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Gebirgsjäger üben mit Luftunterstützung




Ein Gebirgsjäger überprüft die Daten zur Zielerfassung bei einbrechender Dunkelheit.

Bildautor: Bundeswehr / David Würtz

Eine tschechische AERO L-159 beim Abschuss einer Luft-/Bodenrakete.

Bildautor: Bundeswehr / David Würtz

Auf dem Übungsgelände in Tschechien wurden alte Fahrzeuge, Gebäude und Container beschossen.

Bildautor: Bundeswehr / David Würtz

  • Von Christian Kunerl / GebJgBrig 23 Bad Reichenhall
  • 01.10.2020
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Boletice (CZE) / Bad Reichenhall 01.10.2020 15 Soldaten aus verschiedenen Standorten der Bundeswehr übten zwei Wochen in der Tschechischen Republik die taktische Luftnahunterstützung (Close Air Support). Bei der internationalen Übung AMPLE STRIKE 2020 nahmen insgesamt rund 700 Soldaten aus sechs Nationen teil. Darunter auch Gebirgsjäger aus dem Gebirgsjägerbataillon 231 und der Gebirgsjägerbrigade 23 in Bad Reichenhall, sowie aus dem Gebirgsjägerbataillon 233 in Mittenwald.

Eine tschechische AERO L-159 beim Abschuss einer Luft-/Bodenrakete.

Unter Einhaltung strenger CORONA-Bestimmungen wurde an drei Stationen dynamische Szenarien mit und ohne scharfen Waffeneinsatz geübt. Die Soldaten der taktischen Luftnahunterstützung sind in kleine Trupps zusammengefasst, sogenannte JTAC-Einheiten (Joint Tactical Attack Controller). Ihre Aufgabe als Bodeneinheit ist es, Ziele aufzuklären und die gewonnenen Daten per Funk an die Luftfahrzeuge zu übermitteln, die dann die Ziele aus der Luft bekämpfen.

Dabei übten nicht nur militärische Flugmuster, sondern auch Flugzeuge der zivilen Vertragsnehmer mit dem Fliegerleitpersonal die Abläufe und Prozedere der taktischen Luftnahunterstützung. Neben dem gemeinsamen Einsatz von Flugzeugen und Hubschraubern standen gleichzeitig auch Schießübungen mit Mörsern im Vordergrund.

Auf dem Übungsgelände in Tschechien wurden alte Fahrzeuge, Gebäude und Container beschossen.

Diese Fähigkeiten werden regelmäßig, sowohl national als auch international, trainiert und anschließend zertifiziert. So gelang es auch in diesem Jahr den Gebirgsjägern diesen komplexen Fähigkeitserhalt, der zum Gesamtsystem der Gebirgsjäger zählt, erfolgreich abzulegen. „Die Übung war wieder mal ein Beweis der internationalen Kompatibilität des Fliegerleitpersonals der Bundeswehr, die einen Vergleich mit anderen Partnerarmeen jederzeit Stand hält“, resümierte Major David Würtz, Verbindungsoffizier der Luftwaffe bei der Gebirgsjägerbrigade 23.

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