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Nachtorientierungsmarsch durchs Rottal




Die Reservisten mussten auf dem Orientierungsmarsch verschiedene Aufgaben erledigen

marschOrientierungsmarschwettkampf

Rotthalmünster 05.11.2022 Südostbayerische Reservisten zeigen beim Rottaler Nachtorientierungsmarsch ihre Leistungsfähigkeit. Bei einem starken Starterfeld von Reservistenkameradschaften aus ganz Ober- und Niederbayern schaffen es die südostbayerischen Reservisten aus dem Rupertiwinkel aufs Stockerl.

Die Reservisten mussten auf dem Orientierungsmarsch verschiedene Aufgaben erledigen

Einen glanzvollen Abschluss bildete am vergangenen Wochenende der Nachtorientierungsmarsch in Rotthalmünster im Jahreskreis der Veranstaltungen der Reservisten der Kreisgruppe Rottal. Traditionelle hatte diesen Marsch die Reservistenkameradschaft Rotthalmünster wieder geplant, organisiert und durchgeführt. Start und Zielpunkt war aber diesesmal nicht wie in den letzten Jahren das Tennisstüberl gewesen, sondern die Pöhlmannhütte. Sehr erfreulich war, dass sich mit fünfzehn Mannschaften so viel wie nie zuvor angemeldet hatten. Tatsächlich gingen dann sechzehn Mannschaften zu zwei bis drei Teilnehmern an den Start. Darunter waren nicht nur Mannschaften aus den Landkreisen Passau und Rottal-Inn, sondern auch aus dem Baden-Württembergischen Calw, Traunstein und aus dem Münchner Raum waren Reservisten angereist, um hier teilzunehmen. Neben den Reservisten, waren auch einige Förderer und zivile Teilnehmer unter den Marschierern und auch eine Mannschaft des Sanitäts Lehrregimentes in Feldkirchen hatte sich mit einer Mannschaft angemeldet.

Nachtorientierungsmarsch bei Nacht und Nebel gespickt mit Aufgaben

Nur mit Tarnlicht unterwegs. Reservisten beim Orientieren mit Karte Kompass bei Rottaler Nacht-Orientierungsmarsch.

Die Organisatoren um den Vorsitzenden der RK Rotthalmünster, Joachim Hohn hatten eine sehr anspruchsvolle Strecke mit teilweise schwierigen Orientierungsaufgaben gewählt. Dazu kam auch, dass zudem Aufgaben wie Sanitätswesen, Panzererkennung, das Anfertigen einer Skizze, Sicherheitspolitisches Wissen und das Schießen mit einem Lichtgewehr auf den Prüfstand kamen und durch Zeitgutschriften in die Wertung einflossen. Auf der Strecke selbst mussten sich die Wettkämpfer mittels Karte und Kompass, Koordinaten und Bezugspunktverfahren, sowie mittels selbst angefertigter Skizzen, von Station zu Station zurechtfinden. Dabei kam ihnen eine herrliche Nacht mit fast Vollmond entgegen, der die Landschaft doch etwas aufgehellt hatte. Die geschätzte Durchlaufzeit von zweieinhalb Stunden schafften dabei aber nur die Besten. Insgesamt waren 13 Punkte rund um die Pöhlmannhütte anzulaufen. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit, gegen 18 Uhr, war die erste Mannschaft auf die Strecke gegangen und im Abstand von einer viertel Stunde folgten jeweils die weiteren. Da einige etwas ungeübtere oder etwas unglücklich navigierenden Mannschaften teilweise auf eine reine Durchlaufzeit von bis zu vier Stunden kamen, wurde es zwei Uhr morgens, bis der Vorsitzende die Siegerehrung vornehmen konnte. Da die Veranstalter aber mit Speisen und Getränken gut vorgesorgt hatten, war die Wartezeit doch sehr kurzweilig.

Südostbayerische Reservisten auf dem „Stockerl“

Die Wolkersdorfer Reservisten unter Führung Fw Mühlbacher zeigen als Team „GebJgRK Traunstein“ beim Rottaler Nachtorientierungsmarsch ihre Leistungsfähigkeit.

Bei der Siegerehrung konnten Joachim Hohn und Kreisvorsitzender Alban Friedlmeier die Mannschaft „Gebirgsjäger RK Traunstein“ mit Björn Rabich und Robert Mühlbacher zum Sieger erklären. Die beiden hatten mit einer Marschzeit von 2:20 Std und einer Wertungszeit von 1:56 Std die beste Leistung erbracht. Den zweiten Platz belegte die Mannschaft RK Kößlarn III mit Alfred Hainer und Bernhard Eichler. Diese hatten eine Marschzeit von 2:33 Std und eine Wertungszeit von 2:14 Std. Platz drei errang die Mannschaft Triftern III. Kurioserweise hatten hier Vater Klaus Friederich mit seinem Sohn Johannes Friederich eine Mannschaft gebildet. Gemeinsam schafften sie eine Marschzeit von 2:34 Std und eine Wertungszeit von 2:17:30 Std. Es folgten auf Platz vier die Mannschaft RK Rottau/Pocking-Land I und RK Triftern I. Die ersten drei Mannschaften wurden mit Medaillen, Urkunden und Sachpreisen bedacht, die weiteren Mannschaften bekamen bis zum letzten Platz Urkunden und Sachpreisen. Kreisvorsitzender Alban Friedlmeier bedankte sich abschließend bei allen Teilnehmern für die teilweise weite Anreise und die auf sich genommenen Strapazen, bei den Damen und Herren der RK Rotthalmünster bedankte er sich aber für die viele geleistete Arbeit, die sich diese gemacht hatten und die perfekte Organisation dieser Veranstaltung. Dafür ließ er durch alle Anwesenden ein dreifaches Horrido durch die Pöhlmanhütte schallen.

Hier gehts zum Bericht auf der Seite der GebJgRK Wolkersdorf – Waginger See mit weiteren Bildern

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