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Kreisgruppe Mittlerer Neckar

Dem Boscho sei’ Freid, isch´m Feldwebel sei´ Leid!




Besuchergruppe wird am Roadblock erst aufgehalten und dann zu Ablauf des Wettkampfes informiert

Foto: Johann Michael Bruhn

Während die Roadblockbesatzung plaudert rückt die nächste Wettkampfmannschaft an

Foto: Johann Michael Bruhn

Mit dem Chef der Sperre zum Chef des Dorfes

Foto: Johann Michael Bruhn

Verhandeln mit dem Dorfchef und der Dorfchefin

Foto: Johann Michael Bruhn

Reservisten und zivile Rollenspieler gestalten beim Landeswettkampf die Station „Roadblock“

Den 50. Geburtstag des Reservistenverbandes feierte am „Tag des Reservisten 2010“ die Landesgruppe Baden-Württemberg zum Einen mit Landeswettkampf der Reservisten 2010 in der Gemarkung Rainau und zum Anderen einer Waffen- und Leistungsschau auf dem Schießwasen in Ellwangen.

Mit solcher Ausrüstung ist ein Roadblock glaubhaft darzustellen ■ Foto: Johann Michael Bruhn

Eingebettet in die Rahmenlage eines Stabilisierungseinsatzes auf dem fiktiven Kontinent OCEANIA wurde den Wettkämpfern viel Geschick und fachliches Können abverlangt. Allen am Wettkampf beteiligten Akteuren verlangte dann auch der Dauerregen außerordentliches Durchhaltevermögen ab.

Mit 20 Reservisten und fünf zivilen weiblichen Rollenspielern der Fördergruppe Arbeitskreis Reserveunteroffiziere Mittlerer Neckar wurde unter der Leitung von Oberstabsfeldwebel d.R. Thomas Franck die Station E „Roadblock / Irregulärer Checkpoint“ – das Paradestück der Kreisgruppe – betrieben.

In Ausstattung und Verhalten gaben die Rollenspieler ein verblüffend authentisches Freischärlerbild für die Wettkampfmannschaften ab. Passend dazu gab es ein gründliches Drehbuch um die Einheitlichkeit der Prüfungsaufgaben für alle Mannschaften sicherzustellen.

Unter Berücksichtigung der „Rules of Engagement“, den internationalen Verhaltensregeln im Auslandseinsatz und persönlichem Geschick versuchten die Wettkämpfer der 23 Patrouillenmannschaften die einheimische Miliz zur Aufgabe des „Roadblocks“ zu bewegen, oder aber zumindest den LAFOR-Truppen das Wegerecht zu garantieren. Dabei standen ihnen die Rollenspieler mit Oscar-verdächtigen Schauspielleistungen gegenüber. Angefangen vom fremdländisch sprechenden Sperrenposten (Obergefreiter d.R. Thomas Olek), über den störrischen Sperrenchef Boscho (Hauptfeldwebel d.R. Fred Lang) und dem Bürgermeister (Obergefreiter d.R. Andreas Preidl), die sich nicht ohne weiteres zum Abbau ihres illegalen Checkpoints überreden ließen. Penibel genau nahmen es auch die vier Schiedsrichter der Station, die die Wettkämpfer bewerten mussten. Unter Berücksichtigung des knappen Zeitansatzes von 20 Minuten, floss das Verhalten von Gruppenführer und Gruppe, nach den vorgegebenen Schlagwörtern und Reaktionen der Milizionäre, in die Bewertung ein.

Nebenrollen hatten diesmal der als „Spieß“ eingesetzte Hauptfeldwebel d.R. Holger Scherfel dessen „mütterliche“ Fähigkeiten bei diesem Sauwetter auf eine harte Probe gestellt wurde und Oberstleutnant d.R. Bernhard Kempf, dem in der ungewohnten Rolle des stellvertretenden Stationsleiters die Betreuung der Gäste, Besucher und Dienstaufsicht zufiel – die es so in den Ablauf und die Inhalte einzuweisen galt, dass der reguläre Ausbildungsbetrieb nicht gestört wurde.

Dienstaufsicht und Besucher sprachen der Leitung und den Rollenspielern ein großes Lob für die Organisation und Durchführung dieser fordernden Station aus. Ein besonderer Dank ist der Gemeinde Weiler und der dort ansässigen Schützenkameradschaft auszusprechen, ohne deren Hilfe die Durchführung der Station nicht möglich gewesen wäre. Im Schützenhaus Weiler hatte es sich die Kreisgruppe über vier Tage hinweg häuslich eingerichtet.

Auch wenn das Wetter am Wettkampftag allen Beteiligten sehr viel abverlangte und der erste Platz in der Stationswertung an die Kreisgruppe Mittlerer Oberrhein ging, wurde viel gelacht und in guter Stimmung und mit hoher Motivation eine außerordentlich professionelle Ausbildungsleistung gezeigt, wie insbesondere der Stellvertreter des Präsidenten VdRBw, Oberst a.D. Roderich Kiesewetter MdB, und der stellvertretende Befehlshaber im Wehrbereich IV, Brigadegeneral Johann Berger, den Akteuren bescheinigten.

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