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Aus der Truppe

Ein besonderer Auftrag




Eine Mitarbeiterin der IWL Werkstätten lässt sich von einem der Soldaten zum Schutz der Beschäftigten testen

Die zuletzt eingesetzten Soldaten des Mörserzuges vor dem Eingang der IWL Werkstatt in Machtlfing.

Die SoldatInnen des Mörserzuges aus Mittenwald auf dem Übungsplatz Hoher Brendten bei der Ausbildung

Bad Reichenhall, 10. März 2021 Für die Soldaten des Gebirgsjägerbataillon 233 aus Mittenwald endet nach sechs Wochen der Amtshilfeauftrag in den IWL Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

Eine Mitarbeiterin der IWL Werkstätten lässt sich von einem der Soldaten zum Schutz der Beschäftigten testen

Die vergangenen Aufgaben, die die SoldatInnen des Gebirgsjägerabtaillon 233 im Rahmen der Amtshilfe wahrnahmen, boten viele neue Eindrücke und Erfahrungen. Ein ganz besonderer Auftrag ist nun beendet. In den IWL Werkstätten in Machtlfing unterstützten Soldaten des Mörserzuges aus der Edelweißkaserne die Einrichtung bei der Durchführung von Testungen des Personals und der Beschäftigten. Frau Ottermann und Herr Härtl aus der Betriebsleitung der Einrichtung betonen, dass sie sehr dankbar für die Unterstützung der Soldaten aus Mittenwald während der vergangenen Wochen sind. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase im Januar, bei der die Stellen für Öffentlichkeitsarbeit des Gebirgsjägerbataillon 233 und der IWL GmbH an Informationen für die Angestellten mit Behinderung zusammenarbeiteten, waren sämtliche Berührungsängste gegenüber den SoldatInnen schnell abgelegt.

Besondere Menschen

Die Soldaten nehmen aus ihrer Zeit in der Einrichtung sehr viel mit. Neben der zuvorkommenden Aufnahme durch die Betriebsleitung in Machtlfing, sind es insbesondere die Beschäftigten, die den Soldaten mit ihrer Herzlichkeit und Dankbarkeit noch lange in Erinnerung bleiben werden. „Wir waren schon woanders für die Amtshilfe eingesetzt. Aber die Freude und die Dankbarkeit der Menschen hier haben wir nirgendwo sonst erlebt“, betont einer der Mittenwalder Jager. „Die Menschen wollen sich zum Schutz ihrer Mitmenschen zu Hause und in den Pflegeheimen immer wieder testen lassen.“

Wieder in Mittenwald

Die SoldatInnen des Mörserzuges aus Mittenwald auf dem Übungsplatz Hoher Brendten bei der Ausbildung

Der Kommandeur der Gebirgsjäger aus Mittenwald, Oberstleutnant Jakob Klötzner, ist froh seine SoldatInnen nach und nach aus einzelnen Amtshilfeaufträgen wieder zurück zu bekommen. „Wir bedanken uns bei der Betriebsleitung der IWL und den Menschen der Einrichtung für die herzliche Zusammenarbeit. Wir sind froh, dass wir helfen konnten. Die SoldatInnen meines Verbandes müssen aber weiter sukzessive aus der Amtshilfe rausgelöst werden. Wir bewegen uns mit großen Schritten auf die Einsatzvorbereitung für nächstes Jahr zu.“ Derzeit befinden sich 55 SoldatInnen des Verbandes von Garmisch-Partenkirchen bis in den Norden Münchens im Einsatz für die Amtshilfe.

 

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