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Unterwegs in der Schweizer Nacht




55. Berner Nacht-Distanzmarsch 2011. Wolkersdorfer und Engelsberger Reservisten kämpfen sich 40km durch die Schweizer Nacht.

Bildautor: M. Helminger

Nicht viel Platz zwischen See und den Schweizer Bergen um Interlaken

Bildautor: M. Helminger

Die Südostbayerischen Reservisten mit dem Betreuer der Schweizer Armee Oberst Bea Schild

Bildautor: M. Helminger

Vor dem Start: Rustikale Unterbringung in einem Bunker der Infanterie Festung Berner Oberland

Bildautor: M. Helminger

Interlaken, Schweiz 03.-04.12.2011. 55. Berner Nacht-Distanzmarsch 2011. Wolkersdorfer und Engelsberger Reservisten kämpfen sich 40km durch die Schweizer Nacht. Südostbayerns Reservisten beteiligen sich an internationalem Nacht-Orientierungsmarschwettkampf der Schweizer Armee

Vor dem Start: Rustikale Unterbringung in einem Bunker der Infanterie Festung Berner Oberland

Am frühen Morgen des 3. Dezember machten sich eine Reservisten-Marschgruppe der GebJgRK Wolkersdorf-Waginger See verstärkt von zwei Kameraden der RK Engelsberg auf in die Schweiz, um am diesjährigen 55sten Berner Nachtdistanzmarsch teilzunehmen.

Nach einer mehrstündigen Fahrt wurde sich pünkltich am örtlichen Meldekpopf gemeldet und gleich im Anschluss Quartier in einem nicht weit entfernten Zivilschutzraum bezogen. Nach der Lageeinweisung und kurzer Herstellung der Marschbereitschaft wurde um 14 Uhr mit dem Marsch begonnen. Da es sich um einen Orientierungsmarsch handelte, machte man sich anhand von Kartenmaterial recht zügig mit der Umgebung vertraut. Mit Startschuss konnte das Anlaufen der verschiedenen Checkpoints auf diesem internationalen Orientierungsmarschwettkampf der Schweizer Armee beginnen.

Der Orientierungsmarschwettkampf

Nicht viel Platz zwischen See und den Schweizer Bergen um Interlaken

Da die Strecke teilweise durch bewohntes, sowie sehr belebtes Gebiet führte, kam es zu staunenden Blicken seitens der schweizer Bevölkerung. Der ein oder andere ließ es sich dann nicht nehmen den Soldaten in fremder Uniform ein paar Fragen zu stellen. Gerne gab man Auskunft und das ein oder andere nette Gespräch mit den herzlichen Schweizern kam zustande. Dennoch hieß es bei optimalen Wetterbedingungen Kilometer runterzureißen. Mit Einbruch der Dunkelheit und leicht sinkenden Temperaturen begann es etwas zu nieseln, was den motivierten Reservisten aus dem Chiem- und Rupertigau natürlich nichts ausmachte.Da Straßenschilder und ähnliches oftmals fehlten, wurde den Soldaten in Sachen Orientierung einiges abverlangt, musste man doch auf moderne Hilfsmittel wie GPS oder ähnliches Verzichten. Hier machte sich die FMF-Ausbildung des Sommers und die Erfahrungen aus den Militärpatrouillenwettkämpfen wie in Triftern bemerkbar. Da immer nur die Luftlinie zwischen zwei anzulaufenden Checkpoints gerechnet wurde, mussten die Reservisten oftmals Umwege in Kauf nehmen. Geschickte Routenwahl war daher zu treffen.

40km durch die Schweizer Nacht

Die Südostbayerischen Reservisten mit dem Betreuer der Schweizer Armee Oberst Bea Schild

Nach 8 Std:45 Min. und 40 zurück gelegten Kilometern durch das Berner Oberland kamen die oberbayerische Marschgruppe in sehr guter Verfassung ins Ziel. Verdient erhielten die Bundeswehr Reservisten die offizielle Schweizer Medaille des Berner Distanzmarsches. Zur Medaille empfingen die Reservisten eine Zusatzauszeichnung für die absolvierten 40 Kilometer.

Zurück in der Unterkunft ließ man den Marsch bei einer verdienten Brotzeit und in kameradschaftlicher Runde mit den Wettkämpfern aus ganz Mitteleuropa Revue passieren, bevor man sich Sonntag vormittags geschafft aber zufrieden auf den Weg in die Heimat machte.

Fazit des 55. Berner Nacht-Distanzmarsches

Als Fazit kann man sagen,dass sich die Teilnahme gelohnt hat und die Beteiligten sehr positiv von dieser Veranstaltung überzeugt waren. An dieser Stelle gilt es einen Dank an Obermaat d.R. Martin Helminger auszusprechen, der für den „Truppentransport“ sowie der reibungslosen Koordination vor Ort zuständig war.

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