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Der Weg zum Gebirgsleistungsabzeichen




Bei der Bergrettungsübung üben die Soldaten den Abtransport von Verwundeten bei widrigsten Bedingungen.

Bildautor: Bundeswehr/Viktor Rickl

Zum Biwak gehört auch der Bau von Stellungen und Iglus.

Bildautor: Bundeswehr/Viktor Rickl

Bad Reichenhall 25.03.2020 Die 3. Kompanie des Gebirgsjägerbataillon 231 legt auch in diesem Winter das Gebirgsleistungsabzeichen ab und bringt damit die jährliche Winter-kampfausbildung zum krönenden Abschluss.

Auf der Soinhütte erlernen die Soldaten die Grundlagen der Bergrettung im Winter.

Am Anfang der Ausbildung stand ein dreitägiger Aufenthalt auf der Soinhütte im Mangfallgebirge, um das Thema Bergrettung zu vertiefen. Trotz des relativ milden Winters im Flachland, stellten schnell wechselnde Wetterlagen mit Sturmböen und Unwettern die „Reichenhaller Jager“ vor besondere Herausforderungen. „Wir müssen zu jeder Zeit in der Lage sein, auch unter widrigen Umweltbedingungen die Bergrettung durchzuführen, um handlungsfähig zu bleiben“, erklärt Hauptfeldwebel Christoph Gülich, der als Heeresbergführer die Ausbildung durchführte. Der Einsatz in extremen Klimazonen und in schwierigem bis extremen Gelände gehört zum besonderen Fähigkeitsprofil der Gebirgstruppe.

Beweglich trotz Tiefschnee

Da das skifahrerische Können der Soldaten natürlich unterschiedlich ausgeprägt war, setzte die Ausbildung der 3. Kompanie hier weiter an. Die Beweglichkeit im winterlichen Gebirge ist eine zwingende Voraussetzung für den Gefechtsdienst. Zahlreiche Skimärsche führten die Gebirgsjäger auf unterschiedliche Gipfel im Berchtesgadener Land. Hauptfeldwebel Gülich ließ dabei ständig Elemente der Bergrettung einfließen, um das bislang Erlernte zu festigen. Obwohl die Schneelage nicht immer optimal war, konnten nicht nur das skifahrerische Können, sondern auch die körperliche Leistungsfähigkeit deutlich gesteigert werden.

Gefecht in Eis und Schnee

Beim Gebirgsleistungsmarsch geht es durch das Ofental auf den Hochkalter (2607m).

Der nächste Schritt bestand in einem mehrtägigen Winterbiwak auf dem Gebirgsübungsplatz Reiteralpe bei Unterjettenberg. Auf rund 1500m über dem Meeresspiegel angekommen, waren die Gebirgsjäger den restlichen Tag erst einmal mit dem Bau der Iglus beschäftigt. Nach dieser körperlich fordernden Aufgabe stand das restliche Biwak im Zeichen des Gefechtsdienstes. Trotz stürmischen Wetters führte die Kompanie das Gefecht bei Tag und auch bei Nacht. „Obwohl dies für viele Kameraden das erste Winterbiwak war, haben Sie mich von ihrer Leistungsbereitschaft, Zähigkeit und Professionalität überzeugt. Darauf können Sie stolz sein“, lobte der Kompaniechef Hauptmann Christian Houben.

Fordernder Abschluss

Die Ausbildung zur Suche von Verschütteten und das Winterbiwak mit Bau einer Behelfsunterkunft gehören zu den Voraussetzungen des Gebirgsleistungs-abzeichens. Zum Abschluss gilt es zudem, einen Leistungsmarsch auf Ski zu absolvieren. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen müssen rund 2000 Höhenmeter im Aufstieg und in der Abfahrt bewältigt werden. Die Märsche zum Hochkalter und dem Kleinen Jenner verlangten den Soldaten große Anstrengungen ab, doch am Ende wurden sie alle mit dem entsprechenden Ausbildungserfolg belohnt. Die 3. Kompanie hat damit die Winterkampfausbildung erfolgreich abgeschlossen und die neu ausgezeichneten Kameraden können jetzt das Gebirgsleistungsabzeichen mit großem Stolz tragen.

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