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Reservistenkameradschaft GebJgRK Wolkersdorf-Waginger See

Militärische Aus- und Weiterbildung

Auf Patrouille im Rottal




"Tiger 9" - auf Patrouille südlich von Triftern

Bildautor: K.Obermayer

Patrouille durch IED- und Minen verscheutes Gebiet

Bildautor: K.Obermayer

Handgranatenwurf

Bildautor: K.Obermayer

Sehr ungewohnt - Station Waffendrill mit dem legendären Hecker u. Koch G3

Bildautor: K.Obermayer

Bergung und Erstversorgung einer verunglückten Einheimischen aus einem Brennenden Auto

Bergung und Erstversorgung einer verunglückten Einheimischen aus einem Brennenden Auto

Bildautor: K.Obermayer

"Tiger 9" - auf Patrouille südlich von Triftern

Bildautor: K.Obermayer

"Tiger 9" - auf Patrouille südlich von Triftern - Fahrzeugerkennung

Wasser hat keine Balken - Überquerung mit Seilsteg und Schlauchbootfahrt entgegen den Strom

Bildautor: K.Obermayer

Teamwork war gefragt um die Hindernisbahn nahe Gschaid erfolgreich überwinden zu können

Teamwork war gefragt um die Hindernisbahn nahe Gschaid erfolgreich überwinden zu können

"Tiger 9" - auf Patrouille südlich von Triftern

Bildautor: K.Obermayer

Die erfolgreichen Wolkersdorfer Militärpatrouillenmannschaften nach dem Wettkampf in Triftern

Die erfolgreichen Wolkersdorfer Militärpatrouillenmannschaften nach dem Wettkampf in Triftern

Bildautor: K.Obermayer

Die erfolgreichen Wolkersdorfer Militärpatrouillenmannschaften nach dem Wettkampf in Triftern

Bildautor: K.Obermayer

wettkampf

Triftern 23.07.2011 Einsatznaher Militärpatrouillenwettkampf der Rottaler Reservisten. Waginger See Reservisten starten erfolgreich in die Wettkampfsaison 2011.

„Tiger 9“ – auf Patrouille südlich von Triftern

Erfahrung sammeln war die Devise der beiden Teams der GebJgRK Wolkersdorf – Waginger See. Gleich zwei Wolkersdorfer Wettkampfkommandos starteten beim diesjährigen Kreisreservistenwettkampf der niederbayerischen Nachbarkreisgruppe Rottal in Triftern. Die Gastgeber hatten für die insgesamt 17 gemeldeten Teams aus Nieder- und Oberbayern und dem Bayerischen Wald einen herrvoragend organisierten Stationswettkampf mit infanteristischen und einsatzorientierten Inhalten in und um Triftern auf die Beine gestellt. Unterstützt durch das Technische Hilfswerk, Feuerwehr und das Rote Kreuz kamen hierbei auch Aufgabenstellungen aus dem Zivil-Militärischen Bereich hinzu. Ein anspruchsvoller Wettkampf bei dem man viel lernen konnte stand bevor.

Einsatz in Altenbachistan

Wasser hat keine Balken – Überquerung mit Seilsteg und Schlauchbootfahrt entgegen den Strom

Die beiden Wolkersdorfer Teams starteten nach einer Befehlsausgabe als Patrouille durch das fiktive von einem Bürgerkrieg zerrissene Altenbachistan, um die Zivilbevölkerung vor Anschlägen der Mustafaisten, den Anhängern des ehemaligen Diktators Mustafa zu schützen, welche die Bevölkerung durch Anschläge auf Infrastruktur und gegen die demokratische Übergangsregierung zu terrorisieren. Auf ihrem Patrouillenweg mussten die beiden Wolkersdorfer Patrouillenteams unter Leitung von OG.d.R. Alexander Friedl und SU RFA Klaus Obermayer zahlreiche Aufgaben meistern. Gleich im Ortsgebiet musste eine Heckenschützenstellung der Mustafaisten durch Handgranaten genommen werden, gefolgt von der Bergung und Erstversorgung einer verunglückten Einheimischen aus einem Brennenden Auto. Diplomatie und Fingerspitzengefühl war bei der Gesprächsaufklärung mit einem lokalen Verbindungsmann und der anschließenden Festnahme eines gesuchten Mustafaisten gefragt.

Sehr ungewohnt – Station Waffendrill mit dem legendären Hecker u. Koch G3

Auf dem Seilsteg des THW und einer anschließenden Ausweichen des Trupps mit einem Schlauchboot nach MG-Beschuss ging es Westwärts entlang des Altenbachs wo ein Flussübergang nach einem IED Anschlag gesichert und verletzte eigene Kräfte geborgen werden mussten. Herausfordernde Aufgaben, die unter den Augen der gestrengen Schiedsrichter mehr oder weniger erfolgreich gemeistert wurden, um den Patrouillenauftrag fortsetzen zu können.

Orientierungsmarsch im Land der Mustafaisten

Patrouille durch IED- und Minen verscheutes Gebiet

Nach dieser ersten Phase ging es für die Wolkersdorfer Reserve-Gebirgsjäger in das bewaldete Hügelland südlich von Triftern, wo die Mustafaisten noch über zahlreiche Rückzugspunkte, von wo aus sie ihre Terrorakte gegen die Zivilbevölkerung vorbereiteten. Hier war die Aufklärung von feindlichen Kräften, das Erkennen von Fahrzeugen, während man sich auf einem 10 Kilometer Orientierungsmarsch tief durch das feindliche Areal bewegte. Der richtige Umgang mit Karte und Kompass, als auch der Marsch nach eigener Skizze wurden hier wesentlich. Hier zahlte sich die Vorbereitung der Wolkersdorfer Reservisten seit März 2011 deutlich aus. Im Laufschritt konnte das 2 Team mehrer Mannschaften überlaufen und schloss zur ersten Wolkersdorfer Patrouillengruppe „Tiger 8“ auf. In Rekordzeit erreichte man den vereinbarten Rendevouz-Punkt kurz vor Gschaid.

Mit den letzten Reserven auf die Hindernisbahn

Teamwork war gefragt um die Hindernisbahn nahe Gschaid erfolgreich überwinden zu können

Hier mussten beide Teams die letzten Reserven mobilisieren. Auf eine knapp 300 Meter langen Hindernisbahn folgte anschließend ein Schießen unter körperlicher Belastung auf der Schießanlage Gschaid. Nach einem abschließenden Sicherheitspolitischen Test über die Bundeswehrreform und Themen der aktuellen Auslandseinsätze ging es stilecht in einem alten Bundeswehr Itlis zurück zum Gefechtsstand des Einsatzverbandes in Triftern, wo man sich vollzählig nach abgeschlossenen Auftrag zurückmeldete.

Überraschender Erfolg der Reserve-Gebirgsjäger

Die erfolgreichen Wolkersdorfer Militärpatrouillenmannschaften nach dem Wettkampf in Triftern

Die Siegerehrung wurde unter großer Beteiligung der Zivilbevölkerung auf den Marktplatz von Triftern mit musikalischer Umrahmung begangen. Von den 17 gemeldeten Teams erreichten 14 Patrouillenmannschaften erfolgreich das Ziel. Trotz einiger Patzer konnten die Wolkersdorfer Reservisten, die bis auf ihre Gruppenführer absolute Frischlinge im Bereich der Militärpatrouillenwettkämpfe waren den 7. und 4. Platz ergattern und neben der gewonnenen Erfahrung auch Preise für die Medallienränge mit nachhause zurück übern den Inn in den Rupertiwinkel bringen. Die vorbereitenden FMF-Ausbildungen am Waginger See und auf dem StOÜbPlz Kammer zeigten hier ihren Erfolg. Eine kritische Analyse wird weitere Verbesserungspotentiale für die Wettkampfvorbereitung für den Bezirkswettkampf im Herbst aufzeigen. Als Fazit kann der Rottaler Militärpatrouillenwettkampf für Neulinge und Fortgeschrittene absolut empfohlen werden. Eine Teilnahme im Jahr 2012 ist bereits geplant.

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