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RK-Ausflug zur Flugwerft Schleißheim




Nach dem wunderschönen erfolgreichen RK-Tag beim „Military Tattoo“ im August auf Schloss Kaltenberg hatte sich unser Vorstand Gedanken über einen zweiten RK-Ausflug gemacht.

Zufällig ist nun der Chef-Restaurator des Starfighters in der Außenstelle des Deutschen Museums, der Flugwerft Schleißheim, Reservist und Mitglied der RAG „Historische Militärfahrzeuge“ und führt auch gerne Reservistengruppen durch seine Wirkungsstätte.
Ein passender Termin war schnell gefunden, und nach einer gemütlichen gemeinsamen Brotzeit in der „Schlosswirtschaft“ am Alten Schloss empfing uns der Oberfeldwebel d.R. Michel im Empfangsbereich des Museums und geleitete uns mit einer überwältigenden Breite und Tiefe an Wissen durch die Geschichte der Fliegerei, des Flugplatzes Schleißheim und natürlich zu sämtlichen Hauptexponate – gespickt mit viel Humor und großer Begeisterung für die Sache – fast 5 Stunden durch die herrliche Museumsanlage.

Wir begannen am neuesten und größten Ausstellungsstück der Sammlung – einer Transall aus dem aufgelösten Lufttransportgeschwader 61 (LTG 61) vom Fliegerhorst Penzing. Sie steht im Freigelände des Museums und wird derzeit zur Besichtigung vorbereitet (für uns wurde eine kleine Ausnahme gemacht).

Zurück in die Museums-Hallen ging es durch die Frühgeschichte der Luftfahrt, den I. Weltkrieg (Motorenentwicklung, Luftkämpfe) und die Geschichte des Flugplatzes. Weiter kamen wir über die gläserne Werkstatt in die neue Ausstellungshalle, wo wir uns WW-II-Flugzeuge, Prototypen, Hubschrauber und Militärjets ansahen.

Immer besonders spannend wurde es, wenn uns Kamerad Michel über die Absprerungen lotste und Details der Flugmaschinen zeigte, die „normalen Besuchern“ nicht zugänglich sind. Auch so manches Cockpit öffnete sich uns zum Probesitzen.

Mit großem Stolz präsentierte uns am Ende OFw d.R. Michel „sein Baby“ – den Starfighter, die von ihm liebevoll restaurierte Lockheed F-104, hier kam er aus dem Schwärmen nicht mehr heraus und steckte uns alle an.

Für alle Teilnehmer war das ein ungewöhnliches Erlebnis, ein ganz besonderer Tag, ein Fest für Technikfreunde!
Wir bedankten uns überschwänglich und von Herzen bei unserem Führer, ganz persönlich jeder einzeln, und im Namen der RK  alle mit einer Flasche sehr guten Rotweins und der Erstprägung unseres neuen RK-Wappens auf Holz. Wir dürfen jederzeit wiederkommen und werden das tun – garantiert!

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