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Standortübungsplatz Traunstein wird erweitert




Der Standortübungsplatz Kammer - Schauplatz der großen Hubschrauber- Waldbrandübung des Kreisfeuerwehrverbands Traunstein

Bildautor: K.Obermayer

Bildautor: Bundeswehr/Achim Kessler

Bildautor: Bundeswehr/Achim Kessler

  • Von Tobias Jesse / GebJgBrig 23 Bad Reichenhall
  • 16.08.2021
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Bad Reichenhall 16.08.2021  Mit der Fokussierung auf Landes- und Bündnisverteidigung, sowie der dauerhaften Einsatzbelastung von Teilen der Gebirgsjägerbrigade 23 in Mali, sind intensive Übungen und Ausbildungen notwendig. Damit auch zukünftig die benötigte Einsatzbefähigung erhalten werden kann, wurde der Antrag zum Ausbau des Übungsplatzes „Traunstein“ mit der Erweiterung des Reichsberger Bogens vom Bundesministerium der Verteidigung gebilligt.

Klare Regelung

Skizze des Standortübungsplatzes Traunstein mit Erweiterung des Reichsberger Bogens

Seit dem 1. Juli 2020 gilt das Betretungsverbot für den Standortübungsplatz bei Traunstein. Da in diesem Bereich mit schwerem Gerät gearbeitet wird, sowie ein Schießbetrieb herrscht, stellt das Betreten von Unbefugten eine unmittelbare Gefahr dieser dar. Hintergrund war eine Überprüfung durch das Landeskommando Bayern als Behörde für die innere und äußere Sicherheit auf Übungsplätzen. Diese ergab, dass der Schutz und die Sicherheit von unbeteiligten Dritten in der Form eines Militärischen Bereiches auf-grund der aktuell gültigen Sicherheitsbestimmungen und Nutzungsforderungen sowie der damit einhergehenden Haftungsfragen nicht mehr gewährleistet werden konnte.

Mit 123 Hektar Fläche für rein infanteristische Zwecke im Kirchholz und 147 Hektar in Traunstein schöpft die Gebirgsjägerbrigade 23 ihr Limit von 387 Hektar Übungsfläche keinesfalls aus. Mit der Erweiterung durch den Reichsberger Bogen in „Traunstein“, erhalten die Jager zusätzliche ca. 43 Hektar.

Ein GTK Boxer der GebJgBrig 23 hier bei der Ausbildung in Hochfilzen

Der Standortübungsplatz Traunstein ist der einzige Übungsplatz in der Nähe der Reichenhaller Jager, der das Üben mit dem Gepanzerten Transportkraftfahrzeug (GTK) Boxer ermöglicht. Durch den Zugewinn an Fläche bietet sich die Möglichkeit einsatznah zu üben.
Die räumliche Trennung kann genutzt werden, um im Zuge der Landes- und Bündnisverteidigung auch umfangreichere Themen zu üben. Neben verschiedenen Schießanlagen – einer Waldkampfbahn, das Schießen mit der Granatpistole (Üb), sowie der Gebrauch der Panzerfaust 3 (Üb) – sind auch Einsatzübungen der Feuerwehren des Landkreises Traunstein und das Anlanden mit Helikoptern jetzt leichter realisierbar. „Ein echter Quantensprung für die Brigade“, freut sich Stabsfeldwebel Oswald Wagner, Standortfeldwebel beim Unterstützungspersonal Standortältester in Bad Reichenhall, über den Zuwachs.

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