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Kreisgruppe Schweinfurt-Hassberge

Ausbildungsbiwak der KrGrp 16. & 17.09.2022




Bildautor: Dirk Reimer

Bildautor: Dirk Reimer

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Bildautor: Franz-Josef Nastvogel

Bei typischen „Pionierwetter“ führte die Kreisgruppe Schweinfurt-Hassberge vom 16. bis 17.09. auf dem Pionierübungsplatz Reupelsdorf bei Volkach ihr Ausbildungsbiwak durch.

 

Der Gesamtleitende StUffz d.R. Jochen Enders konnte zusammen mit seinem Ausbildungsteam wieder eine größere Zahl hochmotivierter Reservisten begrüßen.

Da diese Ausbildung als Verbandsveranstaltung durchgeführt worden ist, konnten neben den Reservisten auch Förderer des Reservistenverbandes begrüßt werden.

Besonders erfreulich war, dass bei dieser Ausbildung viele neue Kameraden aus der Kreisgruppe dabei waren.

 

Zeltbau und Gefechtsdienst bei Nacht…

Am Freitag begann die Ausbildung unter Leitung von HptFw d. R. Barthelmann mit dem Thema Zeltbau und Errichten von Feuerstellen.

HptFw d.R. Barthelmann stellte den Teilnehmern die verschiedenen Zelttypen vor, welche man mit der BW-Zeltbahn bauen kann. Die Teilnehmer konnten dann selbst wählen, welche Art der Unterkunft sie für die Nacht bauen. Nachdem dann die Zelte aufgebaut und eingerichtet waren, ging es an das Erstellen von diversen Feuerstellen.

 

In der Zwischenzeit hatten die Kameraden vom Verpflegungstrupp den Grill angeworfen und Bratwürste und Steaks aufgelegt.

Nach der Verpflegungspause ging es in den Unterrichtsraum. Der Leitende, StUffz d.R. Enders präsentierte die neu beschafften Nachtsichtgeräte des Reservistenverbandes.

Die Kameraden erhielten eine Einweisung über die Trageweise, der Funktionsweise und der korrekten Bedienung der Geräte.

Danach sind die Gruppen aufgeteilt worden.

In der einen Gruppe unter Leitung des OStGefr d.R. Andreas Lang und StUffz Udo Vogentanz ging es um das Thema Hören und Sehen bei Nacht. Hier konnten die Kameraden in der praktischen Ausbildung erlernen, wie man sich nachts geräuschlos durch das Gelände bewegt und was man tun muss um Geräusche zu vermeiden. Des Weiteren ist den Reservisten gezeigt worden, wie weit man in der Nacht unterschiedliche Lichtquellen erkennt und wie man diese Lichtquellen abtarnen kann.

In der zweiten Gruppe unter der Leitung von StUffz d.R. Jochen Enders, übte man den praktischen Umgang mit den Nachtsichtgeräten. Die Kameraden konnten erst auf freier Fläche die verschiedenen Funktionen testen und ihre Nachtsichtgeräte einstellen, bevor es auf einem kleinen Übungsmarsch ging. Dieser führte die Teilnehmer über Waldwege in einem Waldbereich, in dem verschiedene Hindernisse und militärische Gegenstände aufgebaut waren. Die Hindernisse waren unfallfrei zu umgehen und die Gegenstände sollten nach Möglichkeit erkannt werden.

 

Nach dem Ausbildungsabschnitt ging es zum gemütlichen Teil über. In geselliger Runde bei einer Flasche Bier kam es zu vielen Gesprächsrunden, bei denen sich die Kameraden angeregt ausgetauscht haben. Die Gelegenheit ist dann auch von vielen Kameraden genutzt worden um neue Verbindungen zu knüpfen.

 

Die Nacht wurde dann recht trocken und angenehm im Biwakbereich verbracht. Pünktlich zum Frühstück hat es dann zu regnen begonnen.

Nach dem Frühstück ging es für die Teilnehmer weiter mit Gefechtsdienst.

 

Gefechtsdienst und Sperrausbildung…

Entfaltung im Gelände und Sichtzeichen waren das Thema bei HptFw d.R. Thomas Nicklaus, StUffz d.R. Udo Vogentanz und OStGefr d.R. Andreas Lang.

Die Ausbilder haben den Teilnehmern zuerst die wichtigsten Sichtzeichen vermittelt und diese mit Ihnen geübt, so dass die Sichtzeichen auch in der folgenden Ausbildung – „Entfaltung und Bewegung im Gelände“ angewandt werden konnte.

Am Gelände-Sandkasten erfolgte dann durch HptFw d.R. Niklaus die Einweisung wie sich die Gruppe im Gelände zu bewegen hat. Schützenreihe und Schützenrudel waren dabei bekannte Begriffe und die Teilnehmer konnten hier ihr Wissen einbringen. Der Ausbilder ging auch auf die einzelnen Positionen in der jeweiligen Formation ein und wie man von der einen Formation in die andere Formation wechselt. Danach erfolgte die Umsetzung im praktischen Dienst, bei denen unter Anwendung der erlernten Sichtzeichen die Entfaltung in Schützenreihe und Schützenrudel geübt worden ist.

 

Auf der Station von HptFw d.R. Christian Balling und Jäger d.R. Anne-Kathrin Nehring konnten die Teilnehmer ihr Wissen über dem Alarmposten auffrischen.

HptFw d.R. Balling vermittelte die Grundlagen über Auftrag und Ausstattung eines Alarmpostens und wie dieser idealerweise einzurichten ist.

Danach mussten die Teilnehmer in 2er Trupps gefechtsmäßig den Alarmposten beziehen und betreiben. Der Alarmposten musste hier u.a. einen feindlichen Schützen im Vorfeld erkennen und melden. Weitere Schwerpunkte waren Tarnung der Stellung sowie das Ablösegespräch nach „Langemapp“.

 

Zum Abschluss der Ausbildung stand der Pionierdienst aller Truppen auf dem Dienstplan.

Unter Leitung von Olt d.R. Markus Kreil, StUffz d.R. Markus Weigand und HptGefr d.R. Holger Thüncher waren diverse Sperren zu errichten.

Bevor damit begonnen werden konnte, mussten zuerst einmal Knoten und Bunde in der praktischen Anwendung geübt werden.

Danach haben die Kameraden unter Anleitung von HptGefr d.R. Thüncher einen Spanischen Reiter herstellen müssen.  Aus Sicherheitsgründen ist aber statt Bandstacheldraht Trassierband zum Einsatz gekommen.

Eine weitere Gruppe musste unterdessen an der Station von StUffz d.R. Weigand einen Flandernzaun errichten. Mit diesem war dann ein Waldstück mit Durchgangsweg zu sperren.

Hier ist ebenfalls aus Sicherheitsgründen Trassierband statt Bandstacheldraht zum Einsatz gekommen.

An beiden Stationen war Kraft und handwerkliches Geschick gefragt um die schweren Pfosten für den Flandernzaun ins Erdreich zu treiben und um das Grundgerüst für den Spanischen Reiter zu erstellen. Zum Abschluss ist dann noch eine Straßensperre mit S-Drahtrollen erstellt worden.

 

Beim Abschluss-Antreten stellt der Gesamtleitende und Verantwortliche der Veranstaltung StUffz d.R. Jochen Enders fest, dass das Ausbildungsziel ohne Ausfälle und Schäden erreicht worden ist.

Um sich weiter zu steigern, sollte man das Erlernte weiter üben.

Der Leitende bedankte sich nochmals bei seinen Ausbildern für die sehr gute Ausbildung und bei den Teilnehmern für den hochmotivierten Einsatz.

Ein besonderer Dank ging auch an den Versorgungstrupp mit den Kameraden, Gerhard Kleinhenz als „Mutter der Ausbildungseinheit“ und den Kameraden Matthias Lucke und Klaus Finster.

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