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„Danke, dass wir in Frieden leben dürfen“




110 Jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe der Krieger und Soldatenkameradschaft Lampoding - Lampodinger, Tettenhausener und Wolkersdorfer Reservisten und Ortsvereine erleben einen wunderbaren Tag 10.07.2022

110 Jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe der Krieger und Soldatenkameradschaft Lampoding - Lampodinger, Tettenhausener und Wolkersdorfer Reservisten und Ortsvereine erleben einen wunderbaren Tag 10.07.2022

110 Jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe der Krieger und Soldatenkameradschaft Lampoding - Lampodinger, Tettenhausener und Wolkersdorfer Reservisten und Ortsvereine erleben einen wunderbaren Tag 10.07.2022

110 Jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe der Krieger und Soldatenkameradschaft Lampoding - Lampodinger, Tettenhausener und Wolkersdorfer Reservisten und Ortsvereine erleben einen wunderbaren Tag 10.07.2022

110 Jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe der Krieger und Soldatenkameradschaft Lampoding - Lampodinger, Tettenhausener und Wolkersdorfer Reservisten und Ortsvereine erleben einen wunderbaren Tag 10.07.2022

Die Bänderträgerinnen (von links) Fahnenmutter Barbara Reschberger, Fahnenbraut Sivia Egenhofer, Trauermutter Gitte Hofmeister und Patenbräute Steffi Schönsmaul und Steffi Hofmeister.

110 Jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe der Krieger und Soldatenkameradschaft Lampoding - Lampodinger, Tettenhausener und Wolkersdorfer Reservisten und Ortsvereine erleben einen wunderbaren Tag 10.07.2022

Fahnenbrat Steffi Hofmeister aus Wolkersdorf übergibt das gesegnete Fahnenbahn beim 110 jährige Gründungsfest der KSK Lampoding

Am 110 Jähriges Gründungsfest sind alle Lampodinger Ortsvereine mit dabei - hier der Stopselclub Wolkersdorf unter Leitung von Lukas Hofmeister

110 Jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe der Krieger und Soldatenkameradschaft Lampoding - Lampodinger, Tettenhausener und Wolkersdorfer Reservisten und Ortsvereine erleben einen wunderbaren Tag 10.07.2022

Jubiläum

Lampoding 10.07.2022 Krieger- und Soldatenkameradschaft Lampoding feiert 110-jähriges Bestehen – 33 Vereine zu Gast. Wunderbares Gründungsfest mit Fahnenweihe der traditionsreichen Krieger und Soldatenkameradschaft Lampoding – Lampodinger, Tettenhausener und Wolkersdorfer Reservisten und Ortsvereine erleben einen wunderbaren Tag

33 Vereine begleiten den Kirchen- und Festzug der Krieger- und Soldatenkameradschaft Lampoding.

Die Krieger- und Soldatenkameradschaft Lampoding ist einer der ältesten Vereine in der Gemeinde Kirchanschöring. Nun hat sie ihr 110-jähriges Bestehen mit einem dreitägigen Fest gefeiert. Anlass für die Gründung eines Kriegervereins in Lampoding war wohl der deutsch-französische Krieg in den Jahren 1870/71. In den Zeitungen war damals nichts von den Grausamkeiten dieser Auseinandersetzung zu lesen. Sie veröffentlichten aber Verlustlisten mit den Namen und Heimatorten der Gefallenen. In Erinnerung blieben den Soldaten jedoch die blutigen Gefechte, in denen noch Mann gegen Mann gekämpft hat. Diese Erlebnisse brachten die Krieger mit nach Hause und mussten sie selbst ohne jegliche Es wird davon ausgegangen, dass Franz Sales Bräumann deswegen den „Veteranenund Kriegerverein Lampoding“ mit damals 49 Mitgliedern am 14.Juli 1912 gegründet hat. Im Mai 1913 wurde ihre erste Fahne geweiht. Anlässlich der 110-Jahr- Feier am vergangenen Sonntag wurde sie erneut geweiht.

110 Jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe der Krieger und Soldatenkameradschaft Lampoding – Lampodinger, Tettenhausener und Wolkersdorfer Reservisten und Ortsvereine erleben einen wunderbaren Tag 10.07.2022

Hierzu gehört traditionsgemäß ein Gottesdienst. Dafür wurde eigens ein Freialtar im Herzen von Lampoding aufgebaut an dem Pfarrer Kaspar Müller die heilige Messe zelebrierte, die von klangvoller Kirchenmusik begleitet wurde. Die Blaskapelle Kirchanschöring spielte die Deutsche Messe von Franz Schubert. Überdies gab es einen Festzug durch die geschmückten Straßen von Lampoding hinunter zur Lodronhalle.

 

„Danke, dass es diese Menschen gegeben hat“

Der Festabend am Tag zuvor begannmit einemvon der Blaskapelle Kirchanschöring angeführten beeindruckenden Kirchenzug von der Lodronhalle zum Kriegerdenkmal in Kirchstein. In den Zug reihten sich der Patenverein aus Tettenhausen,die Ortsvereine aus Kirchstein, Lampoding und Kirchanschöring mit ihren Fahnenabordnungen sowie zahlreiche Bürger samt Bürgermeister und Gemeinderat ein und zogen hinauf zum Kriegerdenkmal, an dem die Totenehrung stattfand. Musikalisch begleitet wurde sie vom Kirchenchor Kirchstein unter der Leitung von Franz Hofmann. Dabei erinnerte der Lampodinger KSK-Vorsitzende Klaus Reschberger an die Verstorbenen und Verwundeten der Gefallenen und Vermissten der Kriege und an deren Angehörige und besonders den verstorbenen Vereinsmitgliedern. Pfarrer Ludwig Westermeier hob in der Andacht hervor, dass er sich freue, dass so viel zusammengekommen sind, jener Menschen zu gedenken, die nicht mehr unter uns sein können. „Danke, dass es diese Menschen gegeben hat. Danke, dass wir in Frieden leben dürfen.“

Die Bänderträgerinnen (von links) Fahnenmutter Barbara Reschberger,
Fahnenbraut Sivia Egenhofer, Trauermutter Gitte Hofmeister und Patenbräute
Steffi Schönsmaul und Steffi Hofmeister.

Begleitet von dem immer wieder ergreifenden „Der gute Kamerad“, gesungen von 20 Kirchsteiner Männern und dem Salut der Böllerschützen erfolgte die Kranzniederlegung. Der Leiter der Ehrenformation vom Kreisverbindungskommando Traunstein, Major der Reserve Klaus Obermayer, wies seine beiden Kameraden der Reserve, die Kranzträger Obergefreiter Florian Baltasar und Obergefreiter Christian Schweiger an, das Zeremoniell der Kranzniederlegung militärisch vorschriftskonform auszuführen.

 

Nachdem sich die Fahnen vor dem Ehrenmal geneigt hatten, ging es im Zug zur festlich geschmückten Lodronhalle, in der der Festabend mit Ansprachen, Ehrungen und einem gemeinsamen Abendessen gehalten wurde. Dazwischen bot die Blaskapelle Kirchanschöring unter der Leitung von Rüdiger Koslik, die auf der vom Gartenbauverein Lampoding mit Blumen verschönerten Bühne aufspielten einen bunten Reigen an Melodien.

Fahnenbrat Steffi Hofmeister aus Wolkersdorf übergibt das gesegnete Fahnenbahn beim 110 jährige Gründungsfest der KSK Lampoding

Angesichts der kritischen Weltlage ließ die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber, die auch CSU-Stimmkreisabgeordnete ist, keinen Zweifel daran, dass Sicherheitsorgane wie die Bundeswehr von größter Bedeutung sind. Wichtig sei auch der Erhalt des Ehrenamtes. Weder Friede noch Freiheit seien selbstverständlich, wie die aktuelle Situation in Europa zeige. Der Gauvorsitzende Stefan Fritzenwenger erinnerte an den Vereinszweck. Der sei bei fast allen Gründungen identisch gewesen: die Pflege der Kameradschaft, die gegenseitige Unterstützung in Notlagen und die Ehrerweisung an die Verstorbenen. Von Beginn an seiman auch als Verfechter des Friedens und alsMahner vor neuerlichen Kriegen angetreten. Ein bedeutendes Zeichen der KSK Friedensarbeit sei auch die Pflege der Kriegerdenkmäler, die ein Mahnmal gegen die schrecklichen Folgen eines Krieges sind. Fritzenwenger wolle jeden einladen, sich die Zeit zu nehmen, die eingemeißelten Namen der Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege näher zu betrachten.

„Ihr werdet feststellen, dass oft drei oder vier junge Burschen aus ein und derselben Familie, Heranwachsende mit 17 oder 18 Jahren und viele Männer zwischen 35 und 40 Jahren, Familienväter unter den toten Soldaten sind, die nicht mehr zu ihren Familien zurückkehren konnten.“ Bürgermeister Hans-Jörg Birner betonte, „dass wir nach einer langen Zeit des Friedens nun spüren und erleben, dass dieser Zustand nicht selbstverständlich ist.“ Vielmehr sei ein aktives Bemühen darum notwendig. Ein wichtiges Element dieser Bemühungen sei die Erinnerung, des Nichtvergessens von Gräuel und Grauen, von Krieg und Gewalt. Frieden und Verständigung brauche es auch im Kleinen, im Ort. „Das gelingt ambesten in und mit unseren Vereinen.“

Dank und Anerkennung für verdiente Mitglieder

Am 110 Jähriges Gründungsfest sind alle Lampodinger Ortsvereine mit dabei – hier der Stopselclub Wolkersdorf unter Leitung von Lukas Hofmeister

Kirchanschöring. Vorsitzender Klaus Reschberger und sein Stellvertreter Martin Baumann freuten sich, langjährigen Vereinsmitgliedern für ihren Einsatz in der Vorstandschaft mit einem Präsent zu danken und einer Urkunde auszeichnen zu können. Der Dank galt neben Stefan Stadler, der 23 Jahre lang als Zweiter Vorstand fungierte, auch Kassier Herrmann Schwangler, der sich seit elf Jahren um die Vereinsfinanzen kümmert. „Dass Sebastian Vordermayer schon seit 35 Jahren in der Vereinsspitze als Schriftführer aktiv ist,macht uns sehr stolz“, betonte Reschberger. Jeweils 31 Jahre aktiv sind FähnrichHerbert Stief als Fähnrich und Stefan Schönsmaul. Kurt Egger war 24 Jahre lang Kassier, Armin Reschberger 17 Jahre Zweiter Vorsitzender und Schriftführer. 16 Jahre setzt sich auch mittlerweile Gerhard Egenhofer in der Vorstandschaft ein.

Reschberger und Baumann dankten auch Gitte Hofmeister, die bei der Fahnenweihe als Trauermutter vertreten war, und bei Silvia Egenhofer, der die Aufgaben der Fahnenbraut zukamen. Ein „Vergelts Gott“ gab es zudemfür Fahnenmutter Barbara Reschberger, für die Patenbraut der KSK Lampoding, Steffi Schönsmaul und für die Patenbraut des Patenvereins, die KSK Tettenhausen, Steffi Hofmeister.

Bild Vorsitzender Klaus Reschberger (von links) ehrt Herbert Stief, Sebastian Vordermayer, Gerhard Egenhofer, Kurt Egger, Herrmann Schwangler, Stefan Schönsmaul und Stefan Stadler. Es gratuliert außerdem Zweiter Vorsitzender Martin Baumann.

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