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Reservistenmusikzug Oberpfalz gibt Benefizkonzert in Poppenricht




Zu einem Konzert hatte die Reservistenkameradschaft Poppenricht in Verbindung mit dem Reservistenmusikzug Oberpfalz eingeladen.

Bildautor: Paul Böhm

„Klingende Reserve“ sorgt für Begeisterung
Reservistenmusikzug Oberpfalz gastiert unter der Leitung von Christian Ziegler in Poppenricht.
Organisiert wurde das Benefizkonzert von der Reservistenkameradschaft Poppenricht.

Poppenricht Es war schon ein besonderes Orchestererlebnis für etwa 500 Zuhörer, die am vergangenen Wochenende in die Poppenrichter Pfarrkirche St. Michael gekommen, um der „klingenden Reserve“ aus der Oberpfalz zu lauschen. Poppenricht war sozusagen der musikalische Mittelpunkt der Region mit einem besonderen „AHA-Erlebnis“. Das Markuszeichen des Reservistenmusikzuges war auch in Poppenricht das hohe musikalische Niveau, als eine weitere konzertante Musikperle.

Dass die mit Sitzplätzen doch recht umfangreich ausgestattete Pfarrkirche mehr oder weniger „ausgebucht“ war, hätte sich selbst der Vorsitzende der Poppenrichter Reservistenkameradschaft Bertram Gebhard nicht träumen lassen. Der Reinerlös dieses Benefizkonzertes kommt ausschließlich der katholischen und der evangelischen Pfarrjugend in Poppenricht gleichermaßen zugute.

Es ist auch ein Zeichen der Verbundenheit und Solidarität, dass man nur mit Musik schaffen kann, meinte Bertram Gebhard in seinen Begrüßungsworten. Sichtlich wohl gefühlt haben sich auch den diesem Abend Landrat Richard Reisinger zusammen mit Bürgermeister Franz Birkl und dem stellvertretenden Landesvorsitzenden des Reservistenverbandes Werner Gebhard an der Spitze eines illustren Gästekreises.

Dass der Reservistenmusikzug Oberpfalz nicht nur zackige Marschmusik, sondern auch die ganze Bandbreite an konzertanter und sinfonischer Blasmusik beherrscht, haben die Musikerinnen und Musiker in den vergangenen sieben Jahren ihres Bestehens bei vielen Auftritten bewiesen. Das Orchester um Stabsfeldwebel a.D. Christian Ziegler setzt sich aus ehemaligen Aktiven diverser Musikkorps der Bundeswehr und passionierten zivilen Musikerinnen und Musikern aus verschiedenen Blaskapellen der Region zusammen.
Sogar das Auftaktstück, die „Festmusik der Stadt Wien“ von Richard Strauss hätte auch als Poppenrichter Festmusik für diesen Abend anmoderiert werden können. Man konnte dem „Sound of Silence“ von Paul Simon lauschen, der als Folk-Rock-Song aus der Mitte der sechziger Jahre noch überall bekannt ist.
Das konzertante Werk „Celtic Flutes“ von Kurt Gäble als Solostück für große Blasorchester sowie die 1997 wieder aus der Versenkung geholte Ballade „Highland Cathedral“, die vor 22 Jahren zur Übergabe Honkongs an die Chinesen als tragendes Musikstück auf besonderen Wunsch des letzten britischen Gouverneurs Chris Patten gespielt wurde. Dazu gesellte sich noch das aus insgesamt fünf Märschen zusammengesetzte Orchesterstück „Pomp and Circumstance“ nach traditioneller englischer Marschmusik mehrerer Epochen, „Dies alles aber ganz ohne Brexitgedanken“, wie man in der Konzertansage dazu hörte.

Das Stück „My Dream“ des Österreichers Peter Leitner ließ so manchen musikalischen Traum wahr werden. Das Solostück dazu spielte Jürgen Probst. Zarte Piccoloflöten dominierten beim „March des Soldats de Robert Bruce“ , einem klassischen Werk, das sehr häufig bei militärischen Anlässen zu hören ist.
Aus ihrem Silvesterkonzert in Sulzbach-Rosenberg hatten die Musikerinnen und Musiker des Reservistenmusikzuges um Christian Ziegler den „Espana Walzer“ und den „Campagner Galopp“ mitgebracht.
Ob Serenade oder großer Zapfenstreich – „Des Großen Kurfürsten Reitermarsch“ ist immer mit dabei. Der Konzertmarsch war nämlich auch eines der Wunschstücke der Poppenrichter gewesen.

„Glück auf der Steiger kommt“
An die Bergbautradition erinnerten die Musikerinnen und Musiker um Dirigent Christian Ziegler mit dem Bergmanns- und Volkslied „Glück auf der Steiger kommt“ an die vergangene Bergbaugeschichte im Sulzbacher Land. Unterstützung bekamen sie dazu vom Männergesangverein Traßlberg unter der Leitung von Saskia Krügelstein.
Mehrere Strophen des ökumenischen Kirchenliedes von „Großer Gott wir loben Dich“ sowie die deutsche Nationalhymne und das Bayernlied ließen einen Abend ausklingen, über den man in Poppenricht und Umgebung noch lange schwärmen und erzählen wird.

(Text und Bild: Paul Böhm)

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