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Kreisgruppe Neckar-Alb

Staatssekretär Grübel informiert sich über die Arbeit der Reservisten




In Reutlingen engagieren sich ehemalige Soldatinnen und Soldaten in allen Sparten der Reservistenarbeit der Bundeswehr. Grund genug für Staatssekretär im Verteidigungsministerium Markus Grübel, MdB, sich über die Arbeit der Ehrenamtlichen zu informieren.

Zu den Gästen des Abends gehörten neben dem früheren Bundestagsabgeordneten für den Wahlkreis Reutlingen, Ernst-Reinhard Beck (CDU), auch die Kommandeure der Bezirks- und Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr in Tübingen und Reutlingen, Oberst d.R. Arne Lücking und Oberstleutnant d.R. Wilfred Waitzinger, sowie der Chef der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanie „Schwäbische Alb“, Oberstleutnant d.R. Jörg Schlosser. Der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft Reutlingen, Oberstleutnant d.R. Jörg Hildenbrand, der regelmäßig in der Deutsch-Französischen Brigade Reservistendienst leistet, führte in seiner Begrüßung in die Themen ein, die derzeit im Fokus der sicherheitspolitischen Diskussion stehen. Im Hinblick auf die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und den Verbrechen des so genannten „Islamischen Staates“ stellte er die Frage, ob gerade zum einhundertsten Jahrestages des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs die „Friedensdividende“ in Europa aufgebraucht sei und welche Rolle dabei die Bundeswehr und ihre Reservisten in Zukunft spielen würden. Grübel griff dies gerne auf und spannte bei seiner Erörterung einen Bogen über die Herausforderungen eines komplexen sicherheitspolitischen Umfeldes bis hin zu kritischen Berichten zur Einsatzbereitschaft der Bundeswehr, denen er deutlich widersprach.

Deutschland habe ein berechtigtes Interesse in der Welt mehr Verantwortung zu übernehmen und die Streitkräfte seien grundsätzlich gut aufgestellt. Dies belegte er mit zahlreichen Berichten aus seiner Tätigkeit, auch auf internationaler Ebene. Beck, selbst Oberst der Reserve und Ehrenpräsident des Reservistenverbandes, bekräftigte dies mit Ausführungen zu seinen eigenen Erfahrungen als ehemaligem Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages. Eine wichtige Rolle für die Zukunftsfähigkeit der Streitkräfte, so Grübel weiter, spielten die Unterstützung der Streitkräfte durch Reservisten, seit Aussetzung der Wehrpflicht vor allem aber die Nachwuchsgewinnung. Mit einem umfassenden Attraktivitätsprogramm für die Streitkräfte als Arbeitgeber habe Ministerin Ursula von der Leyen hier den richtigen Weg eingeschlagen. Der unschätzbare Wert von Frieden und Freiheit stünde dabei aber auch immer im Spannungsfeld der Finanzierbarkeit der äußeren Sicherheit. Eine anschließende Diskussionsrunde nutzten die zahlreichen Reservisten und Reservistinnen für Fragen an den Staatssekretär, der diese eingehend beantwortet.

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