugen. Dazu zählt insbesondere der Atemschutz mit Kreislaufgeräten, die eine theoretische Einsatzzeit von bis zu vier Stunden ermöglichen. Im Erstfall-Einsatz muss diese Einsatzzeit allerdings in Abhängigkeit des Umgebungsklimas begrenzt werden. Dem Einsatzleiter stehen dazu entsprechende Tabellen zur Verfügung. An Hand dieser Einsatztabellen wird die jeweilige Einsatzzeit unter Berücksichtigung der Umgebungsbedingungen und der Einsatzkleidung festgelegt. Weiteres „High-Light“ war das mobile Untertagelabor, das Gase von 7 Messstellen zeitgleich über eine Distanz von mehr als 3,5 km mittels dünner Messschläuche auf O2, CO, CO2, H2, CH4, C2H6, analysieren und die Lage zum daraus berechneten Explosionsdreieck bestimmen kann. Darüber hinaus verfügt die Berufsgrubenwehr über eine Höhenrettungsgruppe und einen Tauchertrupp, der in der Lage ist, beispielsweise in Kühlturmtassen oder Klärbecken bei Null-Sicht Unterwasserarbeiten auszuführen oder bei Wassereinbrüchen untertage Bergungen in engen Grubenbauen durchzuführen.
Nach der sehr interessanten Werksbesichtigung beim Bergwerk Saar verlegte das KVK WND geschlossen zur OHG Saarlouis, um dort dem Kommandeur des LKdo SL, Herrn Oberst Bertel die Glückwünsche zu seinem 60. Geburtstag zu überbringen. Eine gelungene Dienstliche Veranstaltung!
Text: Michael Ditzler |
Veranstaltung der Gfw in Saarlouis - Vortrag von ex. Politbüromitglied Günter Schabowski
Wie immer, wenn die GFW einlädt, darf man auf unterhaltsame Stunden mit geistreicher Kost rechnen. So auch diesmal am 20.9.2007 in der OHG in Saarlouis. Im großen Saal des Offizierscasinos der Graf Werder Kaserne waren alle Stühle besetzt, den ein Gast war geladen, der Gesichte geschrieben und gesprochen hatte. Es war Günter Schabowski, der wortgewaltig und spannend, die Ereignisse vor dem Fall der Mauer schilderte. Zuerst musste man sich fast 20 Minuten gedulden und die einleitenden Sätze und Erklärungen anhören. Ein gewisses Grund- und Vorwissen war schließlich notwendig, denn nicht jedem war die Situation im Jahr 1989 noch vor Augen.
Herr Schabowski war sich wohl bewusst einmal Teil eines unfähigen und unrechtmäßigen Systems gewesen zu sein. Sogar in leitender Funktion als Mitglied des Politbüros der SED, aber in meinen Augen geläutert und nicht verbohrt. Im Verlauf des Abends wurde leider auch von Zuhörern zum Ausdruck gebracht, dass Sie die DDR und das Unrecht für das sie steht, auch mit Herrn Schabowski in Verbindung bringen. Es bleibt jedem selbst überlassen, wie er die Geschichte deutet. Er selbst streute sich mehrfach Asche auf das Haupt, gab aber zu verstehen, dass man eben ein Menschenleben lang braucht, um rückblickend klüger zu sein. Und ich nehme ihm auch ab, dass er seine Vita weder geschönt noch verklärt hat. Wo Ideologien aufeinander prallen, da ist nie nur eine Seite ganz im Recht und die andere immer im Unrecht.
Jedenfalls beschränkte sich der eigentliche Vortrag auf drei Themen.
- Die Öffnung des Grenzzauns in Ungarn im Mai 1989. Obwohl nur symbolisch und von Moskau nicht ernstgenommen, war es die erste Posaune von vielen, die schließlich die Mauer zu Fall brachten. Plötzlich war der eiserne Vorhang nicht mehr dicht und man könnte fliehen. Banal betrachtet war der Zaum einfach nur verrostet und die Ungarn hatte keine Mittel mehr die Grenze als Bollwerk zu erhalten. Und wie aus einem kleinen Riss in der Staumauer, so ergossen sich die Massen der Menschen hindurch und machten ihn immer breiter. Schließlich wurde in Prag die Botschaft als Notausgang entdeckt und die Dinge nahmen ihren Lauf.
Die Feierlichkeiten zum 40jährigen Bestehen der DDR muteten eher wie eine Leichschau, denn wie ein Geburtstagfest an. Honecker schwärmte in Luftschlössern von der ostdeutschen Speicherchipinnovation, nicht weit weg von dem Bunker, wo man auch bis zum Schluss Großoffensiven mit Kartenfähnchen propagiert hatte. Auch 44 Jahre später wussten alle wie es stand, nur der Mann ganz oben hatte es noch nicht begriffen. Der einfache Mann auf der Straße wusste die Zeichen und Rufe der Zeit zu deuten.
- Das geschah in den Staatsorganen erst unter dem Druck der Posaunen aus Dresden. Die Bilder gingen um die Welt und im Politbüro suchte man nach der Lösung. Honecker war krank und während er sich erholte, sank sein Stern und die Genossen dachten laut, hinter vorgehaltener Hand, über seinen Rücktritt nach. Die nächste Sitzung unter dem Vorsitz Erich Honeckers, war auch gleichzeitig die letzte. Unverblümt wurde ihm der Rücktritt nahegelegt und wie es sich für eine Kaderpartei gehört, war die Abstimmung dazu einstimmig. Selbst Honecker war dafür, dass er nicht mehr der richtige war. Doch statt mit dieser Personalentscheidung den Druck auf der Straßen zu senken, erhöhte sich nur das Tempo der Flucht, nach vorne, hinten, Prag oder Ungarn, Hauptsache weg. Egon Krenz musste mit ansehen, dass ihm die Dinge entglitten und er hoffte mit dem Ankündigen einer Reiseerleichterung, ja Reisefreiheit der Sache endlich Herr zu werden. Er irrte, es war den Bürgern mittlerweile schon klar wohin die Reise gehen würde, nach Westen und dass unbeirrt. Mit oder ohne Pass, war da schon egal.
- Die letzte Posaune schließlich, und dabei spiele der Redner des Abends die tragende Rolle, ertönte dann am 9.11.1989. Das Datum war dabei ebenso zufällig wie die Umstände, versicherte der Verkünder der offenen Grenzen und hatte damit eigentlich den Ereignissen vorgegriffen. Doch einmal gesagt und gesendet war die Mauer endgültig überwunden. Schon bald sollte sie ganz einstürzen und als Synonym für die überwundene Teilung gelten. Die Wiedervereinigung folgte binnen eines Jahres und dann begann das, was wir heute als normal empfinden.
Offene Grenzen und der Alltag danach.
Nach dem Vortrag, folgte jetzt eine ungeschönte Fragerunde, die teilweise schon sehr tief ging. Es wurde, für meinen Geschmack zu sehr nach persönlichen Verfehlungen gebohrt und Vergleiche zum Regime des 3. Reichs gezogen, die so nicht ganz zutreffen. Andererseits war es mal eine lebhafte Diskussion und das muss eine Demokratie auch klaglos aushalten.
Text: HG d.R. Stephan Schneider |
Tag der Reservisten
|
Der Tag der Reservisten am 29.9.2007 fällt aus organisatorischen Gründen aus.
Text: Der Landesvorstand |
Herbstmarkt der RK Köllertal in Heusweiler am 9.9.07
Mit einem Feldgottesdienst begann der Herbstmarkt am Stand der Reservistenkameradschaft Köllertal. Der von Pfarrer Bokumabi sehr lebhaft gestaltete Gottesdienst wurde von einer Jugendband musikalisch begleitet und fand großen Anklang. Ein Zuschauermagnet waren die Rad und Kettenfahrzeuge der Bundeswehr, Soldaten der 2./FschJgBtl 261 in Lebach standen den ganzen Tag für Fragen zur Verfügung. Eine Fahrt im neuen Transportfahrzeug der Bundeswehr “Mungo” ,ließ nicht nur die Augen der kleinen Besucher Funkeln. Das Highlight des Tages waren die Freifaller der Bundeswehr, mit Brigadegeneral V. Bescht, die trotz widriger Windverhältnisse es sich nicht nehmen ließen den Sprung zu wagen, dies wurde von den zahlreichen Zuschauern, die teilweise über eine Stunde warten mussten, mit großem Beifall honoriert. Die Kameraden vom Reservisten Musikzug der Bundeswehr begeisterten viele Zuhörer mit einem Platzkonzert. Der Kommandeur der Luftlandebrigade 26 V. Bescht war bei seinem Besuch sehr beeindruckt von der Organisation und Durchführung der Veranstaltung und sagte dem Vorsitzenden der R/K Köllertal StFw d.R H. Grimm die Schirmherrschaft für die nächste Herbstmarktveranstaltung bereits zu. Besonderer Dank gilt dem Fallschirmjägerbataillon 261 die bei der Planung und Organisation tatkräftig unterstützten sowie Soldaten und Fahrzeuge zur Verfügung stellten. Das besondere Engagement und die gute Zusammenarbeit von Aktiven und Reservisten ließen diesen Herbstmarkttag zu einem schönen und für viele auch ein erlebnisreichen Tag werden.
Text: Schöneweiß |
21. Salzmarsch der RK-Hassel am 18.08.2007:
 |
 |
 |
 |
Foto: SF d.R. Alfred Hoellisch Die Sieger des 21. Salzmarsches |
 |
Regen Zuspruch erfreute sich auch in diesem Jahr wieder der Traditionelle „Salzmarsch“ der Reservistenkameradschaft (RK) Hassel. 40 Teilnehmer absolvierten bei Bilderbuchwetter Marschstrecken zwischen 20 und 30 Kilometern rund um Hassel. Die aktiven Soldaten der Luftlandebrigade 26 und Reservisten aus dem gesamten Bundesgebiet, ( RK-Rottweil, RK-Riebelsdorf ) die das Leistungsabzeichen erlangen wollten, marschierten in Uniform und mit 10 Kilo Gepäck, während die zivilen Teilnehmer meist im Sportdress unterwegs waren. Ein Marschierer kam von der französischen Unteroffiziersvereinigung aus Forbach, mit der die RK-Hassel seit 5 Jahren eine Patenschaft unterhält. Start und Ziel des 21. Salzmarsches, der vom Landeskommando Saarland, dem Reservistenverband und der RK-Hassel ausgerichtet wurde, war das RK-Heim auf dem Eisenberg. Trotz anspruchsvoller Strecke, die u. a. auf den Franzosenkopf, durch das Wiesental und auf den Hochscheidt führte, waren keine Verletzungen zu beklagen. Oberstabsarzt des Reserve Stephan Schweitzer musste nicht eingreifen. Der 1. Vorsitzende der RK-Hassel und Leitende des Salzmarsches, Stabsfeldwebel der Reserve Alfred Höllisch, nahm vor dem RK-Heim die Ehrung der Sieger vor und überreichte Pokale und Urkunden. Er dankte dem Organisationsstab, der aus 27 Personen bestand, für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Höllisch verlieh dem Oberfeldwebel der Reserve Wolfgang Glod die Ehrennadel des Verbandes in Bronze und bedankte sich bei dem Feldwebel für Reservisten, Stabsfeldwebel Achim Kölli, für seine langjährige Unterstützung mit einem Präsent. Die RK-Hassel, die derzeit 130 Mitglieder umfasst, ist eine der aktivsten Reservistenkameradschaften im Saarland und feiert im nächsten Jahr ihr 30jähriges Bestehen. Der 22. Salzmarsch ist 2008 für den 27. September geplant.
Ergebnisse des 21. Salzmarsches der RK-Hassel:
1. Reservisten 20 KM:
1. Oberfeldwebel Carmelo Ciotta Rote Jäger 2:37 Stunden
2. Major Andreas Schneider RK-Malstatt-Burbach 2:41 Stunden
3. Obergefreiter Nikolaus Bogner RK-Niederwürzbach 3:03 Stunden
2. Reservisten 25 KM:
1. Oberleutnant Johannes Niklas Rote Jäger 3:57 Stunden
2. Obergefreiter Christian Müller RK-Hassel 4:07 Stunden
3. Reservisten 30 KM:
1. Stabsunteroffizier Thomas Kammer RK-Spiesen-Elversberg 3:50 Stunden
2. Obergefreiter Herbert Steimer RK-Dirmingen 4:08 Stunden
3. Fähnrich Christoph Dansauer RK-Bostal 4:57 Stunden
3. Obergefreiter Martin Rapp RK-Hassel 4:57 Stunden
4. Aktive 20 KM:
1. Stabsfeldwebel Gerhard Hartmann LLBrig 26 2:59 Stunden
2. Hauptfeldwebel Bodo Wild SanAK Ulm 3:18 Stunden
5. Zivile Männer 20 KM:
1. Stefan Jakobi RK-Hassel 1:34 Stunden
2. Wolfgang Dauer 1:50 Stunden
3. Heinz Hemmer RK-Niederwürzbach 2:14 Stunden
6. Zivile Frauen 20 KM:
1. Edith Niklas 3:13 Stunden
2. Sandra Allar 3:17 Stunden
3. Gertrud Koch RK-Hassel 3:24 Stunden
3. Esther Riefer RK-Hassel 3:24 Stunden
7. Jugendliche 20 KM:
1. Oliver Erbelding RK-Hassel 3:10 Stunden
Text: SF d.R. Alfred Hoellisch |
Hoher Besuch bei der Landesgruppe
50 Jahre Saarland
 |
| 50 Jahre Saarland |
Die Landesgruppe Saarland sucht für den 18./19. August je 3-4 Reservisten, die einen Infostand im Bereich des Saarlandkommandos betreuen. Interessenten bitte bei der Landesgeschäftstelle melden. Fahrkosten und Verpflegung stellt die Landesgruppe.
|
Deutschland Tour 2007
Liebe Kameraden und Kameradinnen,
nach einer Besprechung mit dem Landesvorsitzenden Horst Feld am heutigen Morgen ist der Kommandeur im Landeskommando Oberst Bertel an den VDRBW mit einer Bitte herangetreten: Die diesjährige „ Deutschland Tour 2007 „ , welche Ihren Start am Freitag den 10.08.2007 in Saarbrücken hat, soll durch Reservisten personell unterstützt werden. Diese werden zum Auf- und Abbau der Absperrgitter im Zielbereich benötigt. Diese Veranstaltung wird in VVag OHNE Uniformtrageerlaubnis durchgeführt. Interessierte Reservisten sollen sich umgehend beim Landes Org.Leiter in Lebach oder dem Landesvorsitzenden Horst Feld oder dem Fw.Res. SF Kölli in SLS melden.
Wir hoffen auf rege Unterstützung, da wir damit Flexibilität, Interesse und Engagement darstellen können.darstellen können.
Text: SU d.R. Thomas Geller |
Saarländische Reservisten besuchen die Artillerieschule in Idar-Oberstein
 |
 |
 |
 |
| Foto: HG Stephan Schneider |
 |
Die Landesgruppe Saarland führte am 13.Juni 2007 einen Informationsbesuch an der Artillerieschule IDAR-OBERSTEIN durch. Nach Eintreffen in der Rilchenberg Kaserne stellte der stellv. Leiter des Schulstabes OTL Bollinger den Standort IDAR-OBERSTEIN und die Artillerieschule vor. Dieser Vortrag zeigte die umfangreichen Veränderungen der Artillerie seit Aufbau der Bundeswehr auf. OTL Habicht aus der Gruppe Weiterentwicklung stellte in seinem äußerst informativen Vortrag „Die Artillerie in der neuen Struktur des Heeres“ die Artillerie der Bundeswehr vor. Er beschrieb die aktiven Einheiten der Artillerietruppe, stellte ihre Aufgaben und Wirkungsmöglichkeiten dar und zeigte die Aufklärungs- und Waffensysteme in Bild und eindrucksvollen Filmsequenzen. Nach intensiver Diskussion mit den Referenten schloss sich eine Begehung der Lehrsammlung der Artillerieschule der Bundeswehr an. OTL Kleine erläuterte die Ausstellungsstücke von den ersten Geschützen bis zu den Geschützen und Raketenwerfern der Bundeswehr. Leider war die Zeit hier kurz bemessen und es ging unverzüglich in die Räume der Gesellschaft für Artilleriekunde. Dort zeigte der OTL a.D. Baumann an Modelldarstellungen die Veränderung in der Taktik des Artillerieeinsatzens im Wandel der Jahrhunderte. Nach dem Mittagsessen in der Truppenküche folgte in der OHG IDAR-OBERSTEIN eine Einweisung für die folgende wehrhistorische Geländebegehung. Olt d.R. Heisam El-Araj vom Arbeitskreis Sicherheits-politik stellte den Einsatz des ArtReg 836 (mot) im Zeitraum Oktober / November 1944 dar. In dieser Zeit schoss das ArtReg 836 aus Feuerstellungen im Raum IDAR-OBERSTEIN / BIRKENFELD V2 Raketen auf Ziele an der Westfront. Nach dem Vortrag führte Olt El-Araj die Reservisten durch die Feuerstellung WIRSCHWEILER bei MORBACH. Auch mehr als 60 Jahre nach den Ereignissen sind noch Spuren der Vergangenheit in den Waldabschnitten erkennbar und die Krater eines missglückten Abschusses zu sehen. Der interessante Tag klang mit einem Idar-Obersteiner Spießbratenessen im Standortoffizierskasino aus. Die einhellige Meinung der Teilnehmer war, im nächsten Ausbildungsjahr, mit mehr Zeit für die Exponate der Lehrsammlung, weitere Informationen über die Artillerietruppe in Erfahrung zu bringen.
Eine Bildergalerie mit über 60 Bildern gibt es hier. |
Kreismeisterschaften aller drei Kreisgruppen 2007
 |  |
 |
 |
 |
 | Foto: Stephan Schneider Kreismeisterschaft 2007 - der Wanderpokal wurde von A.S.M.C. gestiftet |
 |
Bei sehr schlechten Wetter trafen sich am 23.6.2007 alle drei saarländischen Kreisgruppen auf der Schießanlage in Wallerfangen. Fast 100 Schützen schossen in drei Disziplinen von 8.00Uhr bis 15.00 Uhr um die begehrten Pokale und Medaillen zu gewinnen. Ein besonderes Highlight war der neue Wanderpoakl der KrsGrp West, der von der Firma A.S.M.C. gestiftet wurde. Hier die Wertung für den Kreis West:
|
KREISPOKALSCHIEßEN DER KREISGRUPPE SAARLAND - WEST AM 23.06.2007. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Gesamtwertung Mannschaften G36 MG und P8 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Mannschaft RK. |
G36 |
MG |
P8 |
Gesamtp. |
Platz |
|
Saarlouis I |
202 |
257 |
306 |
765 |
1 |
|
Lebach I |
349 |
244 |
166 |
759 |
2 |
|
Differten I |
272 |
177 |
296 |
745 |
3 |
|
Lebach II |
273 |
240 |
174 |
687 |
4 |
|
Lebach III |
306 |
99 |
171 |
576 |
5 |
|
Merzig I |
228 |
154 |
131 |
513 |
6 |
|
Wallerfangen I |
204 |
99 |
147 |
450 |
7 |
|
Differten II |
180 |
108 |
117 |
405 |
8 |
|
Differten III |
115 |
93 |
148 |
356 |
9 |
Text: HG d.R. Stephan Schneider |
SAARLÄNDISCH – BAYRISCHES RESERVISTENBIWAK IN HASSEL
Bereits zum vierten Mal konnte die Reservistenkameradschaft Hassel vor Ort ein Biwak mit ihren Freunden aus dem Allgäu ausrichten. Insgesamt 15 Angehörige der Reservisten- und Veteranenkameradschaft Pfronten und der Bereitschaft Pfronten des Bayrischen Roten Kreuzes hatten den Weg ins Saarland gefunden. Zwei Tage lang wurde ein abwechslungsreiches Programm absolviert. So besuchten die Reservisten die Niederauerbach–Kaserne in Zweibrücken. Das Fallschirmjägerbataillon 263 veranstaltete eine Waffenschau und stellte die Ausrüstung des „ Infanteristen der Zukunft „ vor. Sehr informativ war auch ein Abstecher zur Hundestaffel der Bundeswehr, wo unter anderem Sprengstoffspürhunde ausgebildet werden.
Fitness und Geschicklichkeit waren gefragt bei einer Kurzreise ins französische Bitche. Dort wurde der Tépacap ( Trau dich ) durchlaufen, ein Parcours über mehrere Stationen in den Baumwipfeln, was allen viel Spaß machte. Natürlich kam auch die Pflege der Kameradschaft nicht zu kurz. Nach einem Grillabend klang das Biwak dann aus. Die nächsten Treffen wurden bereits festgelegt. 2008 kommen die Pfrontener zum 30 jährigen Bestehen der RK-Hassel erneut ins Saarland. Die Hasseler fahren 2009 wieder ins Allgäu. Dann wird die RK-Pfronten ihr 25 jähriges Jubiläum feiern.
Text: Stefan Jakobi |
 |
 |
 |
 |
Foto: RK Hassel Hassel - Freizeitgelände am "Fröschenpfuhl" |
 |
Auch in diesem Jahr veranstalte die RK Hassel ein gelungenes Fest am Tag der Arbeit. Treffpunkt war das Wiesengelände „Fröschenpfuhl“ am Waldrand außerhalb von Hassel. Bei schönstem Wetter wurden Hunderte von Kameraden und Besucher bewirtet und mit Live-Musik unterhalten. Ein Infostand des Verbands und der französischen Partner aus Forbach dokumentierte die gemeinschaftliche Arbeit. Aus den Händen von Horst Feld erhielten folgende Kameraden das Verbandsabzeichen in Gold:
StGefr Klaus Holzer RK-Hassel Fw Peter Theobald RK-Hassel HG Stefan Jakobi RK-Hassel
und in Bronze:
Raymond Knipper Präsident Souvenir Francais Forbach Caporal Jean Claude Müller 2.Präsident Legion Etrangere Metz Caporal Pietro Pirras 2.Präsident Legion Etrangere ForbachFrau Andrea Steinfeld RK-Hassel
Das Fest war eine gelungene Werbung für den Verband und die Rk Hassel; ein Ansporn für andere Rk’s mal wieder was zu machen.
Text: Stephan Schneider |

|
|
|
|