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13.05.2016

Das Eiserne Kreuz: neues verbindendes Symbol für Reservisten

Es steht für Freiheitsliebe, Gleichheit und Tapferkeit. Es stiftet Identität. Ein Symbol, das nach außen hin zeigt: Ich diene mit! Gemeint ist das Eiserne Kreuz als neues Abzeichen des Reservistenverbandes. Vorgestellt wurde es beim Parlamentarischen Abend des Verbandes durch den Stellvertreter des Präsidenten, Oberst d.R. Oswin Veith MdB. Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen war zu Gast und ist erste Trägerin des Abzeichens.

Was ist das Besondere, sich als Reservist einzubringen? Es ist vor allem gelebte Kameradschaft. Es sind aber auch die Grundwerte, denen sich Soldaten und Reservisten verpflichtet fühlen: Freiheitssinn, Tapferkeit, Mut - letztlich das, was gelebte Demokratie ausmacht. Reservisten als wichtige Partner ihrer aktiven Kameraden dienen mit. Sie unterstützen, damit die Bundeswehr ihren Kernaufgaben nachkommen kann. Dahinter steht vor allem eines: ein unerschütterlicher Glauben an das staatsbürgerliche Engagement!

"Wir wollen das Engagement unserer Reservisten für die Freiheit und den Schutz unseres Landes stärker sichtbar machen. Das Eiserne Kreuz steht wie kein anderes Symbol für die Feststellung "Ich diene Deutschland" und "Ich habe gedient". Unser Ziel ist es, das Eiserne Kreuz zu einem gemeinsamen, die Reserve verbindenden, verbandsübergreifenden Symbol zu machen", so der Stellvertreter des Präsidenten Oswin Veith. Die Reserve ist ein wichtiger Pfeiler in der deutschen Sicherheitsvorsorge. Gerade jüngst in der Flüchtlingskrise hat sich doch gezeigt: Ohne die Reserve hätte die Bundeswehr ihre zahlreichen Aufträge im Inneren nicht wahrnehmen können.

"Das traditionsreiche Eiserne Kreuz ist dafür bestens geeignet", erklärt Oberst d.R. Dr. Stefan M. Knoll. Der Vizepräsident für Mitgliedergewinnung und -service hatte die Idee des verbindenden Symbols für alle Reservistinnen und Reservisten entwickelt. Das Eiserne Kreuz wurde 1813 während der Befreiungskriege gegen Napoleon von König Friedrich Wilhelm III. von Preußen gestiftet. Es war ein Orden, der nicht allein dem Adel vorbehalten, sondern allen zugänglich war, die sich für Freiheit eingesetzt haben. Zudem steht es rückblickend im doppelten Sinne für die Gleichheit: Einerseits wurde es allen Soldaten mit herausragendem Einsatz ohne Blick auf Herkunft oder Dienstgrad verliehen; andererseits entwickelte die Auszeichnung eine solche Strahlkraft, dass sie später von einem preußischen zu einem deutschen Orden wurde. "Dieses traditionsreiche Eiserne Kreuz ist fortan das prägnante Erkennungszeichen all jener, die in der Bundeswehr gedient haben und noch dienen", so Knoll.

Der Gleichheitsgedanke steht auch für Oswin Veith im Vordergrund: "Unter dem Dach des Eisernen Kreuzes wollen wir die Reserve vereinen. In diesem Sinne rufen wir alle Zusammenschlüsse ehemaliger Soldatinnen und Soldaten auf, sich der Initiative des Reservistenverbandes anzuschließen."

Wie bekomme ich ein Eisernes Kreuz?
250.000 Anstecknadeln sind bestellt und werden in sechs bis acht Wochen in den Geschäftsstellen eintreffen. Pro Mitglied können maximal drei Exemplare angefordert werden. Die Verteilung erfolgt kostenlos.

(red)

Bild oben:
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen spricht mit
Oswin Veith MdB, Stellvertreter des Präsidenten des Reservistenverbandes.
Von der Leyen trägt als erste das neue Abzeichen,...
(Foto: Alfred Claußen)

Bild Mitte:
...das ihr von Dr. Stefan M. Knoll (Bild unten rechts) während des
Parlamentarischen Abends am 10. Mai 2016 in Berlin überreicht wurde.
(Foto: Ralf Wittern)

Bild unten:
Muster der Anstecknadel.
Die Maßen betragen ca. 9x9 mm, so dass sie
dezent an ziviler Berufskleidung getragen werden kann.
(Foto: Sören Peters)


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