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Reservistenkameradschaft Besigheim

Jubiläum in der Besigheimer Kelter




Gespräche bei der Begrüßungssektrunde

Foto: Johann Michael Bruhn

Die Alte Kelter mit historischem Fassbestand bot eine gute Atmosphäre für das Jubiläum

Foto: Johann Michael Bruhn

Foto: Johann Michael Bruhn

Noch sind die Gläser für die Weinprobe leer

Foto: Johann Michael Bruhn

Begrüßung durch den RK-Vorsitzenden Stabsfeldwebel d.R. Manfred Hormann

Foto: Johann Michael Bruhn

Der Besigheimer Bürgermeister Steffen Bühler bei seinem Grußwort

Foto: Johann Michael Bruhn

Das Grußwort des Landesvorstand kam vom Landesschriftführer Hauptfeldwebel d.R. Johann Michael Bruhn

Foto: Erik Wurzbach

Foto: Johann Michael Bruhn

Geehrt für 50 Jahre, 25 Jahre und 10 Jahre Mitgliedschaft wurden durch (von links) den RK-Vorsitzenden Stabsfeldwebel d.R. Manfred Hormann die RK Mitglieder Albrecht Orth, Edgar Schöbel und Martin Zschiesche, assistiert durch den stellvertretenden RK-Vorsitzenden Hauptfeldwebel d.R. Markus Keller

Foto: Johann Michael Bruhn

Mit Ehrennadel in Silber oder Bronze geehrt (von links): RK-Vorsitzender Stabsfeldwebel d.R. Manfred Hormann, RK-Kassenwart Hauptgefreiter d.R. Heinz Wurzbach, 1. stellvertretender RK-Vorsitzender Oberstabsfeldwebel d.R. Bernhard Krämer, früherer langjähriger RK-Schriftführer Oberleutnant d.R. Edgar Schöbel und stellvertretender RK-Vorsitzender Hauptfeldwebel d.R. Markus Keller sowie Landesschriftführer Hauptfeldwebel d.R. Johann Michael Bruhn und Kreiskassenwart Unteroffizier d.R. Joachim Scheurich

Foto: Erik Wurzbach

Dank für die "Freistellung" für die Reservistenaktivitäten durch ihre Frauen (von links): Oberstabsgefreiter d.R. Christian Czarnecki und Hauptfeldwebel d.R. Markus Keller für Yvonne Czarnecki und Ildiko Keller

Foto: Johann Michael Bruhn

Mit einen Rückblick auf 40 Jahre begrüßte Manfred Hormann als Vorsitzender der Reservistenkameradschaft (RK) Besigheim zur Jubiläumsfeier Ehrengäste, RK-Mitglieder mit ihren Frauen und weitere Gäste in der Alten Kelter in Besigheim. Zu seinem Bedauern konnte er vier der Gründungsmitglieder nicht begrüßen, da sie alle gesundheitlich verhindert sind. Wohl aber Albrecht Orth, der bereits 1969 in die RK Steinheim eingetreten war.

„Kalter Krieg“ mit „Eisernem Vorhang“ schaffte seinerzeit Notwendigkeit und Möglichkeit für zahlreiche militärische Ausbildungen und Übungen, sowohl als Wehrübende als auch bei Veranstaltungen des Reservistenverbandes. Zusammen mit Bernhard Krämer war Manfred Hormann in den achtziger Jahren bei Militärwettkämpfen, was durch zahlreiche Siege 1986 zur Qualifikation für die Bundeswettkämpfe der Reservisten führte. Platz 13 unter 40 Mannschaften bewirkte dann auch einen Platz bei der Bürgerehrung der Stadt Besigheim.

In den neunziger Jahren verband sich der Name Besigheim für Reservisten im Lande mit dem Besigheimer WOM – dem Winterorientierungsmarsch der RK Besigheim. Dass beim WOM auch Rotes Kreuz, Bergwacht, Technisches Hilfswerk und Feuerwehr Wettkampfstationen hatten und die zivil-militärische Zusammenarbeit klappte, steigerte den Ruf des militärischen Vielseitigkeitswettkampf merklich. Die kurzen Tage im Februar schränkten die Teilnehmerzahl eigentlich ein. Eine Verteilung der Wettkämpfer mit gleichzeitigem Start auf allen Wettkampfstationen löste das Problem, was in der Folge auch bei anderen Wettkämpfen angewendet wurde. Als 2006 durch veränderte Rahmenbedingungen viele zivile und militärische Ausbildungen nicht mehr für eine Stationsleitung genügten, war der Besigheimer WOM nicht mehr durchführbar.

Auch für einen weiteren Aktivitätsschwerpunkt änderten sich die Bedingungen, nämlich für die Schlauchbootfahrt auf Enz und Neckar. Da mit Markus Keller aber ein qualifizierter Rettungsschwimmer mit Sachkundenachweis Naturschutz zur RK Besigheim gehört, kann die Enz von den Besigheimer Reservisten bei passendem Pegelstand weiter im Schlauchboot befahren werden. Durch Markus Keller kamen auch etliche junge Reservisten zur RK Besigheim. Was den Rückgang der Mitgliederzahlen merklich minderte, wie auch der Zugang von Kameraden aus den aufgelösten RK Steinheim und RK Vaihingen/Enz.

Im sich anschließenden Grußwort des Besigheimer Bürgermeisters Steffen Bühler berichtetet dieser auch vom kürzlichen Besuch einer Delegation der endlich in Dienst gestellten Fregatte Baden-Württemberg im schönsten Weinort Deutschlands, nämlich Besigheim. Landesschriftführer Johann Michael Bruhn stellte dann in seinem Grußwort Protokolleinträge vor, bei denen es die RK Besigheim in die Beratungen des Landesvorstandes geschafft hat. Die Grüße der Kreisgruppe Mittlerer Neckar überbrachte Kreiskassenwart Joachim Scheurich.

Bei der anschließende Weinprobe mit Sophia Schäfer von der Felsengartenkellerei Besigheim konnte auf die Ehrungen angestoßen werden und später Fotos mit Leistungen vorgeführt werden, die weitere Gründe für diese Ehrungen zeigten.

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