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Kreismeisterschaft 2022 / Schießen mit Handwaffen der Bundeswehr




  • Von Text: Hartmut Schütze, Bild: Hartmut Schütze/Daniel Rogers
  • 07.05.2022
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Die Reservistenkameradschaft Leuchtenberg ging als Sieger bei der diesjährigen Kreismeisterschaft Kreisgruppe Oberpfalz NORD beim Schießen mit Handwaffen der Bundeswehr hervor. Das es unsere Reservisten gut in Form sind, stellten die angetretenen Reservistenkameradschaften der Kreisgruppe Oberpfalz NORD auf der Standortschießanlage in Weiden-Frauenricht am Samstag bei der diesjährigen Kreismeisterschaft unter Beweis.

Insgesamt nahmen 86 Einzelschützen, aus denen sich 20 Mannschaften bildeten, teil. Vertreten waren in diesem Jahr in der Mannschaftswertung das Artilleriebatallion 131 Weiden, das Kreisverbindungskommando (KVK) Weiden, Offiziersanwärter von der Universität der Bundeswehr Neubiberg sowie die US-Kameraden von der 615th Military Police Company aus Vilseck und das 15th Engineer Battalion aus Grafenwöhr. Für die Reservisten der Kreisgruppe Oberpfalz NORD traten die Reservistenkameradschaften Leuchtenberg, Speichersdorf, Weiden, Neustadt Waldnaab, Tirschenreuth und der amtierende Kreismister 2019, die RK Kirchenthumbach, an. Aufgrund der großen Anzahl an Schützen konnten die meisten Teilnehmer zwei und drei Teams ins Rennen schicken. Dabei bestand eine Mannschaft aus insgesamt drei Schützen. Ein paar wenige traten auch als Einzelschützen im Wettbewerb an und kämpften um die Krone des besten Einzelschützen 2022.
Selbstverständlich lag der Schwerpunkt der Schießveranstaltung nicht nur auf der Ermittlung des Kreismeisters, sondern standen neben dem Erhalt und die Festigung der militärischen Grundfertigkeiten auch die Festigung und Zusammenarbeit der Reserve mit der aktiven Truppe der Bundeswehr und den internationalen Partner wie auch die Kameradschaft im Vordergrund.
Geschoßen wurde mit den Standardwaffen der Bundeswehr, dem Gewehr G36 und der Pistole P8 in zwei verschiedenen Übungen, wobei das Ergebnis des Pistolenschießen als Wertungsübung zum Erwerb des Leitungsabzeichen der Bundeswehrgewertet wurde. Bevor es an den Scharfen Schuss ging, stand erst einmal der sichere Umgang mit den zu schießenden Waffen sowie eine umfangreiche Sicherheitsbelehrung auf dem Programm. Stabsfeldwebel d. R. Dirk Jungermann und Stabsgefreiten d. R. Franz Meier nahmen sich dafür viel Zeit, so dass alle Teilnehmer ausreichend Zeit hatten sich mit den Waffen vertraut zu machen.
Bei bestem Wetter ging es im Anschluss daran dann ans Eingemachte, zum Absolvieren der Schießübungen. Geschoßen wurde parallel auf zwei Stände. Die Gesamtleitung der schießenden Abteilung oblag Major d. R. Thomas Riedl, der zugleich auch Leitender am P8 Pistolenstand war. Leitender am Gewehr G36 Stand war Hauptfeldwebel d. R. Manfred Heider, zwei sehr erfahrene Reservisten.
Nachdem alle Schütze die Gelegenheit hatten sich einzuschießen und zu üben, stand das Wertungsschießen für die Kreismeisterschaft auf dem Programm. Dabei wurden am Stand Gewehr G36 die Übung G36-S3- geschossen, bei der im Schnellschuss stehend aus der Pirschaltung freihändig mit 10 Schuss im Einzelfeuer auf eine 10er Ringscheibe geschossen wurde. Erfüllt wurde diese Übung, wer 80 Ringtreffer erreichte. Bei der Pistolenübung P8 P-S-2(WÜ) erfolgte das Schießen mit Zielwechsel, bei der stehend beidhändig je 5 Schuss auf drei Zielscheiben abgeben wurden. Bei 5 Scheibentreffer wurde die Voraussetzung für das Leistungsabzeichen in Gold, bei 4 Scheibentreffer in Silber und bei drei Scheibentreffer in Bronze erfüllt.
Nach einer gelungenen Schießveranstaltung bei der sichtlich alle Teilnehmer mit großem Engagement dabei waren, brachte die Siegerehrung am Nachmittag dann einen erfreulichen Erfolg für die Reservisten, zumal sich die Mannschaften einer äußerst starken Konkurrenz stellen mussten. Die RK Leuchtenberg ging bei der diesjährigen Kreismeisterschaft mit den Schützen, Stabsgefreiter d. R. Alfred Kick, Stabsfeldwebel Anton Kappl und dem Obergefreiten d. R. Gerd Scharf, als Mannschaftsieger hervor und löste damit den amtierenden Kreismeister, die RK Kirchenthumbach ab, die mit den Schützen, Oberfähnrich Martin Sommerhäuser, Oberfähnrich Severin Plößner und Fahnenjunker Kirstin Wingenter, immerhin noch den 6. Platz belegte. Den 2. Platz sicherte sich die Schützen der RK Tirschenreuth, Oberleutnant d. R. Klaus Plödt, Obergefreiter d. R. Markus Laber und Hauptgefreiter d. R. Peter Beiml. Auf den 3. Platz kam das gemischte Team mit den Schützen, Hauptgefreiter d. R. Lehner, Hauptgefreiter d. R. Luber und Gefreiter d. R. Marco Schwab, dass sich aus den RKen Weiden, Neustadt und Weiden zusammensetzte. Den 4. Platz ergatterte das Team „SoWi21“ UniBw Neubiberg mit den Schützen, Fähnrich Marvin Biermann, Fahnenjunker Philipp Schall und Fahnenjunker Tobias Jausel, dicht gefolgt von dem 5. platzierten, dem Team KVK Weiden mit den Schützen, Stabsgefreiter d. R. Franz Meier, Stabsfeldwebel d. R. Dirk Jungermann und Oberstleutnant d. R. Thomas Baldauf. Das Team der 615th Military Police Company Vilseck mit den Schützen Private First Class Brandon Wilhelm, Specialist Andre Thierry und Privat E2 Chandler Yowell, belegte immerhin noch den 9. Platz. Als bester Einzelschütze wurde Obergefreiter d. R. Gerd Scharf von der RK Leuchtenberg geehrt.
Die Verleihung der Urkunden und Pokale erfolgte durch den stellvertretenden Kreisvorsitzenden, Major d. R. Thomas Riedl und dem Organisationsleiter, Hauptfeldwebel d. R. Hartmut Schütze.
Rundum zufrieden über die gelungen Schiessveranstaltung und das große Interesse daran teilzunehmen, zeigten sich der Durchführende der Veranstaltung, der Feldwebel für Reservearbeit, Stabsfeldwebel Huberth Rosner sowie der Organisationsleiter, Hauptfeldwebel d. R. Hartmut Schütze, der vor allem dem Gesamtleitenden der Veranstaltung, Oberstleutnant d. R. Thomas Baldauf, den Leitenden der schießenden Abteilung und Leitenden P6 Stand, Major d. R. Thomas Riedl und den Leitenden G36 Stand, Hauptfeldwebel d. R. Manfred Heider sowie allen Funktionern für ihre Bereitschaft sich für die Reservistenarbeit ehrenamtlich so stark zu engagieren dankte, ohne die ein solch reibungsloser Ablauf und vor allem unfallfreies Schießen mit scharfen Waffen nicht möglich wäre. Der Gesamtleitende, Oberstleutnant d. R. Thomas Baldauf und der Feldwebel für Reservearbeit, Huberth Rosner, schlossen sich den Dankesworten an und verabschiedeten die Teilnehmer mit dem Schlusswort, wie wichtig eine wehrhafte Bundeswehr und damit auch eine starke Reserve in der heutigen Zeit ist, ins wohlverdiente Wochenende.

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