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Montbeliard um 1600, als es noch Mömpelgard hieß und württembergisch war

Das mächtige Schloss von Montbéliard thront hoch über der Stadt

Foto: Michael Rauser

Raymond Pépier. Präsident der l'Association des Officiers de Réserve von Montbéliard (links) und sein freundlicher Übersetzer

Fotos: Michael Rauser

Ein Hornist begleitete die würdige Gedenkfeier

Fotos: Michael Rauser

Eindrucksvoll war die Vielzahl von Fahnen und Uniformierten die an der Gedenkfeier teilnahmen

Fotos: Michael Rauser

Roland Schmierer legt zusammen mit einem französische Veteranen den Kranz der Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge am Ehrenmal der Gefallenen des Ersten Weltkriegs in Montbéliard nieder

Fotos: Michael Rauser

Die französischen Veteranen waren sichtlich gerührt, dass eine Delegation aus der Partnerstadt Ludwigsburg an der Feier teilnahm

Fotos: Michael Rauser

Kranz der deutschen Delegation und Gestecke am Fuß des Ehrenmals

Fotos: Michael Rauser

Die deutsche und die französische Delegation nach dem erfolgreichen Abschluss der Besprechungen im Rathaus von Montbéliard (v.l.): Michael Rauser, Dolmetscher, Martin Blacha, Raymond Pépier, Dieter Rottner und Roland Schmierer

Fotos: Michael Rauser

Martin Blacha überreichte an Raymond Pépier ein Ehrenband der RK Ludwigsburg

Foto: Michael Rauser

Delegation der RK Ludwigsburg bei französischen Reservisten in Montbéliard

Montbéliard und Ludwigsburg verbindet viel. Nicht nur, dass der Ort fast 400 Jahre lang bis 1793 unter dem Namen Mömpelgard württembergisch war, seit 1950 besteht auch eine enge Städtepartnerschaft zwischen Montbéliard und Ludwigsburg, übrigens die erste deutsch-französische Städtepartnerschaft überhaupt. Und es war in Ludwigsburg, wo 1962 der französische Staatspräsident Charles de Gaulle seine vielbeachtete visionäre Rede an die deutsche Jugend hielt.

Die drei Hirschstangen, das Wappen der Grafen der Teck und die Reichssturmfahne im Wappen der Stadt Montbéliard zeigen deren langjährige Verbundenheit mit dem Haus Württemberg

Vor diesem Hintergrund lag es nahe, die Partnerschaft auch auf Ebene der Reservistenverbände auf- und auszubauen und für die Reservistenkameradschaft Ludwigsburg eine Ehre, dass der Präsident der l’Association des Officiers de Réserve von Montbéliard, Raymond Pépier, selbst Reservist und Lt. Colonel der französischen Armee, eine Delegation für den Tag der Reservisten (Journée Nationale du Réserviste) am 4. April nach Montbéliard einlud, um sich kennenzulernen und an der Gedenk- und Ehrenfeier teilzunehmen.

Und so reiste am 4. April eine Delegation der RK Ludwigsburg unter Leitung des RK-Vorsitzenden Dieter Rottner sowie des Kreisvorsitzenden Martin Blacha nach Montbéliard. Begleitet wurden Sie von Roland Schmierer, dem Beauftragten für Ludwigsburg des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Das Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs in Montbéliard

Die Delegation wurde von Raymond Pépier und einem Vertreter des Bürgermeisteramts (Städtepartnerschaften) im Rathaus von Montbéliard herzlich empfangen. Anschließend wurde in einem ausführlichen Gespräch, das seinen Abschluss in einem angenehmen Lokal am Rathausplatz fand, die Grundzüge für eine Zusammenarbeit und Partnerschaft festgelegt. Die RK Ludwigsburg sprach dabei eine Gegeneinladung für Anfang 2014 nach Ludwigsburg aus, die seitens der französischen Reservisten gerne angenommen wurde. Zur Sprache kam auch die Unterschiedlichkeit der Reservistenverbände. Pépier erwähnte in diesem Zusammenhang, dass in Montbéliard der Reserveunteroffiziers- sowie der Reserveoffiziersverband fusionieren wollen, so dass die im Gegensatz zum Reservistenverband vorhandene Trennung nach Dienstgradgruppen bald der Vergangenheit angehören werde. Auch der Einbezug von Kriegsgräberfürsorge und dem französischen Äquivalent „Souvenir Français“ wurden mit erörtert.

Für den Nachmittag hatten die französischen Gastgeber eine sehr informative Stadtführung für die vier Gäste aus Ludwigsburg organisiert, die allen großen Spaß machte.

Dieter Rottner, RK-Vorsitzender der Reservistenkameradschaft Ludwigsburg, trug die Kameradschaftsfahne

Am späten Nachmittag traten Reservisten, Veteranen und Delegationen von Gendarmerie, Feuerwehr und Militär an den Ehrenmälern der Stadt an. Eindrucksvoll war die Vielzahl von Fahnen und Uniformierten, die an der Gedenkfeier teilnahmen. Auch die Bevölkerung der Stadt nahm regen Anteil. Auf Bitte der französischen Gastgeber präsentierte hierbei RK-Vorsitzender Dieter Rottner auch die Kameradschaftsfahne der RK Ludwigsburg.

Besonders ergreifend war die herzliche Aufnahme durch Veteranen, die noch den II. Weltkrieg und deutsche Besatzung mitgemacht hatten und sichtlich gerührt waren, dass eine deutsche Delegation mit ihrer Fahne an der Feier teilnahm.

Höhepunkt nach einigen kurzen Ansprachen waren Kranzniederlegungen an den Ehrenmälern. Roland Schmierer legte hierbei zusammen mit einem französischen Veteranen und Vertreter der französischen Partnerorganisation „Souvenir Français“ einen Kranz für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge an einem der Ehrenmale nieder.

Empfang im Rathaus durch den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Roger Ceglinski ■ Fotos: Michael Rauser

Den Abschluss des „Journée Nationale du Réserviste“ bildete ein Empfang im Rathaus mit dem stellvertretenden Bürgermeister der Stadt, Herrn Roger Ceglinski. Dieser würdigte gemeinsam mit Raymond Pépier in ihren Ansprachen die Verdienste von Reservisten und Freiwilligen in der französischen Armee, der Gendarmerie und den Rettungsdiensten. Pépier als Präsident der l’Association des Officiers de Réserve von Montbéliard würdigte außerdem einige verdiente Reservisten und sprach etliche Ehrungen aus.

Auch Kreisvorsitzender Martin Blacha erhielt die Möglichkeit für ein kurzes Grußwort, das er auf Französisch hielt. Er dankte für die Einladung, erinnerte an die herausragende freundschaftliche Verbundenheit zwischen Montbéliard und Ludwigsburg und durfte Raymond Pépier für die Fahne der l’Association des Officiers de Réserve du Montbéliard ein Fahnen-Ehrenband, das anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der RK Ludwigsburg gestiftet worden war, überreichen.

Wie bereits vor dem Antreten bei den Ehrenmalen, bestand beim anschließenden Empfang ausführlich Gelegenheit, die Kontakte des Tages weiter zu vertiefen und weitere interessante Gespräche zu führen. Für alle Mitglieder der Delegation aus Ludwigsburg war dies ein interessanter und bewegender Tag und alle waren sich einig, wie wichtig diese Partnerschaft ist. Alle freuen sich auf den Gegenbesuch der französischen Reservisten spätestens im kommenden Jahr.

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