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Reichenhaller „Jager“ für Auslandseinsätze geehrt




Ausmarsch der Truppenfahne nach Verleihung des Fahnenbandes für Auslandseinsätze

Die Truppenfahne geschmückt mit dem frisch verliehenen Fahnenband für Auslandseinsätze

Bad Reichenhall, 15. Dezember 2022

Reichenhaller „Jager“ für Auslandseinsätze geehrt

Bad Reichenhall. Das Gebirgsjägerbataillon 231 wurde vergangene Woche durch den Divisionskommandeur der 10. Panzerdivision, Generalmajor Ruprecht von Butler, mit dem Fahnenband für Auslandseinsätze geehrt.

Die Soldatinnen und Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 231 sind sehr einsatzerfahren. Seit 1993 waren die Reichenhaller „Jager“ für die Bundesrepublik Deutschland in Afghanistan, Bosnien und Herzegowina, Estland, Irak, Kosovo, Litauen, Mali, Mazedonien und Somalia. Ab Mitte Dezember stellen sie erneut ein Einsatzkontingent für die NATO-Mission enhanced Vigilance Activities in der Slowakei zum Schutz der NATO-Ostflanke.

Rückhalt in der Region: Bataillonskommandeur Oberstleutnant Dr. Simon Werner (li.) und Divisionskommandeur Generalmajor Ruprecht von Butler (re.) mit den Bürgermeistern der Patengemeinden (ab 2.v.li.) Bad Reichenhalls Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung, Johann Egger aus Inzell, Justus Pfeifer aus Ruhpolding, Matthias Schlechter aus Reit i. Winkl, Simon Frank aus Aschau i. Chiemgau und Armin Wierer aus Bayerisch Gmain

Hohe Einsatzerfahrung

In Anerkennung dieser Verdienste verlieh der Kommandeur der 10. Panzerdivision dem Bataillon, unter Anwesenheit der fünf Bürgermeister der Patengemeinden des Bataillons sowie dem Oberbürgermeister der Garnisonsstadt Bad Reichenhall, im Rahmen eines feierlichen Appells, das Fahnenband für Auslandseinsätze. Ein Fahnenband ist ein geschmücktes, meist mit Schrift beschriebenes Band, das an der Truppenfahne befestigt wird. Fahnenbänder werden in vielen Armeen als besondere Ehrung vergeben und sind in Deutschland die höchste Auszeichnung, mit der eine Regierung einen militärischen Verband auszeichnen kann. In seiner Rede ging Generalmajor von Butler darauf ein, dass sich die Gebirgsjäger aus Bad Reichenhall weltweit und immer dann, wenn „es kalt, hoch und schwierig“ wurde, bewährt haben. Er sei sich sicher, dass sich die Soldatinnen und Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 231 auch in der Slowakei bewähren werden.

Rückhalt in der Region

An die zivilen Gäste gewandt, konstatierte Generalmajor von Butler, auch mit dem Blick auf den nun anstehenden Einsatz in der Slowakei: „Wir sind eben da, wenn man uns braucht […] die Kameradinnen und Kameraden werden die nächsten sechs Monate fern der Heimat sein, damit Sie in Frieden, Freiheit und Sicherheit leben können.“ Der Oberbürgermeister der Stadt Bad Reichenhall, Dr. Christoph Lung, sprach den Soldaten Respekt aus: „Sie sind ein integrativer Bestandteil unserer Gemeinde. Wir sind stolz auf unsere Jager.“ Gemeinsam mit den Bürgermeistern der Patengemeinden der Kompanien des Gebirgsjägerbataillons 231, Johann Egger aus Inzell, Mathias Schlechter aus Reit im Winkl, Simon Frank aus Aschau im Chiemgau, Armin Wierer aus Bayerisch Gmain sowie Justus Pfeifer aus Ruhpolding zeigte er die regionale Verbundenheit der Gemeinden zum Bataillon, deren „integraler Bestandteil“ die Soldatinnen und Soldaten der Reichenhaller „Jager“ aus dem Gebirgsjägerbataillon 231 seien.

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