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Repliken-Privatsammlung

Bildautor: T. Matysik

Lauersforter Phalerae (1. Jh.,)

Bildautor: Hartmann Linge, Wikimedia Commons, CC-by-sa 3.0

Repliken-Privatsammlung

Bildautor: T. Matysik

Repliken-Privatsammlung

Bildautor: T. Matysik

Unser Kamerad und Stabsunteroffizier d.R. Christoph Wimmer ist seit 30 Jahren aktives Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Ordenskunde und Sammler von Orden und Ehrenzeichen. Der Familiennachlass, vor allem von bayerischen Orden und Ehrenzeichen, löste bei ihm die Motivation zum systematischen Sammeln und den Erwerb von Expertise aus. Mittels einer Präsentation vor den Kameraden der RK München-Ost spannte er einen Bogen über Historie, rechtliche Grundlagen sowie seine eigenen Sammelgebiete.

Die Ordenskunde, wissenschaftlich Phaleristik genannt, geht zurück bis zu den Tapferkeitsauszeichnungen antiker römischer Soldaten, den Dona Militaria und Phalerae. Von den Ritterorden des Mittelalters, den Hausorden des Hochadels, zeichnete sich seit der Französischen Revolution der Weg ab zu den Auszeichnungen von verdienten Bürgern.

Christoph Wimmer gab den bayerischen Ehrenzeichen angemessenen Raum, verbinden sie doch Anerkennung mit Heimatverbundenheit. Die Bundesrepublik Deutschland geht zurückhaltend um im Umfang, Formensprache und Verleihungspraxis von Orden. Katastrophenhilfemedaillen, vom Referenten Christoph Wimmer als Anschauung mitgebracht, sind Beispiel für den breit in der Bevölkerung geschätzten Dank für außerordentlichen Leistungen.
Die Bundeswehr kennt Ehrenzeichen erst seit ihrem 25-jährigen Jubiläum im Jahre 1980 in Form des Ehrenkreuzes in verschiedenen Stufen und späteren Ergänzungen. Die für die Auslandseinsätze der Soldaten verliehenen Einsatzmedaillen erfahren in der Truppe für die Visibilität des geleisteten Dienstes eine gewisse Beliebtheit. Der Referent bezog aber auch kritisch Stellung über die spartanische Ausgestaltung der Sonderstufen, z.B. „Gefecht“ im internationalen Vergleich.

Zum Abschluss gab es zahlreiche Sammlerstücke aus Christoph Wimmers Sammlung zum (vorsichtigen) Anfassen. Die Anwesenden durften begutachten: Ordensschnallen, ein Großes Bundesverdienstkreuz samt Miniaturen in originaler Schatulle sowie eine Vielzahl von internationalen Orden.
Zum Abschluss wurden noch von den Teilnehmern der Versammlung mitgebrachte Stücke bestimmt: Eine Congressional Medal of Honor erwies sich als Replik, aber es gab in der Diskussion noch einiges zu berichten zur legendären US-Auszeichnung. Ein Kamerad brachte aus dem Familienkreise Tapferkeitsauszeichnungen der taiwanesischen Armee mit, diese wurden zur Freude des Besitzers endlich eindeutig bestimmt.

Ein weiterer Abend in Präsenz mit einem beeindruckenden Thema und viel Einblick in ein nicht alltägliches Sammel- und Expertengebiet.

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