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Reservisten pflegen Kriegsgräber in Lommel / Belgien




Bildautor: Toni Götz

Kriegsgräberpflege in Lommel / Belgien

 

8 Reservistenkameraden aus Hohenschambach, unter der Leitung von Richard Preiss, unterstützt von 2 Kameraden der Feldjäger aus München, fuhren von 2. bis 11. November 2021 zur Kriegsgräberpflege nach Lommel in Belgien.

 

Der Herbst bringt es mit sich und das Laub der Umstehenden Bäume hat sich gleichmäßig über die Gräberfelder verteilt. 10 Tage lang wurde gerechnet, die Steine von Gras befreit und das Laub weggeschafft. Das Wochenende wurde nicht gearbeitet und wurde für einen Besuch nach Brüssel und Antwerpen genutzt.

 

Geschichte von Lommel:

 

Während der Kämpfe in Belgien und Westdeutschland, insbesondere bei Aachen, im Hürtgenwald und am Brückenkopf Remagen, bestattete der amerikanische Gräberdienst, die in diesem Kampfbereich geborgenen deutschen Gefallenen provisorisch auf vier Sammelfriedhöfen: Henri-Chapelle, Fosse, Overrepen und Neuville-en-Condroz. Aus den vier genannten Orten wurden die Toten in den Jahren 1946/47 nach Lommel umgebettet. 1946 übergab der amerikanische Gräberdienst diese provisorische deutsche Sammelanlage den zuständigen belgischen Behörden. Diese betteten weitere deutsche Kriegstote des Zweiten Weltkrieges aus den verschiedenen Landesteilen Belgiens nach Lommel um. Die betroffenen Erstgrablagen wurden dabei aufgelöst. Außerdem erhielten hier 542 deutsche Soldaten des Ersten Weltkrieges, unter Auflösung eines kleinen Soldatenfriedhofes in Leopoldsburg, ihren letzten Ruheplatz. Für jeweils zwei Tote wurde ein Betonkreuz gesetzt.

 

Auf dem deutschen Soldatenfriedhof Lommel ruhen 38560 des 2. Weltkrieges. Nach Auflösung der Kriegsgräberstätte Leopoldsburg wurden 542 Gefallene des 1. Weltkrieges nach Lommel umgebettet.
Von ursprünglichen ca. 13000 Nicht-identifizierten Soldaten konnte der Volksbund bis heute ca. 7000 identifizieren. 6221 sind noch nicht identifiziert.
Er ist der größte deutsche Soldatenfriedhof des 2. Weltkrieges in Westeuropa.

 

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