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Sammlung Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge – Der „beste Scheck“ seit 2010




Oberst Peter Eichelsdörfer, Artur Klein und Major Benedikt Raimund Zacher (v.r.) bei der symbolischen Scheckübergabe.

Oberstabsgefreiter Gnoth erhält die Bronzene Verdienstspange

  • Von Hauptmann Sarah Hofmann, Presseoffizier Gebirgsjägerbrigade 23
  • 09.01.2020
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Bad Reichenhall 09.01.2020. Bei der traditionellen Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Berchtesgadener Land haben die Soldatinnen und Soldaten der Standorte Bischofswiesen und Bad Reichenhall sowie beteiligte Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaften des Berchtesgadener Landes 61.107,67 Euro gesammelt. Das beste Ergebnis seit neun Jahren.

Die Soldaten der Standorte Bad Reichenhall und Bischofswiesen waren wesentliche Träger der Sammlung 2019. Mit Haus- und Friedhofssammlungen in 22 Kommunen der Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein, aber auch truppeninternen Sammlungen sowie dem Verkauf von Gedenkkerzen im Rahmen der Aktion „Lichter für den Frieden“ in den Kasernen wurde ein hoher Anteil zum Erlös beigetragen. Der Geschäftsführer des Bezirksverbandes Oberbayern des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Artur Klein, begrüßte bei einer symbolischen Scheckübergabe in der Offiziersheimgesellschaft Bad Reichenhall am 8. Januar die anwesenden Sammler. Am 16. Dezember 2019 feierte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge 100-jähriges Jubiläum. Für Klein ein Grund in die Zukunft des Volksbundes zu blicken: „Ich habe Ihnen heute eine Karte mitgebracht, an der wir gerade arbeiten: Wenn wir fertig sind, sollen dort die 832 Kriegsgräberstätten, in 46 Ländern mit 2,8 Millionen Toten verzeichnet sein, die der Volksbund pflegt (…). Wir stehen am Anfang, es fehlen noch 615 Punkte“, so Klein. Doch würde so sichtbar, dass die Kriege des letzten Jahrhunderts die Welt stark zeichneten. Mittlerweile lebt die vierte Generation in Deutschland im Frieden, deshalb hat sich der Volksbund auch zur Aufgabe gemacht mittels Schul- und Bildungsarbeit die Kriegsgräber in den Fokus der nachwachsenden Generation zu rücken – „als Mahnmale gegen den Krieg und Ausgangspunkt für die Versöhnung zwischen Völkern“, erläuterte Klein.

Anschließend erhielt unter anderem Oberstabsgefreiter Tobias Gnoth als Anerkennung für seine Leistungen die Bronzene Verdienstspange der Kriegsgräberfürsorge. Er hat letztes Jahr das fünfte Mal für den Volksbund gesammelt.

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