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Führerweiterbildung beim Gebirgsaufklärungsbataillon 230 in Füssen




Der Unterrichtsort außerhalb geschlossener Räume unter dem „Schleppdach“

Die Soldaten finden sich zum Abschlussantreten ein.

Spähwagen Fennek und Truppentransporter BV 206 S in der Versorgungsstraße bei der praktischen Vorführung im Gelände

Der Kommandeur des Gebirgsaufklärungsbataillon 230, Oberstleutnant Michael Bertram, im Lehrgespräch im Geländesandkasten.

  • Von Gebirgsaufklärungsbataillon 230/Michael Stiebert
  • 23.04.2021
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Füssen, 23. April 2021

 Führerweiterbildung beim Gebirgsaufklärungsbataillon 230 in Füssen

Am 21. März wurde eine Weiterbildung zur logistischen Versorgung für das Führungspersonal des Gebirgsaufklärungsbataillon 230 in Füssen durchgeführt. Diese Weiterbildung ist Teil einer Weiterbildungsreihe, in der die Verbringung, der Marsch, das Beziehen von Räumen und Anschlussversorgung des gesamten Verbandes in Vorbereitung auf den Auftrag, – die Aufklärung der Gebirgsjägerbrigade 23 voraus – durch Unterrichte und praktische „Bilder“ vermittelt werden. Eingebettet ist die Weiterbildungsreihe in eine Rahmenlage auf Grundlage der Übungslage OBSIDIA, welche durch das Gebirgsaufklärungsbataillon 230 in den Raum Allgäu übertragen wurde. Hierbei ist ein fiktives Szenario der Landes- und Bündnisverteidigung (LV/BV) zu Grunde gelegt.

Die Weiterbildung war in Anlehnung an das Prinzip der kombinierten Führer- und Truppenausbildung (KoFTrA) in Unterrichte, Sandkastenausbildung sowie in praktische Anteile im Gelände gegliedert. Der Federführung hatte hierbei die 1. Kompanie, die Stabs- und Versorgungskompanie des Gebirgsaufklärungsbataillon 230. Das Gebirgsversorgungsbataillon 8, ebenfalls am Standort Füssen beheimatet, unterstützte die Unterrichte und durch Großgerät sowie Soldaten in der praktischen Durchführung.

Spähwagen Fennek und Truppentransporter BV 206 S in der Versorgungsstraße bei der praktischen Vorführung im Gelände

Der Vormittag des Ausbildungstages bestand aus Unterrichten zum Thema Versorgung, um einen gemeinsamen Abholpunkt für das Führerkorps zu schaffen. Am Nachmittag wurde auf den Standortübungsplatz „Niederried“ verlegt. Hier wurde, nach dem fiktiven Gewinnen des Verfügungsraums, der Aufbau einer Versorgungsstraße als Möglichkeit der Versorgung des Bataillons in Form einer Lehrvorführung im Gelände dargestellt. Sowohl die Rolle der logistischen Ebene 1 als auch die logistische Ebene 2, hier die Rolle des Gebirgsversorgungsbataillons 8, wurden hierbei erklärt und dargestellt.

Zur Dienstaufsicht war der Kommandeur des Gebirgsaufklärungsbataillon 230, Oberstleutnant Michael Bertram, zugegen. Er betonte die Bedeutung des Gebirgsaufklärungsbataillon 230 als Träger der Aufklärung der Brigade. Zusätzlich wurde die Rolle und das Zusammenwirken aller Bataillone, hier speziell der Gebirgsaufklärer und Gebirgsversorger, im „System Brigade“ angesprochen. „Ohne Versorgung keine Aufklärung, ohne Aufklärung keine Deckung des Informationsbedarfs des Brigadekommandeurs“, so Oberstleutnant Bertram im Rahmen der Weiterbildung.

Um der Corona-Lage angemessen Rechnung zu tragen und trotzdem ausbilden zu können, führten alle Teilnehmer vor Beginn des Ausbildungstages einen Corona-Selbsttest durch. Alle Unterrichte wurden aufgelockert, unter freiem Himmel mit vergrößerten Abständen und mit ständigem Tragen der Maske durchgeführt.

Die nächste Führerweiterbildung in dieser Reihe wird sich mit der Thematik „Radar im Gebirge“ beschäftigen.

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