Landesgruppe Baden-Württemberg

Aktuelles

27.09.2014

Landeswettkampf 2014 auf dem Heuberg

Am Wochende führte das Landeskommando Baden-Württemberg und die Landesgruppe Baden-Württemberg auf dem Truppenübungsplatz Heuberg bei Stetten am kalten Markt den Landeswettkampf für Reservisten 2014 durch. Angetreten waren 14 Mannschaften: acht aus Baden-Württemberg, fünf aus Bayern und eine aus Österreich - diese aber außer Konkurrenz.

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Sieger des Wettkampfes wurde die Mannschaft der bayrischen Bezirksgruppe Mittelfranken. Die zweitplazierte Mannschaft der Reservistenkameradschaft (RK) Waiblingen folgte mit nur einem Punkt Abstand mit 612 Punkten. Mit 610 Punkte lag die drittplazierte Mannschaft der RK Tiefenellern dicht auf. Auch auf den weiteren drei Rängen lösten sich die beiden Landesgruppen jeweils ab. Der RK Unlingen folgte die Mannschaft der bayrischen Kreisgruppe Rottal und dahinter die Kreisgruppe Mittlerer Oberrhein.

Die Mannschaft der österreichischen Pionierbaukompanie (PiBauKp) des Pionierbataillon 2 (PiB) aus Salzburg hätte mit 650 Punkten eigentlich den ersten Platz gemacht. Die zur Ausbildung für den Auslandseinsatz auf dem Heuberg stationierten Pioniere waren aber keine Reservisten und können somit keinen Landeswettkampf der Reservisten gewinnen.

Die erste Wettkampfstation wurde bereits am Freitag in der Schwimmhalle betrieben. Vier Wettkämpfer einer Mannschaft hatten nacheinander schwimmend am anderen Ende des Beckens vom Grund einen schweren Gummiring aufzunehmen, damit zwei Bahnen zu schwimmen, ihn wieder dort abzulegen und zurück zu schwimmen. Ein Wettkämpfer schwamm dann abschließend zwar ohne Gummiring, aber mit Flecktarnhose und -jacke über mehrere Bahnen. Alle Schwimmer hatten auf halber Strecke jeweils ein Hindernis zu "unterwinden", indem sie dort einen knappen Meter abtauchen mussten. Der gewichtige Gummiring erleicherte das Abtauchen zwar, zeigte sich aber beim Auftauchen als weniger nützlich und hilfreich.




Am Samstagmorgen wurden alle Wettkampfstationen mit jeweils zwei Mannschaften angefahren und der Wettkampf auf allen sieben Stationen gleichzeitig gestartet, was durch doppelt besetzte Stationen auch klappte.

Am Ochsenkopf fand sich eine Autounfallsituation mit zwei Personen, einer am Kopf verletzt, der andere "nur" mit Schock. Auf der Standortschießanlage war mit dem Gewehr G36 auf vier verschiedenen Entfernungen zwischen 250 m und 80 m mit jeweils unterschiedlichem Anschlag auf Ringscheibe zu schießen. Im Waldstück südlich von Sieben Jauchert stießen die Wettkämpfer auf Waldarbeiter, die auf Blindgänger gestoßen waren. Mit dem notwendigen Abstand waren die Teile nach Möglichkeit zu erkennen und mittels Meldung das damit notwendige Fachpersonal anzufordern. Am Eingang des Lagers Frohnstetten war eine Situation aus der Wachausbildung zu meistern: eine Frau will an ihren Arbeitsplatz im Lager und eine andere Frau scheint ihren Aufenthalt auf dem Truppenübungsplatz als Freizeitbeschäftigung anzusehen. Bei Schießbahn 4 waren zerlegte Waffen funktionsfähig zusammenzusetzen. Das Maschinengewehr MG3 aber auch noch auf die passende Lafette, was nicht alle Wettkämpfer zuvor vollumfänglich geübt zu haben scheinen.
Echte körperliche Belastung war auf der Hindernisbahn angesagt, nachdem mit einem "Verwundetentransport" über kleine Hindernisse die Muskulatur weiter aufgewärmt wurde. Der Verwundete bestand aus mehreren Sandsäcken auf einer Trage, was etwa 80 kg ausmachte.



Nach der Hindernisbahn mit den "klassischen" Hindernissen stand noch (Übungs-)Handgranaten-Werfen über 25 m an, mit einem Zielkreis von 2 m Durchmesser.



 An der Station "Karte und Kompass" auf dem Ameisenbühl waren zu Fotografien von Gegenständen im Vorfeld diese zu finden und Daten dazu festzustellen: wie Kompasszahl, Entfernung, Koordinate oder Höhe.
Johann Michael Bruhn

Fotos: Johann Michael Bruhn

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