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Reservistenkameradschaft Rott

Die Reserve

Befestigungsanlagen und Notfallmaßnahmen




Auch zur Winterszeit gilt bei der Reservistenkameradschaft Rott nicht der alte Spruch: „Reserve hat Ruh!“
Der Kamerad Thomas Braubach hielt einen Bildervortrag über die Befestigungsanlagen in West- und Mitteleuropa, die  während des 2. Weltkriegs die Völker vor ihren Nachbarn schützen sollten. Insbesondere die Bunkeranlagen an der französischen und belgischen  Küste entlang des Ärmelkanals waren das Ziel der deutschen Reservistengruppe. Diese deutschen Befestigungen wurden von den Franzosen wieder begehbar gemacht und so weit wie möglich als Museen renoviert, in denen Führungen angeboten werden.
Zu erwähnen sind auch die Maginotlinie der Franzosen gegen Deutschland und die ziemlich unbekannte starke  Bunkerlinie  der Tschechei an der Westgrenze zum deutschen Reich. Ein Großteil der oberirdischen tschechischen Bunkerteile wurden nach dem Einmarsch der Wehrmacht an  den Atlantikwall befördert.
Nachträglich entstand bei manchem Zuhörer der Eindruck, dass selbst massivste Bunkeranlagen, unter größtem Aufwand hergestellt, einen starken Gegner nicht aufhalten können.
Weitere Informationen siehe http://www.westwall-wiki.de/.
Beim selben RK-Abend führte Kamerad Braubach auch die jährliche Sicherheitsbelehrung mit einer Auffrischung des Waffenrechtswissens, Rechtsänderungen und Sicherheitsbestimmungen für alle Schießleiter der RK Rott  durch. Nur mit diesem aktuellen Eintrag im persönlichen Schießbuch und dem gültigen Schießleiterausweis dürfen sie weiterhin  als Schießaufsicht eingesetzt werden.
Als weitere Vorschrift ist zu beachten, dass die Schießleiter alle zwei Jahre einen Erste-Hilfe-Kurs nachweisen müssen. Alle Schießleiter der RK Rott absolvierten im Februar beim  Johanniter-Hilfsdienst  in Wasserburg diese Ausbildung.
Hierzu nachfolgend ein paar Bilder und Eindrücke unserer engagierten Schießleiter der RK Rott am Inn:
Unsere Schießleiter folgen den klaren Anweisungen des Defibrillators („Defi“) bei einem fiktivem Herzstillstand. (Foto: M.Wolfert)

 

Ansprechen – Atmung feststellen – Ggf. mit den ersten Schritten der Wiederbelebung beginnen
(Foto: M.Wolfert)
Perfekte Ausführung von Herzdruckmassage und Wiederbeatmung an den „Kunststoffkameraden“               (Foto: M.Wolfert)

 

Das Anlegen von Verbänden unter Zeitdruck – gar nicht so einfach!  (Foto: M.Wolfert)
Als erfreuliche Nachricht ging die Meldung ein, dass der Bundespolizeischießplatz nach der Renovierung und der Standabnahme wieder benutzt werden kann. Die Rotter Reservisten können dort nun unter Führung der Rosenheimer Gebirgsschützenkompanie wieder ihre monatlichen Karabinerschießen abhalten.
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