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Aus der Truppe

Die Schweren Kompanien üben in Grafenwöhr! 




Mars II schiessen in Grafenwöhr

Die Panzerhaubitze 2000 kurz nach dem Schuss.

Der Wiesel mit der Maschinenkanone beim Schießen.

Der Mörserpanzer M113 beim Abfeuern einer Mörsergranate.

Die Schweren Kompanien üben in Grafenwöhr!                       Bischofswiesen, 05. Oktober 2022

Grafenwöhr. Ansetzen, Feuern! Die „schweren“ Kompanien der Gebirgsjägerbataillone 232, 233 und 231 übten zusammen unter Leitung der Gebirgsjägerbrigade 23 auf dem Übungsplatz in Grafenwöhr das Schießen verbundener Waffen mit ihren eigenen Waffensystemen, wie auch mit Unterstützung der Artillerie den Wirkverbund Streikräftegemeinsame Taktische Feuerunterstützung (STF).  

Zehn Tage übten die Soldatinnen und Soldaten aus Berchtesgaden, Mittenwald und Bad Reichenhall mit ihren schweren Waffen im scharfen Schuss. Die Aufklärungs-, Maschinenkanonen-, Panzerabwehrlenkraketen-, sowie die Mörserzüge der Brigade konnten im gesamten Spektrum ihre Gefechtsausbildung im scharfen Schuss abschließen und ihre hohe Einsatzbereitschaft unter Beweis stellen.

Soldaten des Feuerunterstützungszuges in einer Beobachtungsstellung.

Erstmalig wurden alle bodengebundenen Wirkmittel der Feuerunterstützung abgebildet. Beeindruckend war dabei die Präsenz und Wirkung der Artillerietruppe, vertreten mit ihren Panzerhaubitzen 2000 und den präzisen Raketenwerfersystemen MARS. Zusätzlich waren Ausbilder der Marineoperationsschule anwesend, die die Teilnehmer im Naval Gunfire Support schulten. Das Feuer dieser vielseitigen Waffensysteme zu lenken und Ziele zuzuweisen, war einmal mehr Aufgabe der gut ausgebildeten Joint Fire Support Teams (JFST). Diese führten aus Beobachtungsstellungen die Bekämpfungsaufträge des Coordination Teams (JFSCT) aus.

Weitere Highlights waren der scharfe Schuss mit dem neuen Lenkflugkörpersystem MELLS, aber auch dem Wirkmittel 90, bei denen wertvolle neue Erfahrungen gemacht werden konnten.

Der Aufklärungszug beim Ausweichschießen.

Neben den übenden Truppenteilen, waren auch die Logistiker und Einsatzunterstützer massiv gefragt. Bis zu 400 Soldatinnen und Soldaten mussten versorgt und verpflegt werden, Munition wurde tonnenweise umgeschlagen und transportiert, Fahrzeuge rund um die Uhr instandgesetzt und betankt, sowie durchgehend Sanitätspersonal in Bereitschaft gehalten.

Schwerpunkt der zehntägigen Übung waren Erhalt und Ausbau der Fähigkeiten zur Kampf- und Feuerunterstützung der „schweren“ Gebirgsjägerkompanien. Eine weitere Herausforderung war die Koordination der verschiedenen Manöverelemente auf einem Übungsplatz, der sowohl von den deutschen als auch von den amerikanischen Streitkräften zeitgleich genutzt wurde.

Nach zehn langen und sehr anspruchsvollen und anstrengenden Tagen bei schlechtem Wetter mit anspruchsvollen und erfahrungsreichen Übungen, kehrten alle Soldatinnen und Soldaten gesund und vor allem stolz auf das Geleistete wieder zurück an ihre Standorte.

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