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Faszination Skibergsteigen – Jennerstier 2017




wettkampf

Schönau / Jenner 18.-19.02.2017 Faszination Skibergsteigen bei der Deutschen Meisterschaft 2017 „Jennerstier“ in Berchtesgaden am Jenner. Mit dabei zahlreiche Sportsoldaten der Bundeswehr und Skitourenrennen begeisterte Reservisten der Kreisgruppe Oberbayern Südost

Erstmalig fand heuer der Jennerstier an zwei Tagen statt: Samstag Vertical (Reines Aufstiegs Rennen) von der Talstation bis zur Mittelstation. Am Sonntag dann die Königsdisziplin im Skibergsteigen das Individual: 1600 Höhenmeter im Anstieg mit einer knapp 10 Kilometer langen Strecke (mehrere Anstiege, Tragepassagen mit Ski auf dem Rücken und mehrere Abfahrten). Auch zählt heuer der Jennerstier erstmalig zur neuen Rennserie „Alpencup“ wo jeweils zwei Rennen in Österreich (Hochkönig Erztrophy), Deutschland (Jennerstier) und Italien (Marmotta Trophy) statt finden.

Bild rechts: Aufstieg über die Jennerwiesen beim Mitterkaser (Foto DAV Berchtesgaden)

Sportsoldaten der Bundeswehr beim Vertical

Auch einige Sport-Soldaten der Bundeswehr sind in dieser immer mehr bekannter werdenden Sportart zu finden. Anton Palzer, Toni Lautenbacher, Philipp Schädler, Sepp Huber, Thomas Trainer. So gehören Philipp Schädler, Toni Lautenbacher, Anton Palzer zur Deutschen Nationalmannschaft im Skibergsteigen und sind international (Frankreich, Schweiz, Italien, Spanien, Andorra) bei den Weltcuprennen (gerade findet in Italien die Weltmeisterschaft im Skibergsteigen statt) unterwegs. Anton Palzer aus der Ramsau wohl einer der bekanntesten Skibergsteiger National und International und er zählt auch durch seine Erfolge Weltweit zu den besten.

Bild links: Mehrmaliger Aufstieg, Abfahrt, Tragepassagen – der Jennerstier forderte alles von seinen Teilnehmern (Foto DAV Berchtesgaden)

So stand am Samstag das erste Rennen an das Vertical von der Jenner Talstation (musste wegen Schneemangel von Ramsau zum Jenner verlegt werden) bis zur Mittelstation am Pistenrand wo knapp 600 Höhenmeter auf 2,7 Kilometer Strecke zu überwinden waren. Knapp hundert Starter aus Deutschland, Österreich und Italien fanden sich am Jenner ein. Hier konnte Anton Palzer nach seiner Krankheitsbedingten Pause gleich nach Maß wieder ins Renngeschehen einsteigen und Gewann das Rennen und die Deutsche Meisterschaft im Vertical nach 0:20:57,42 Minuten. Auf Platz zwei folgte sein Team Kollege Toni Lautenbacher (der sich die Saison auch schon mit einigen Krankheiten plagen musste) 0:22:54,01 gefolgt von Sepp Huber 0:22:55,78 auf Platz drei somit war die Deutsche Meisterschaftswertung im Vertical entschieden. Bei den Damen wurde Deutsche Meisterin im Vertical Susi von Borstel vor Katherina Alberti und Sophia Vorschneider.

„Jennerstier 2017“ – Der Klassiker

Sonntag dann der Klassiker der eigentliche „Jennerstier“ der Ursprung vom Skibergsteigen die Königsdisziplin für jeden Skibergsteiger. Da man sich am Jenner für einen Weltcup beworben hat muss natürlich die Strecke auch deren Anforderungen enstprechen. Perfektes Wetter, beste Bedingungen so öffnete um punkt 11 Uhr für die über hundert Starter aus Deutschlang, Österreich und Italien die Stierkampfarena beim „Jennerstier“. Vom Start an der Mittelstation geht es durchs Gelände über den Beckhang in vielen Spitzkehren (teilweise sehr technisch anspruchsvolles Gelände zum gehen) hinauf bis unterhalb der Bergstation wo die erste Tragepassage wartete die hinauf zur Bergstation führte und an ihr vorbei den Kam hinauf bis zur ersten Wechselzone führt. Von hier aus fährt man den legendären Spinnergraben in einer wirklichen Kraft zerrenden Abfahrt durchs freie Gelände hinunter bis zum Beckhaus um bei der zweiten Wechselzone wieder aufzufellen und den zweiten Anstieg zu beginnen. Es dauert dann schon wieder ein paar Minuten bis man wieder in seinen Aufstiegsryhtmus kommt und die Beine langsam wieder lockerer werden nach diese harten abfahrt. Der zweite Anstieg führte dann auf den Jennergrat unterhalb der Bergstation hier wurde wieder gewechselt um die zweite kurze Abfahrt in den Mitterkaserkessel zu beginnen. Hier gab es wieder eine Wechselzone und einen Anstieg mit Tragepassage hinauf bis zum Schlepplift wo es dann schon richtig heiß und Kräftezehrend wurde. Am Schlepplift angelangt begann die letzte Abfahrt des Tages die Beine Müde und runter über die sogenannte „Buckelpiste“ im freien Gelände zur Mitterkaser. Hier die letzte Wechselzone des Tages und zugleich der letzte lange Anstieg ins Ziel. Der Anstieg über den Pulverhang hier heißt es nochmal richtig beißen und in der prallen Mittagssonne war das nicht so einfach. Entlang am Jennergrat ging es wieder hinüber in Richtung Bergstation wo die letzte Tragepassage ins Ziel wartete wo man natürlich nochmal alle Kräfte mobilisieren muss.

Bild rechts: Der finale Aufstieg zum Jennergipfel (Foto DAV Berchtesgaden)

Auch hier war Anton Palzer wieder unschlagbar und lief sein eigenes Rennen nach nur 1:19:00,22 war nach 1600 Höhenemter und knapp 10 Kilometer im Ziel vor, Philipp Reiter 1:26:09,57 und Philipp Schädler 1:26:32,33 standen die Deutschen Meister im Individual fest. Bei den Damen und auf verkürzter Strecke konnte sich erneut Susi von Borstel 0:59:09,24 vor Judith Grassl 1:08:14,24 und Katharina Alberti 1:14:35,60 durchsetzen.

Bild links: Abfahrt vom Jenner (Foto DAV Berchtesgaden)

Faszination Skibergsteigen

Skibergsteigen ist einfach eine Leidenschaft in der man sein Hobby und seinen Sport in einer wunderschönen Umgebung ausüben kann, sei es im Wettkampf oder im Training. Es muss einfach Spaß machen und benötigt eine enorme Motivation und einen starken Willen sich bis ans maximale zu schinden um sein Bestes zu geben. Natürlich gehört auch eiserne Disziplin und Kontinuität beim Training dazu nur so kann man seine Ziele verfolgen um sein Best möglichstes zu erreichen oder zu schaffen um sich mit anderen zu messen. Es ist auch einfach die Abwechslung und man ist vom Start bis ins Ziel gefordert.

Bild rechts: Erfolgreich geschafft – So sehen „Sieger“ (Foto DAV Berchtesgaden)

Ein Perfekt Organisiertes Wochenende auf einer Weltcup würdigen Strecke rundeten diese gewaltige Rennen ab. Ein großes Lob an die Veranstalter vom Jennerstier.

Weitere Informationen zum Wettkampf auf der Seite des DAV Berchtesgaden www.jennerstier.de

Text: S. Lechner
Fotos mit freundlicher Genehmigung des Veranstalters DAV Berchtesgaden

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