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Ein Tag im Zeichen unserer Werte




Denkanstöße lieferte eine Videoproduktion des Kommando Heer

Bad Reichenhall, 24. Februar 2022 Ein Tag im Zeichen unserer Werte. Die Gebirgsjägerbrigade 23 führte einen „Tag im Zeichen unserer Werte“ als Teil einer heeresweiten Veranstaltung durch. Vor allem ging es um die Festigung des Leitbildes der Inneren Führung – des „Staatsbürgers in Uniform“. Als Staatsbürger in Uniform, sind Soldaten aufgefordert, sich moralisch und politisch zu bilden. Die Gebirgssoldaten setzten sich beim ersten Tag der Werte mit dem Thema „verantwortungsvoller Umgang mit sozialen Netzwerken“ auseinander.

„Heute ist einmal mehr Ihre persönliche Meinung und Ihr Mitwirken gefragt!“, lässt Oberstleutnant Michael Andritzky, Chef des Stabes der Gebirgsjägerbrigade 23 in einer Videobotschaft als Auftakt der Veranstaltung vernehmen. Aufgrund der Hygienevorschriften im Zuge der Pandemie ist es ihm nicht möglich, persönlich vor die Soldaten zu treten. Der persönliche Austausch soll dennoch den Kern der Veranstaltung bilden. Die Soldaten des Stabes diskutieren daher in Kleingruppen zu Themen rund um den Umgang mit Sozialen Medien.

Als Auftakt der Veranstaltung wendete sich der Chef des Stabes der Gebirgs-jägerbrigade 23, Oberstleutnant Michael Andritzky, an die Soldaten

„Klare Haltung – Starke Überzeugungen“ lautet das Programm, im Rahmen dessen der Wertekanon aller Soldatinnen und Soldaten des Heeres an diesem Tag gefestigt werden soll. Vor allem die kruden Thesen und das inakzeptable Auftreten zweier Angehöriger der Gebirgsjägerbrigade 23 in den sozialen Medien in Bezug auf die Duldungspflicht der Corona-Schutzimpfung, sind Beispiele dafür, dass auch Beiträge in den Social-Media-Kanälen das öffentliche Ansehen einer Berufsgruppe schädigen können. Die Schulung der ethischen Grundlagen verleiht den Soldaten, nicht nur im Einsatz, den gebotenen Handlungsrahmen. Höchstes Gut sind dabei Menschenwürde, Recht und Freiheit. Ebenso, wie sie verpflichtet sind, das Ansehen der Bundeswehr in der Öffentlichkeit zu wahren und die Werte einer freiheitlich-demokratischen Ordnung zu repräsentieren, sind sie verpflichtet, dies auch in ihrem Auftreten im Internet zu tun. Dabei sollen Soziale Medien keinesfalls dämonisiert werden – im Gegenteil. Sie bieten eine ideale Plattform, um als Soldaten und Staatsbürger in Uniform in Erscheinung zu treten. Um einen Anhalt für ein korrektes Auftreten und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit sozialen Medien für Soldaten zu geben, entwickelte die Bundeswehr hierfür einen Leitfaden.

An diesem Tag sollte es jedoch nicht um die bloße Vermittlung dieser Richtlinien, sondern vielmehr darum gehen, darüber zu diskutieren, kritisch zu hinterfragen und etwaige Anpassungsvorschläge zu finden. Hinzukamen Beispiele sogenannter „FakeNews“, sowie gelungene oder unpassende Social Media Beiträge. Realität oder Fake? Angemessen oder total daneben? Mit diesen Fragestellungen, die durchaus nicht nur eine Antwort zulassen, näherten sich die Soldaten im Gespräch der Thematik an – deutlich eingängiger, als dies durch einen frontalen Vortrag hätte geschehen können.

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