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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann forderte Erinnerungskultur




Im Hofgarten erfolgte die Kranzniederlegung

Foto: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Die Gedenkfeier zum Volkstrauertag im Neuen Herkulessaal der Residenz eröffnete vor knapp 800 Besuchern, darunter zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Regierungspräsident a.D. Wilhelm Wenning, Landesvorsitzender des Volksbundes. Die Gedenkrede für die Bayerische Staatsregierung hielt Joachim Herrmann, Staatsministerin des Innern, für Sport und Integration. Er betonte: „Wir müssen die Erinnerung an das Schicksal der Kriegstoten und das unendliche Leid der beiden Weltkriege weiter aufrechterhalten. Unter unsere Geschichte dürfen wir keinen Schlussstrich ziehen.“ Mit diesen Worten hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei der Landesfeier zum Volkstrauertag dazu aufgerufen, die Erinnerung an das unfassbare Leid der beiden großen Kriege lebendig zu halten. „Indem der Volkstrauertag das dunkelste Kapitel unserer Geschichte ins Gedächtnis ruft, ist er für uns ein wichtiges Erbe und wesentlicher Bestandteil unserer Erinnerungskultur“, so der Minister. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sehe es heute nicht mehr allein als seine Aufgabe, die Toten der Weltkriege zu suchen und würdig zu bestatten, so Herrmann weiter. „Vielmehr engagiert sich der Volksbund in hohem Maße für die Versöhnung über den Gräbern, für eine Verständigung zwischen den Völkern und für die Arbeit für den Frieden“, wie der Minister betonte. Der Volksbund habe sich damit immer mehr zu einem anerkannten und modernen Akteur der Erinnerungs- und Gedenkkultur entwickelt.

Die anschließende feierliche Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal der Stadt München im Hofgarten begleiteten das Gebirgsmusikkorps der Bundeswehr aus Garmisch-Partenkirchen und ein Trompeter der US-Army musikalisch.

An der Feier nahmen für die VdRBw-Landesgruppe Bayern deren Landesvorsitzender, Oberst d.D. Klemens Brosig, und der Stellvertretende Landesvorsitzende, Hauptfeldwebel d.R. Manfred Stange, teil.

Derzeit unterhält der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge 2,8 Millionen Kriegsgräber auf 833 Kriegsgräberstätten in 46 Ländern in Europa und Nordafrika. Mehr als 1,8 Millionen deutsche und ausländische Kriegstote des Ersten und Zweiten Weltkriegs ruhen dabei in den Kriegsgräberstätten in der Bundesrepublik Deutschland. Allein im Freistaat Bayern liegen mehr als 166.000 Opfer. Die wertvolle Arbeit des Volksbunds wurde letztes Jahr im Freistaat Bayern mit fast zwei Millionen Euro Spendengeldern aus der Bürgerschaft unterstützt wird, das sind 39 Prozent des deutschen Gesamtvolumens. Damit steht der Landesverband Bayern weit an der Spitze dieser großen humanitären Bewegung.

Hielt die Gedenkrede: Staatsminister Herrmann
Foto: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

 

 

 

 

 

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