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07.09.2012
Vorwürfe laut Landesregierung unbegründet
In jüngster Vergangenheit forderten Kritiker aus Nordrhein-Westfalen (NRW), den Jugendoffizieren der Bundeswehr den Zutritt zu Schulen zu verwehren. So verbreiten die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und ihre Jugendorganisation im Internet Ratschläge, wie sich Schüler und Studenten gegen Einsätze von Jugendoffizieren der Bundeswehr wehren können. Die Kritiker verbreiten die Ansicht, die Jugendoffiziere würden für den Kriegsdienst werben.
Dabei "stellen sie sich im Schulunterricht und auf Seminaren grundlegenden Fragen zur Sicherheitspolitik und den Aufgaben der deutschen Streitkräfte. Bundesweit sind rund 90 Jugendoffiziere im Einsatz. Bei Fragen der Friedenserziehung, der Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Bundeswehr und der allgemeinen Wehrpflicht können Jugendoffiziere als Experten jederzeit für den Schulunterricht eingeladen werden", heißt es dazu richtig auf der offiziellen Homepage des Schulministeriums NRW.
Nun hat die FDP-Landtagsfraktion die NRW-Landesregierung nach Fällen gefragt, in denen Angehörigen der Bundeswehr bei Besuchen in Schulen ein Verhalten vorgeworfen wird, das über die politische Bildung hinausgeht. Die Antwort ist für alle Befürworter der Jugendoffiziere erfreulich: "Der Landesregierung liegen darüber keine Informationen vor", geht aus dem Antwortschreiben hervor. Laut Landesregierung haben zwischen 2008 und 2010 zwischen 888 und 1.005 Veranstaltungen wie Vorträge oder Podiumsdiskussionen stattgefunden. Diese Veranstaltungen kämen auf Initiative der Schulen zustande.
Der Reservistenverband ist mit dieser Antwort sehr zufrieden. "Es zeigt sich, dass die Gegner der Jugendoffizierseinsätze an Schulen mit falschen Argumenten agieren", sagt Rainer Erdel, Stellvertreter des Präsidenten des Reservistenverbandes. Der Bundestagsabgeordnete hofft nun, "dass diese offizielle Antwort dazu beiträgt, die Diskussion zu versachlichen".
Ein Kontakt zu den Jugendoffizieren der Bundeswehr in NRW findet sich für Lehrer, Ausbilder und Professoren hier.
Dabei "stellen sie sich im Schulunterricht und auf Seminaren grundlegenden Fragen zur Sicherheitspolitik und den Aufgaben der deutschen Streitkräfte. Bundesweit sind rund 90 Jugendoffiziere im Einsatz. Bei Fragen der Friedenserziehung, der Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Bundeswehr und der allgemeinen Wehrpflicht können Jugendoffiziere als Experten jederzeit für den Schulunterricht eingeladen werden", heißt es dazu richtig auf der offiziellen Homepage des Schulministeriums NRW.
Nun hat die FDP-Landtagsfraktion die NRW-Landesregierung nach Fällen gefragt, in denen Angehörigen der Bundeswehr bei Besuchen in Schulen ein Verhalten vorgeworfen wird, das über die politische Bildung hinausgeht. Die Antwort ist für alle Befürworter der Jugendoffiziere erfreulich: "Der Landesregierung liegen darüber keine Informationen vor", geht aus dem Antwortschreiben hervor. Laut Landesregierung haben zwischen 2008 und 2010 zwischen 888 und 1.005 Veranstaltungen wie Vorträge oder Podiumsdiskussionen stattgefunden. Diese Veranstaltungen kämen auf Initiative der Schulen zustande.Der Reservistenverband ist mit dieser Antwort sehr zufrieden. "Es zeigt sich, dass die Gegner der Jugendoffizierseinsätze an Schulen mit falschen Argumenten agieren", sagt Rainer Erdel, Stellvertreter des Präsidenten des Reservistenverbandes. Der Bundestagsabgeordnete hofft nun, "dass diese offizielle Antwort dazu beiträgt, die Diskussion zu versachlichen".
Ein Kontakt zu den Jugendoffizieren der Bundeswehr in NRW findet sich für Lehrer, Ausbilder und Professoren hier.
(dest)
Symbolbild oben: Ein Jugendoffizier vor Schülern
in einer Schule (Foto: Bundeswehr, WBK II, Andreas Kutscher).
Bild unten: Rainer Erdel MdB ist Stellvertreter
des Präsidenten des Reservistenverbandes
(Foto: Hans-Christian Plambeck, loyal).
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