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DER VERBAND

Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) hat mehr als 115.000 Mitglieder. Wir vertreten die Reservisten in allen militärischen Angelegenheiten.

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Bezirksgruppe Oberpfalz

Die Bayern in Bonn




Bildautor: Dieter Böckl

Am 8. und 9. November kam das höchste Gremium des Reservistenverbandes VdRBw, die

Bundesdelegiertenversammlung (BDV), im ehemaligen Bundestag in Bonn zusammen.

149 Delegierte wählten das Präsidium und stellten die Weichen für die Verbandsarbeit

der kommenden vier Jahre. Mit dabei waren die Bundesdelegierten der Landesgruppe Bayern, die als stärkste Landesgruppe insgesamt 41 Delegierte stellen konnte.

Auch die Bezirksgruppe Oberpfalz war als Untergliederung des Landes mit acht Delegierten in Bonn vertreten. Die Beschlüsse der BDV haben eine ganz besondere Tragweite, denn sie wirken sich sowohl auf die Arbeit der Mitglieder in den Verbandsgliederungen aus, aber auch auf die Arbeit der knapp 300 hauptamtlich Beschäftigten in ganz Deutschland, denn die kameradschaftliche Zusammenarbeit ist auf Haupt- und Ehrenamt in der Satzung festgeschrieben.

Die Delegierten wählen in der BDV für eine Wahlperiode von vier Jahren das Präsidium, die Bundesrevisoren und die Bundeschiedsrichter, erteilen oder versagen dem scheidenden Präsidium die Entlastung und beschließen Änderungen der Satzung. Entscheidungen werden mit einfacher Mehrheit gefällt. Änderungen der Satzung benötigen eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden Delegierten.

 Die Tagesordnung wird durch die Satzung vorgegeben. Ferner können Anträge als Dringlichkeitsanträge noch in der Sitzung zur Beschlussfassung gestellt werden, wenn zwei Drittel der Delegierten zustimmen.

Zu Beginn der BDV sprach NRW-Ministerpräsident Armin Laschet ein Grußwort. „Es ist gut, daran zu erinnern, dass die Bundeswehr hier in Bonn begonnen hat. Im weiteren Verlauf hob er den Dialog des Verbandes mit der Wirtschaft, um Freistellungen von Reservisten zu ermöglichen, besonders hervor. Ausdrücklich begrüßte Laschet die zahlreichen öffentlichen Gelöbnisse in den kommenden Tagen. Ebenso der Stellvertreter des Generalinspekteurs der Bundeswehr Vizeadmiral Joachim Rühle und Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan.

Der folgende Tag war überwiegend mit der Wahl eines neuen Präsidiums und den Abstimmungen zu den eingereichten Anträgen ausgefüllt. Den Abschluss bildete schließlich ein Kameradschaftsabend mit Schifffahrt auf dem Rhein

Die Delegierten der Oberpfalz traten am Sonntag ihre Rückreise an.

 

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Liebe Kameraden,

ich darf Ihnen , zurück von der Bundesdelegiertenversammlung Bonn, folgenden Ausschnitt der offiziellen Pressemitteilung des Verbands auf unserer Website zusenden:

 

„Als neuer Präsident wurde Prof. Dr. Patrick Sensburg, MdB gewählt. Der von den Delegierten gewählte Präsident des Reservistenverbandes sitzt seit 2009 als Abgeordneter für die CDU im Deutschen Bundestag und ist unter anderem Vorsitzender des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung. In seiner Vorstellung vor dem Plenum hob Sensburg insbesondere das Gemeinsame heraus und dankte dem vormaligen Präsidium für seine Arbeit für den Verband. „Wir müssen Geschlossenheit zeigen, das sind wir der Bevölkerung und unseren Mitgliedern schuldig. Gleichzeitig müssen wir stärken suchen, die uns wirklich einen. Wir sind ein starker Verband, deshalb müssen wir an einem Strang ziehen, gemeinsame Linien entwickeln und diese entschieden nach vorne bringen. Mein Herz schlägt für die Reserve und ich werde alles dafür tun, sie voranzubringen“, sagte Präsident Prof. Dr. Patrick Sensburg, MdB.

Als weitere Mitglieder des Präsidiums wurden gewählt: Stellvertreter des Präsidenten Thomas Erndl, MdB (CSU), Stellvertreter des Präsidenten Pascal Kober, MdB (FDP), Vizepräsident für Betreuung und Fürsorge Ralf Alexander Bodamer, Vizepräsident für Kommunikation und digitale Transformation Wolfgang Wehrend, Vizepräsident für Internationale Zusammenarbeit Dr. Marc Lemmermann, Vizepräsident für Verbandsorganisation und Weiterentwicklung Lutz Georg-Berkling, Vizepräsident für Militärische Ausbildung Martin Hammer, Vizepräsident für sicherheitspolitische Bildung Joachim Sanden, Vizepräsident für Mitgliedergewinnung und -service Prof. Dr. Edgar Strauch und Bundesschatzmeister Michael Nebel.“

Auch wenn die Tage in Bonn ein wenig holperig verlaufen und etliche Gräben sichtbar geworden sind, so hoffe ich, dass sich das neue Präsidium rasch zu einer konstruktiven und gegenseitig wertschätzenden Arbeit zusammenfinden wird.

Ich danke allen, die mit nach Bonn fahren durften und konnten für Ihre konstruktive Mitarbeit in den Abstimmungsphasen sowie die fruchtbaren Randgespräche.

Ich danke aber auch allen, die bereits im Vorfeld Ihre Bereitschaft gezeigt haben, als Delegierte oder Ersatzdelegierte zu kandidieren und nicht mit nach Bonn konnten.

Glückauf für das neue Präsidium!

Mit herzlichen Grüßen

Euer/Ihr

Klemens M. Brosig

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