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Reservistenkameradschaft Deggendorf-Mietraching

Verband

Erweiterte Kreisvorstandssitzung




Kreisvorstandschaft

Bildautor: Archivbild KrsGrp DEG-SR-BOG 03.09.2021

  1. Stellvertretender RK-Vorsitzender Hans-Jürgen Wandinger vertrat den im Urlaub befindlichen RK-Vorsitzenden Gerhard Mindt bei der Erweiterten Kreisvorstandssitzung am 28.05.2022 in Plattling. In Vertretung von Franz Domke eröffnete Georg Harass als 1. Stellvertretender Kreisvorsitzender die Versammlung. Neben Bezirksvorsitzendem James Benedix und den beiden Kreisvorsitzenden von BKV und BSB, Bernhard Zitzelsberger und Manfred Langer, galt sein besonderer Gruß dem Feldwebel für Reservistenangelegenheiten, Stabsfeldwebel Rainer Haselbeck, und Organisationsleiter Ulrich Mosch (in Vertretung von Christiane Loferer).

In seinem Grußwort betonte Bezirksvorsitzender Benedix, dass er die Gelegenheit gerne nutzt, um den Kontakt in der Fläche zu suchen und die RK-Vorsitzenden besser kennenzulernen. 1. Stv. Kreisvorsitzender Harass berichtete aus dem Zeitraum seit der Neuwahl vom 3. September 2021: 5 Vorstandssitzungen, Nachtorientierungsmarsch in Lalling, Schul- und Wertungsschießen in Leiblfing, Leistungsmarsch, Friedenswallfahrt und am 13. Mai 2022 ein sicherheitspolitischer Vortrag mit dem Stellvertetenden Präsidenten Thomas Erndl, MdB.

Kreiskassenwart Reinhard Moser berichtete über Kontobewegungen seit 03.09.2022 und gab zum aktuellen Kassenstand bekannt, dass die Jahres-Revision ohne Beanstandungen erfolgte. Der Finanzplan für 2022 wurde ohne Gegenstimmen angenommen. Im Anschluß lud er auf Bitte des verhinderten RK-Vorsitzenden Siegfried Janker zum Kirtatanz nach Niederwinkling ein.

Obwohl im Herbst 2021 und zu Beginn 2022 Dienstliche Veranstaltungen durch das Landeskommando Bayern nicht angeboten werden konnten, wurden heuer bereits zwei Ausbildungen am AGSHP erfolgreich durchgeführt. Wie der neue Kreisbeauftragte für „Militärische Ausbildung“, Hauptmann d.R. Franz Strigl, betonte, wären bei genügend Teilnehmerinteressenten auch zusätzliche Ausbildungen und ein erweitertes Themenspektrum möglich. Zunächst empfahl er aber, die angebotenen Termine zahlreich zu nutzen. Am 2. Juli wird eine Sanitätsausbildung, am 28. Juli Karte/Kompaß/Skizze und am 15. September Geländekunde und Wehrrecht durchgeführt.

Nach Rücksprache mit BKV-Kreisvorsitzendem Bernhard Zitzelsberger ermunterte Georg Harass zur Teilnahme am Vielseitigkeitswettkampf „Rambo“ im Raum Iggensbach, der nach wie vor Anfang September auf dem Plan steht. Auch die RK-Plattling bestätigte den Niebelungenmarsch 10.09.2022 auch als Leistungsmarsch. Zum Nachtorientierungsmarsch ist die Durchführungsentscheidung der RK Lalling noch offen. Die Friedenswallfahrt als gemeinsame Öffentlichkeitsveranstaltung von VdRBw+BKV+BSB findet am 24.09.2022 wieder in Altenmarkt statt. Zusätzlich soll im Herbst noch eine sicherheitspolitische Informationsveranstaltung geplant werden, wie der neue Beauftragte „Sicherheitspolitik“, Hauptmann d.R. Artur Kolbe, bei seiner Kurzvorstellung bereits ankündigte. Die RK Deggendorf-Mietraching sicherte zu, dass ein Orientierungsmarsch im Raum Mietraching im Juli 2023 für die Kreisgruppe angeboten werden kann (Probemarsch mit geänderter Strecke noch 2022 im Herbst vorgesehen).

Stabsfeldwebel Haselbeck gab am Beispiel des geplanten Schießens (IGF) mit Waffenausbildung am 17. September und anläßlich der Ausbildung am AGSHP (Ausbildungsgerät Schießen mit Handwaffen und Panzerabwehrhandwaffen) in Verbindung mit der Abnahme des Ausbildungsabschnittes „ABC“ zum Erhalt der individuellen Grundferigkeiten (IGF) einen Einblick in organisatorische Zusammenhänge bei der Planung von „Dienstlichen Veranstaltungen“ und Unterstützungsmöglichkeiten durch aktive Truppenteile. Weitere Dauerthemen waren Alter (über 65 Jahre nicht mehr zuziehungsfähig), Tauglichkeitsgrad, Bekleidungstausch, Kampfschuh leicht (nur für aktive Soldaten und beorderte Reservisten), Gefechtshelm (Serialisierungsettikett prüfen – darf nicht älter sein als 4 Jahre) und Schießbrille. Ausstattung mit Rucksack, Zeltbahn und Koppeltragehilfen erfolgt nicht; benötigte Teile sind für Ausbildungszwecke im Materialsatz-VdRBw in begrenzter Stückzahl vorhanden. Die Aufforderung zur Auskleidung der über 65jährigen ist zur Zeit noch gestoppt, bis eine Entscheidung über „mögliche ? Belassung“ getroffen ist. Ungeachtet dessen ist Teilnahme an Veranstaltungen in UTE (= mit allgemeiner Uniformtrageerlaubnis) immer zeitnah listenmäßig an FwRes zu melden. Wenn Listen nicht bis zum Jahresabschluß Anfang Dezember erfaßt werden können, stehen Reservisten in der Datenbank auf „0“, d.h. sie müssen ggf. zur Auskleidung aufgefordert werden. In diesem Zusammenhang wies er erneut darauf hin, dass die allgemeine UTE nur für den Ausgehanzug gilt. Wer beispielsweise am Volkstrauertag mit „Großem Dienstanzug“ antreten möchte oder eine andere Abwandlung des Anzuges erforderlich erscheint, muß dies gesondert beantragen (Leitender ist verantwortlich – Genehmigung ist mitzuführen). Stahlhelm/Gefechtshelm kann für Ehrenwachen durch Landeskommando Bayern (RegStTA Ost) nicht genehmigt werden. Für die ASSA (Allgemeine Streitkräftegemeinsame Soldatische Ausbildung) in Bogen stehen regelmäßig mehr Bewerber zur Auswahl, als Ausbildungsplätze angeboten werden können (Engpaß Unterkunftskapazitäten). Wer für 2023 noch berücksichtigt werden möchte, sollte baldmöglichst Bewerbungsunterlagen beim S1 RegStTA Ost anfordern.

Organisationsleiter Mosch stellte zunächst die Möglichkeit des Freiwilligendienstes im Heimatschutz vor. „Dein Jahr für Deutschland“ bietet die Möglichkeit, 7 Monate am Stück Wehrdienst zu leisten und die restlichen 5 Monate auf 6 Jahre verteilt in der Beorderung zu üben. Mit einigen Beispielen erläuterte er zudem, dass dieses Engagement auch finanziell sehr lukrativ erscheint. Bei seinen Informationen aus der Tagung der „Hauptamtlichen Mitarbeiter in Bayern“ war für alle neu, dass Versicherungsschutz bei Verbandsveranstaltungen nur besteht, wenn die Veranstaltung bei der zuständigen GeschSt angemeldet und mit Veranstaltungsnummer bestätigt ist. Darüber hinaus wurde erneut darauf hingewiesen, dass der VdRBw zunächst seine Eigenmittel einsetzen muß, ehe Bundesmittel genehmigt werden können (aktuelle Vorstandsbeschlüsse sind den Anträgen beizufügen). Noch vorhandene Eigenmittel sollen in der Landesgruppe Bayern vorrangig für Beschaffungen im Bereich der militärischen Ausbildung eingesetzt werden. Anträge der Kreisgruppen (nicht einzelne RK) können über die Bezirksvorstände koordiniert und durch den Landesvorstand voraussichtlich mit bis zu 50% bezuschußt werden.

ErgInfo Organisationsleiter

 

 

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