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Reservistenkameradschaft Rettenbach

Altenmarkter Mühlengespräche




Bildautor: Edmund Beiderbeck

Zu den jährlichen Altenmarkter Mühlengesprächen konnte kürzlich der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft Runding, Günther Althammer den Generalleutnant Johannes Langenegger für einen sicherheitspolitischen Vortrag gewinnen. Mit eingeladen waren Vorstandsmitglieder der Reservistenkameradschaft Rettenbach (siehe Bild). Generalleutnant Johannes Langenegger ist seit 2018 mit der Funktion des stellvertretenden Inspekteurs des Heeres und Kommandeur Einsatz im Kommando Heer in Strausberg betraut. Der Referent fühlte sich in den Kreisen von ehemaligen Soldaten des Panzergrenadierbataillon 113 in Cham und von Reservisten der Kreisgruppe Oberpfalz Ost besonders wohl, da er in der Region die Wurzeln seiner Familie und den Beginn seiner beruflichen Karriere beheimatet sieht.

Mit seinem Vortrag „Das deutsche Heer-Sachstand und Perspektiven“ gab Langenegger einen aktuellen Einblick zur strategischen Auftragslage der Bundeswehr und den Schwierigkeiten, die zur Erfüllung dieser Mandate im Raume stehen. Die Schwachstelle des Heeres sei das Material, nicht das Personal, sagte der Stellvertreter Inspekteur der größten Teilstreitkraft. Mannschaftssoldaten dienten aktuell im Schnitt zehn Jahre und seien damit sehr gut ausgebildet. Es fehlte aber in vielen Bereichen an Material. Es ginge aktuell darum, eine Brigade nach der anderen einsatzbereit zu machen. Die Vorgaben der Nato sei, dass Deutschland drei einsatzbereite Divisionen stellen können müsse. Zukunftsorientierte Digitalisierung spiele bei der Ausstattung eine wesentliche Rolle, besonders im Verbund mit multinationalen Verbänden, so Langenegger. Dazu hätte Deutschland in den kommenden Jahren einen enormen Investitionsbedarf.

Als „Hausherr“ gab Oberst d.R. Alfred Rauscher den Gästen einen kurzen, historischen Überblick zur Altenmarkter Klostermühle. Bereits 1135 wird die Mühle erstmals urkundlich erwähnt, wobei sie für die damalige Zeit als eine der Größten in der Gegend galt. Das Gebäude wurde von 1998 bis 2001 aufwändig renoviert und steht nun für kulturelle Zwecke den Gästen zur Verfügung. In den Ausstellungsräumen der Mühle konnten die geladenen Gäste der Reservistenkameradschaft Runding einen imposanten Eindruck über die Historie des Gebäudes gewinnen. Den Abschluss der Gesprächsrunde bildete ein Kameradschaftsabend, bei dem sich auch über die aktive Bundeswehrzeit der anwesenden Reservisten ausreichend ausgetauscht werden konnte.

Text und Foto: Edmund Beiderbeck

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