Reservisten unterstützen Einsatz, Reservisten und Familien
Die sogenannten Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) treffen immer mehr Soldaten, die in den Auslandseinsätzen der Bundeswehr schlimme Erlebnisse haben. Oft treten Symptome der Erkrankung erst Monate oder Jahre nach dem Ereignis ein. Gerade für Reservisten kann eine PTBS-Erkrankung zu Problemen im Beruf führen, denn die zivilen Arbeitgeber haben für das rein psychische Krankheitsbild oft kein Verständnis, zumal der Auslandseinsatz freiwillig war. Sie werden stigmatisiert, ausgegrenzt, werden zum Sozialfall, so wie Mario Weißenfels.
Seit dem 13. Dezember 2010 hat der Reservistenverband eine Arbeitsgemeinschaft (AG) für PTBS und Familienbetreuung gegründet. Die AG will ein psychosoziales Netzwerk von Reservisten für Reservisten bilden. Hierzu gehört aus Sicht des Reservistenverbandes auch die Familienbetreuung.
Auf dieser Seite informiert der Verband laufend über neue Aktionen. Über Verlinkungen können sich Hilfe- und Ratsuchende umfassend informieren.
Informationen der Bundeswehr zu PTBS
PTBS ist heilbar - Reservisten können Hilfestellung leisten (September 2012)
Radiobeitrag von hr2: "Einmal Kabul und zurück" (Oktober 2012)
Ein Film-Beitrag von Bw-TV von September 2012
Link zur Initiative Angriff auf die Seele
Link zum Sozialdienst der Bundeswehr - Hilfe für betroffene Soldaten
Link zum Internetportal für Angehörige von Soldaten der Bundeswehr im Einsatz von "Frau zu Frau"
Link zum Interview mit Dr. Matthias Witt-Brummermann. Der Reservist engagiert sich für traumatisierte Soldaten
Artikel der Frankfurter Rundschau über Erbgutveränderungen von PTBS-Erkrankten
Artikel über steigende Suizidrate im US-Militär
Artikel über Suizidfälle in der Reserve und Nationalgarde des US-Heers
Artikel im Spiegel über traumatisierte US-Soldaten
Symbolbild oben: PTBS, Folge eines
schrecklichen Erlebnisses
(Fotomontage: Foto: Gerd Altmann, pixelio.de
mit PTBS-Logo des Reservistenverbandes,
Logo-Gestaltung: Lena Startseva / Ralf Krecklau)

