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Europa muss Friedensprojekt bleiben




Auch in diesem Jahr nahmen zahlreich Reservisten, aktive Soldaten und zivile Marschierer am 20. Drei-Länder-Zwei-Tage-Marsch in Freyung teil. Dabei kamen die mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus acht Nationen.

Die Marschstrecke verlief mit Unterstützung des Landeskommando BAYERN, des Regionalstab-OST und des Aufklärungsbataillons 8 wie gewohnt von Altreichenau auf den Dreisesselgipfel, dann hinunter zum Blöckensteinsee und dem Stifterdenkmal sowie anschließend über Österreich wieder zurück nach Altreichenau. Am zweiten Tag schloss sich wie immer ein Rundweg um Freyung an. Landschaftlich war die Marschstrecke bei durchgehend gutem Wetter abermals beeindruckend.                                                                                                

 
Große internationale Beteiligung

Besonders freuen konnten sich die Organisatoren in diesem Jahr über die große internationale Beteiligung von Teams aus Deutschland, Italien, Österreich, Polen, Slowakei, Schweiz, Tschechien und Ungarn. Bei dem Marsch des Reservistenverbandes, der erstmals im Jahr 1994 in Uniform stattfand, handelte es sich damals für Deutschland und  das Ausland noch um Neuland, was heute hingegen eine Selbstverständlichkeit darstellt. Geprägt hat die Veranstaltung über lange Jahre hinweg Oberstleutnant d.R. Professor Dr. Hans Klaus Hemm, dem der Marsch auch bei seiner 20. Durchführung gewidmet war.

Schirmherr und Ehrengäste

In seinem Grußwort lobte der Schirmherr der Veranstaltung und Mitglied des Bayerischen Landtags, Max Gibis, die gute Organisation sowie „die Idee des grenzüberschreitenden Austauschs“. Europa, so der Schirmherr sei auf dem richtigen Weg und er fügte hinzu: „Wir müssen darauf achten, dass Europa ein Friedensprojekt bleibt“. Der bayerische Landesvorsitzende, Oberstleutnant d.R. Professor Dr. Friedwart Lender, konnte zudem etliche Ehrengäste begrüßen. Darunter waren aus der Politik die Stellvertretende Landrätin des Landkreises Freyung-Grafenau, Helga Weinberger, der Stellvertretende Landrat des Landkreises Passau, Klaus Jeggle, der 1. Bürgermeister der Stadt Freyung, Dr. Olaf Heinrich, und der Altbürgermeister der Gemeinde Neureichenau, Alfons Hellauer. Aus dem Bereich des Militärs waren neben zahlreichen Vertretern aus Bundeswehr und Verbänden die Obersten Marek Stasiak und Václav Pisinger aus Polen und Oberst i.G. Milan Virt aus Tschechien sowie Jásdi Balázs vom ungarischen Partnerschaftsverband MATASZ nach Freyung gekommen. Für die hervorragende Organisation zeichnete mit seinen 60 Funktionern auch in diesem Jahr Oberstleutnant d.R. Alois Kreipl verantwortlich. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch zahlreiche Ehrungen.

            
 
              

              

 

Text: Eberhard Grein

Fotos oben: Eberhard Grein
Fotos unten: Franz Xaver Wenzl

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