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Feld-, Behelfs- und Notunterkünfte – Ausbildung Leben im Felde




Gehen wir zu Dir oder zu mir?

Das könnte das Motto der Ausbildung gewesen sein, zu der sich zahlreiche Mitglieder, Förderer und Gäste in einem Waldstück in der Nähe der Stadt Neumarkt am 25.06.2022 einfanden. In der dreistündigen Veranstaltung wurde anhand von 11 Stationen das Thema Feld-, Behelfs- und Notunterkünfte erstmalig ausgebildet.

Die Teilnehmer starteten ihre „Unterkunfts-Reise“ mit der dienstlich gelieferten Zeltbahn. Anhand verschiedener Verwendungsarten und Aufbauten für unterschiedliche Bedarfe und Lagen wurde aufgezeigt, wie vielseitig dieser häufig unterschätzte Ausrüstungsgegenstand sein kann.

Über den für Behelfsunterkünfte zweckentfremdeten ABC-Schutz-Poncho der Bundeswehr wurde dann die Brücke zu den in Nato-Streitkräften gebräuchlichen Tarps (auch als Basha oder Tarpaulin bekannt) geschlagen.

Wie zuvor bei der Zeltbahn, so zeugten auch hier unterschiedliche Aufbauten von der Vielseitigkeit dieser vergleichsweise leichten aber robusten militärischen Planen. Durch die exemplarische Verwendung verschiedener Fabrikate und Tarnmuster (hier im direkten Vergleich: DPM, MTP und MARPAT) konnte zudem deren Tarnwirkung in dem kleinen Mischwäldchen bestaunt werden.

Zwei Beispiele zeigten den Teilnehmern, wie man sich unter Verwendung natürlicher Materialien vor Kälte, Niederschlag und sonstigen Witterungseinflüssen schützen kann. Sofern dabei gewisse in der Ausbildung behandelte Prinzipien beachtet werden (z. B. Standortwahl, Dachwinkel, Isolation, Reflektor u.v.m.), sind hier der Kreativität nahezu keine Grenzen gesetzt.

Zuletzt wurde auf Notunterkünfte eingegangen, die relativ einfach mit Hilfe von „Zivilisationsmaterial“ wie beispielsweise Rettungsdecken oder Müllsäcke errichtet werden können und nicht nur in Überlebensausstattungen verschiedener Streitkräfte enthalten sind, sondern auch in jeden Wanderrucksack gehören sollten. Relativ einfach deshalb, weil diese Hilfsmittel bei unsachgemäßer Anwendung leicht ein- oder zerreißen können.

Umso wichtiger damit die letzten Ausbildungsstation: Tipps-, Tricks und ausgewählte Knoten

An einer eigens errichteten „Knoten-Bar“ konnten die Teilnehmer Ihr Können unter Beweis stellen und die vom Ausbilder vorgeführten Knoten Schritt für Schritt erlernen. Tafeln und ein Handout mit entsprechenden Abbildungen vereinfachten diesen Ausbildungsteil.

Mit einer kurzen Zusammenfassung endete eine rundum gelungene Veranstaltung, der sich noch weitere Ausbildungen (z. B. Wasserbeschaffung und -aufbereitung, Orientierung ohne Hilfsmittel etc.) aus dem Themenkomplex „(Über-) Leben im Felde“ anschließen werden.

Text: Benjamin Kunder

Fotos: Benjamin Kunder, Markus Pfister, Hanns Severit

 

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