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Aus der Truppe

Der Hochgebirgszug der 1. Kompanie übt zusammen mit den Scharfschützen den Jagdkampf hinter feindlichen Linien




Beobachtungsversteck der Scharfschützen nahe der feindlichen Stellungen

Bei Nacht wird der Fluß im Schlauchboot lautlos überquert

Befehlsausgabe durch den Führer des Jagdkommandos

Mittenwald, 10.05.2021

Der Hochgebirgszug der 1. Kompanie übt zusammen mit den Scharfschützen den Jagdkampf hinter feindlichen Linien.

Übungsplatz Dornstetten. Der Hochgebirgsjägerzug und die Scharfschützen des Gebirgsjägerbataillon 233 üben gemeinsam den Jagdkampf hinter feindlichen Linien. Schnelle Unterstützung oder Nachschub durch die eigene Truppe stehen nicht zur Verfügung. Von der Erfüllung des Auftrags hängt der Erfolg der gesamten Operation der eigenen Kräfte ab.

Hinter feindlichen Linien

„Doppelstreife entlang des Objektzauns im Stundenrhythmus“ meldet der Scharfschützentrupp aus dem Beobachtungsversteck Viktor 1. Seit sechzehn Stunden beobachten die Soldaten bewegungslos die feindliche Funkanlage aus ihrem Versteck heraus. Sie dürfen auf keinen Fall entdeckt werden, denn sie befinden sich hinter den feindlichen Linien, weit weg von ihrem Verband. Ihr Auftrag: die feindliche Funkanlage erkunden und zusammen mit dem Hochgebirgsjägerzug handstreichartig werfen. Sollten sie scheitern, gefährdet das den Angriff des gesamten Verbandes.

Beobachtungsversteck der Scharfschützen nahe der feindlichen Stellungen

Annäherung und Aufklärung

Um zu den feindlichen Stellungen zu gelangen, musste das extra für diesen Auftrag zusammengestellte Jagdkommando weit im Feindesland abgesetzt werden und Waffen und Ausrüstung stundenlang zu Fuß in ein objektnahes Versteck verbringen. Die Herausforderung: zwischen ihnen und dem Feind verläuft ein breiter Fluss, der nur bei Nacht ungesehen und lautlos überquert werden kann. Kurz vor Einbruch der Nacht gibt der Führer des Jagdkommandos den Befehl für den kommenden Angriff im Dunkeln. Das Wetter, der Fluss und die gesicherte Anlage des Feindes machen den Angriff hoch riskant. Der einzige Vorteil: nachts sind die lautlosen Schatten der schwarzen Schlauchboote auf dem Wasser praktisch unsichtbar und das schlechte Wetter erschwert die Aufklärung durch den Feind.

 

 

 

Angriffsbeginn um 03:30 Uhr

Mitten in der Nacht rudern die Schlauchboote unter den wachsamen Augen des Kommandeurs des Gebirgsjägerbataillon 233, Oberstleutnant Klötzner, über den Fluss und die Soldaten erklimmen die Böschung. Auf einmal zerreißen MG Feuer und die Explosionen von Granaten die Stille der Nacht – das Maschinengewehr der Deckungsgruppe hält den Feind nieder. Innerhalb von Minuten hat die Sturmgruppe das Objekt genommen und die feindliche Funkanlage zerstört. Der Angriff des Bataillons kann nun beginnen. „Mein Hochgebirgszug und die Scharfschützen haben erneut bewiesen, dass sie auch unter den widrigsten Bedingungen absolut präzise und effektiv hinter feindlichen Linien operieren können. Mit ihrem Einsatz ist immer und überall zu rechnen!“, schließt der Kommandeur die Auswertung der Übung ab.

Bei Nacht wird der Fluß im Schlauchboot lautlos überquert
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