DAS MAGAZIN

Monatlich informieren wir unsere Mitglieder mit der loyal über sicherheitspolitische Themen. Ab sofort können Mitglieder auch im Bereich Magazin die darin aufgeführten Artikel lesen!

Mehr dazu
DER VERBAND

Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) hat mehr als 115.000 Mitglieder. Wir vertreten die Reservisten in allen militärischen Angelegenheiten.

Mehr dazu

Kreisgruppe Oberbayern-Südost

Aus der Truppe

Hochgebirgsjägerzug auf Gletscherausbildung




Auf dem Gletscher kann man nur im Team bestehen – Hochgebirgsjägerzugsoldaten bei der Ausbildung Rettung aus Gletscherspalten

Hochgebirgsjägerzug auf Gletscherausbildung

Neukirchen am Großvenediger: Der Hochgebirgsjägerzug des Gebirgsjägerbataillons 231 führte vom 05.09 bis zum 09.09.2022 einen Übungsaufenthalt auf der Kürsinger Hütte am Fuße des Großvenedigers durch. Ziel des Aufenthalts war einerseits der Kompetenzerhalt der erfahreneren sowie andererseits die Erstausbildung der neugewonnenen Hochzugssoldaten.

Ausbildung unter erschwerten Bedingungen

Bereits der Aufstieg auf die 2558m ü. NN liegende Kürsinger Hütte, welche dem Hochgebirgsjägerzug als Basislager diente, zeichnete sich durch seinen Ausblick auf die raue hochalpine Gebirgslandschaft des Hohen Tauern Nationalparks aus, gemahnte aber auch durch Hinweisschilder über den Gletscherstand von vor 100 Jahren zum Nachdenken über die Problematik des Gletschersterbens in den Alpen.

Unter wechselhaften und fordernden Witterungsbedingungen startete die Ausbildungswoche mit grundlegenden Verhaltensweisen am Gletscher, wie etwa dem Gehen mit Steigeisen in Seilschaften und steigerte sich im Verlauf der Woche zu komplexeren Lagen, die sowohl die Selbstrettung bei einem Spaltensturz umfasste als auch die Rettung abgestürzter Kameraden. Diese Techniken werden zwar auch in der Kletterhalle trainiert, doch ist ihre Ausführung unter allen Witterungsbedingungen ungleich fordernder, physisch wie mental. Auch lässt sich Vertrauen in das Material sowie zu seinen Kameraden letztlich nur unter realen Bedingungen ausbilden, eine Grundvoraussetzung für sicheres Handeln in militärischen und alpinen Stresssituationen.

Der Kernauftrag des Hochgebirgsjägerzuges ist es Geländepassagen für weniger gebirgsbewegliche Truppen zu erkunden und abzusichern. Von besonderer Bedeutung sind hierbei die militärisch hervorragend ausgebildeten Heeresbergführer, denen als alpine Spezialisten die Lageeinschätzung vor Ort, die Beratung der Kommandeure und die Ausbildung ihrer Soldaten obliegt. Um diesen Auftrag ausführen zu können sind regelmäßige militärische Übungsaufenthalte am Berg und im hochalpinen Gelände im Winter wie Sommer notwendig.

Auch wenn dem Hochgebirgsjägerzug aufgrund der schwierigen Witterungsverhältnisse der Aufstieg auf den Gipfel des Großvenediger nicht vergönnt war, konnte am Ende der Woche ein sehr positives Resümee durch den Kommandeur des Gebirgsjägerbataillon 231, Oberstleutnant Dr. Simon Werner, gezogen werden. Die Hochgebirgssoldaten der Reichenhaller Jager haben ihre Fähigkeiten am Gletscher ausbauen und festigen können, um somit auch zukünftigen Aufträgen im Hochgebirge gewachsen zu sein.

Verwandte Artikel
Allgemein

Ü 60 - Stammtisch

Pünktlich um 19.00 Uhr konnte Vorsitzender Johann Wittmann 17 Mitglieder zum traditionellen monatlichen Stammtisch im Gasthaus Spitzenberger, Schiltorn begrüßen. Als...

06.10.2022 Von Reinhard Moser
Verband

WANTED ! PSKH-Beauftragter der Landesgruppe

Die Landesgruppe Rheinland-Pfalz sucht einen Beauftragten für PSKH.   Der Bewerber/die Bewerberin muss Mitglied  im Reservistenverband sein und mit der Abkürzung...

06.10.2022 Von Jürgen Metzger
Gesellschaft

Kriegsgräber-Sammlung 2022: Gemeinsam für den Frieden

Kriegsgräber-Sammlung 2022: Gemeinsam für den Frieden „Ort“. Die Gebirgsjägerbrigade 23 führt im Zeitraum vom 14. Oktober bis 1. November 2022...

06.10.2022 Von Volksbund