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Vorstoß in felsige sonnige Höhen




Am Gipfel des Steintalhörndl auf 2468m

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Aufstieg ins Sintersbachtal - Querung von umgestürzten Bäumen

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Ausblick auf die Reiteralpe

Orientierung - HFw Rabich und Hptm Obermayer kurze Abstimmung zum weiteren Vorgehen

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Aufstieg im Sittersbachtal

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Luftige Kletterei über die Wiesenbänder gefragt

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Traumhafter Ausblick im einsamen Sittersbachtal

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Kondition und alpine Erfahrung sind gefragt

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Edelweiß Bergmarsch 2019 Steintalhörndling

Abschlussantreten nach dem Edelweiß Bergmarsch 2019 auf das Steintalhörndl nach knapp 14 Stunden. Erfolgreich und geschafft

Gebirgsjäger

Ramsau / Hintersee 31.08.2019 „Edelweiß“-Bergmarsch 2019 der südostbayerischen Reservisten auf das Steintalhörndl (2468m) ins verlassene Sittersbachtal im Hochkalterstock.

Aufstieg ins Sintersbachtal – Querung von umgestürzten Bäumen

Der Edelweiß-Bergmarsch der Kreisgruppe Oberbayern Südost ist zweifelsfrei der Höhepunkt der alpinen Ausbildung der Bundeswehrreserve im Chiem- und Rupertigau. Unter Leitung der Reservisten der Gebirgsjäger-RK Wolkersdorf Waginger See starteten am frühen Samstagmorgen 82 Reservisten und aktive Soldaten zum hochalpinen Leistungsmarsch auf den zweieinhalbtausender Gipfel des Steintalhörndl (2468m ü.NN) in den Berchtesgadener Alpen. Der Gesamtleitende Hauptmann.d.Res. Klaus Obermayer und sein Reserve-Hochzugführer HFw.d.Res. Björn Rabich könnten wieder Teilnehmer aus der ganzen Bundesrepublik begrüßen. Neben den Marschgruppen der Universität der Bundeswehr in München und Hamburg waren auch Kameraden der US-Army aus Spangdalen, der 6./sPiBtl 901, des Ausbildungszentrums in Munster und der bayerischen RSU Kompanien mit am Start, die sich im alpinen Gelände beweisen wollten.

Aufstieg ins Sittersbachtal

Ausblick auf die Reiteralpe

Nach der Ausgabe des Marschbefehls mit der Belehrung über die alpinen Gefahren ging es knapp 1 Stunden mit einer schnellem Aufstiegsgeschwindigkeit zunächst in südwestlicher Richtung ins Klaustal. Nach der Überquerung des Klausbachs bei der Lahnwald-Diensthütte ging es mit hohem Tempo hinauf bis zur Gurtrast auf knapp 1000m. Diese kurze Passage forderte bereits erste Teilnehmer heraus. Nach der Grutrast mit herrlichen Ausblick auf die Berchtesgadener Alpen und die Reiteralpe erfolgte der Aufstieg parallel zum Sintersbach in zwei Gruppen.

Traumhafter Ausblick im einsamen Sittersbachtal

Die Wind- und Schneeschäden durch umgefallene Bäume waren soweit aufgearbeitet worden, dass man dieses Jahr gut vorwärts kam. Bald stieß man über die Baum und später Latschengrenze ins einsame Sittersbachtal. Hier bot sich ein herrlicher Anblick, des von Steintalschneid, Steintalhörndl (2468m) Hinterbergkopf (2247m), Hinterberghorn (2493m) u. Hocheishörndl (2252m) umrahmten aufgelassenen Almgebiet.

Lockeres Gestein und schwierige Orientierung

Aufstieg im Sittersbachtal

Nach kurzer Rast und Festlegung eines Sammelpunkts im Bereich der Kaserstatt ging es nun im steilen Anstieg über Fels- und Wiesenbänder auf die Südwestseite des Steintalhörndl. Der Weg war bei der Erkundung durch HFw.d.R. Rabich bereits markiert worden. Die Orientierung in diesem nicht markiertem Gelände zeigt sich als schwierig. Besonders das brüchige Fels und lockeres Gestein und daraus resultierender Steinschlaggefahr beim Aufstieg über die Felsbänder verlangte den Reservisten und aktiven einiges ab.

Orientierung – HFw Rabich und Hptm Obermayer kurze Abstimmung zum weiteren Vorgehen

Nachdem der Durchstieg geschaft war, ging es über eine ausgedehnte Bergwiesenfläche weiter bergauf. Nach Querung etlicher Schuttrinnen und letzten Kletterein erreichten die Spitzen der besonders bergbegeisterten Wolkersdorfer Reservisten unter Führung von Gefr.d.Res Richard Utzmeier nach ca. 6 Stunden den Gipfel auf 2468m.

Gipfelblick bis zum Großglockner

Luftige Kletterei über die Wiesenbänder gefragt

Kurz vor Mittag erreichten die letzten der 69 Teilnehmer den Gipfel. 13 Kameraden hatten beim Aufstieg aufgegeben. Nach einer ausgiebigen Brotzeit auf dem engen Gipfelgrat folgte eine kurze Gipfeleinweisung und die Verleihung der Edelweiß-Abzeichen durch Hptm Obermayer u. HFw Rabich nach alter Reichenhaller Tradition für die dienstliche Besteitigung eines 2000er Gipfels. Der Ausblick zum Watzmann, ins Wimbachgries und das Steinerne Meer und die Loferer Steinberge war sensationell. Auch der Nibus als „Schicksalsberg“ der Südostbayerischen Reservisten war jetzt gebrochen, nachdem die Besteigung zwei Mal in den letzten Jahren abgebrochen oder abgesagt werden musste.

Anspruchsvoller Abstieg

Am Gipfel des Steintalhörndl auf 2468m

Der lange Anstieg hatte die gute Kondition der Teilnehmer ziemlich aufschmelzen lassen. Die leichte Kletterei und das lose Gestein forderten die Flecktarn-Seilschaft und verlangten auch nach 10 Stunden noch volle Konzentration. Nach einer kurzen Rast am Bereich der verfallenen Almen am Sittersbach auf ca. 1800m ging es im Abstieg wieder zurück ins Klaustal.

Fazit und Ausblick

Kondition und alpine Erfahrung sind gefragt

Nach 13,5 Stunden erreichten die letzten Teilnehmer gegen 19.30 Uhr den Ausgangpunkt am Hintersee. Eine fordernde Hochtour als Höhepunkt der alpinen Ausbildung der südostbayerischen Reserve ging damit würdig zu Ende. Hauptmann Obermayer lobte beim Abschlussantreten die 82 Teilnehmer und danke seinem Funktionspersonal, die den sicheren Auf- und Abstieg ermöglicht hatten. Den Teilnehmern wünschte er eine gute Heimfahrt und das Muskelkater und Sonnenbrand nicht so schlimm werden. Mit einem Dreifachen Horrido ging das Unternehmen Edelweiß Bergmarsch 2019 zu Ende.

Abschlussantreten nach dem Edelweiß Bergmarsch 2019 auf das Steintalhörndl nach knapp 14 Stunden. Erfolgreich und geschafft

Als positiv muss angemerkt werden, dass wieder deutlich gebirgserfahrenere Teilnehmer am Edelweiß-Bergmarsch teilnahmen. Leider forderten falsche Selbsteinschätzung bzw totale Selbstüberschätzung und mangelndes Riskiobewusstsein die in früheren Jahren ihren Tribut, da sogar „Flachland-Tiroler“ meinten am fälschlich als „Edelweißmarsch“ bezeichneten Bergmarsch teilnehmern zu müssen. 20 Kilometer im Flachland marschieren ist etwas anderes wie 10-20 Kilometer im Hochgebirge, wo nur die Höhenmeter zählen. So wurde 2016 eine Steigerung des Anspruchsniveaus eingeleitet. Die Auswertung und Planung für 2020 läuft bereits.

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