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Kreisgruppe Schweinfurt-Hassberge

Militärische Aus- und Weiterbildung

Orientieren im Gelände – Ausbildung in Volkach




Bildautor: Jochen Enders

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Am 14.05.2022 führte die Kreisgruppe Schweinfurt-Hassberge, bei bestem Wetter ihre erste Verbandsveranstaltung im neuen Jahr durch.

Auf dem Programm stand diesmal das Thema „Orientieren im Gelände“.

Der Gesamtleitende StUffz d.R. Jochen Enders konnte hierzu in der Mainfrankenkaserne Volkach, einen zwar kleinen aber hochmotivierten Teilnehmerkreis begrüßen.

Am Vormittag standen Stationsausbildungen auf dem Programm, bei denen die Grundlagen für die Ausbildung am Nachmittag gelegt werden sollten.

Entfernungsermittlung

An der 1. Station unter der Leitung von StUffz d.R. Christian Schmitt stand die Entfernungsermittlung mit und ohne Hilfsmittel auf dem Programm.

Der Teilnehmer lernte hier schnell, dass der Einsatz von genauen Messinstrumenten recht begrenzt ist und er daher meist mit Hilfsmittel die Entfernungen ermitteln muss.

Das es dadurch eher zu Entfernungsschätzungen statt zu genauen Entfernungsmessungen kommt war dann jedem Teilnehmer recht schnell klar.

StUffz Schmitt konnte den Teilnehmern hier recht schnell vermitteln, wie man unter Berücksichtigung von Witterungseinflüssen recht gute Ergebnisse erzielt. Die Teilnehmer mussten dann durch einfaches Schätzen und dem Einsatz von Hilfsmittel wie Doppelfernrohr, Kartenwinkelmesser usw. Entfernungen zu vorbestimmten Objekten ermitteln. Eine Erfolgskontrolle konnte dann jeder Teilnehmer mit einem Laserentfernungsmessgerät durchführen.

 

Erstellen von Skizzen

An der 2. Station – unter der Leitung von HptGefr d.R. Holger Thüncher, ist das Erstellen von Skizzen erlernt worden.

HptGefr Thüncher erklärte hier zuerst den Teilnehmern welche Grunddaten jede Skizze erhalten muss und welche Arten von Skizzen es gibt.

Durch die Schwerpunktausbildung an dem Tag ist die Erstellung von Marschskizzen in dem Mittelpunkt gerückt. HptGefr Thüncher legte hier ein Szenario zugrunde, bei dem die Aufgabe darin bestand, dass der Trupp von einem Standort zu einem neuen Einsatzgebiet verlegen muss. Um dort hin zu kommen, muss eine Marschskizze erstellt werden.

Im Anschluss sollte unter dem „Einsatzüblichen Zeitdruck“ jeder Teilnehmer eine Marschskizze erstellen.

HptGefr Thüncher ging vor der Erstellung der Skizzen auf wichtige Punkte für die Erstellung von Marschskizzen ein und gab hier praktische Tipps. Auch der ein oder andere erfahrene Teilnehmer konnte hier nützliche Hilfestellungen geben.

Mancher Teilnehmer hatte dann zwar etwas mit der Aufgabe zu kämpfen, es konnten dann aber doch insgesamt gute Ergebnisse erzielt werden.

 

Schritt- und Doppelschrittzahl

OStGefr d.R. Andreas Lang übernahm im Anschluss die Teilnehmer um mit ihnen die Schritt- und Doppelschrittzahl zu ermitteln.

OStGefr Lang erläuterte warum es wichtig ist, die Schritt- oder Doppelschrittzahl zu kennen. Es sind auch Hilfsmittel gezeigt worden, mit denen man sich das Zählen über längere Strecken erleichtern kann.

Danach sind von jedem Teilnehmer die individuelle Schrittzahl und Doppelschrittzahl ermittelt worden. Hierzu mussten die Teilnehmer vorher ausgemessene Strecken auf dem Sportplatz und im steigenden und welligen Gelände ablaufen.

 

Karte und Kompass

An der letzten Station unter Leitung von HptFw d.R. Thomas Nicklaus, wurde die  „Handhabung von Karte und Kompass“ erlernt.

HptFw Nicklaus gab eine kurze Einweisung und Übersicht in den Aufbau einer Karte und des Kompasses.

Danach führten die Teilnehmer unter Anleitung von HptFw Nicklaus das „Einnorden der Karte“ durch.

Anschließend mussten die Teilnehmer markante Punkte die sie im Gelände identifiziert haben in der Karte wiederfinden, um damit eine Orientierung zu ermöglichen und um den eigenen Standort zu bestimmen.

Weitere Schwerpunkte der Ausbildung waren das Ermitteln von Entfernungen und das Ermitteln der Marschkompasszahl.

Da für die Ausbildung militärische und zivile Kompasse genutzt worden sind konnten die Teilnehmer auch gleich die Eigenarten und Unterschiede kennenlernen.

Abschließend vermittelte HptFw Nicklaus noch Sinn und Nutzen des Bezugspunktverfahrens und wie man dieses anwendet.

 

Erfolgskontrolle am Nachmittag

Nach einer deftigen Brotzeit mit frischen Getränken und Kaffee ging es in die Nachmittagsausbildung.

Es sind hier kleinere Gruppen gebildet worden, die unter Anleitung und Aufsicht der jeweiligen Ausbilder einen kleinen Orientierungsmarsch durch die Kaserne absolvieren mussten.

Bei dem O-Marsch sind alle Punkte noch einmal abgearbeitet und vertieft worden die am Vormittag ausgebildet worden sind.

Hierbei mussten die Reservisten verschiedene Punkte in der Kaserne unter Anwendung von Bezugspunktverfahren, Marschkompasszahl, Schrittzahl, Marschskizze usw. anlaufen und finden.

An den jeweiligen Zielpunkten haben die Teilnehmer weitere Aufgaben wie z. B. Entfernungsermittlungen, Erstellen von Marschskizzen usw. gelöst. Mit den neuen Infos ging es weiter zum nächsten Ziel.

Am Ende sind alle wieder am Ausbildungsstützpunkt angekommen.

 

Fazit

Beim Abschluss-Antreten stellt der Gesamtleitende und Verantwortliche der Veranstaltung StUffz d.R. Jochen Enders fest, dass das Ausbildungsziel erreicht worden ist und es keine Ausfälle gegeben hat.

Die Ausbildungen haben aber auch gezeigt, dass es auf dem Gebiet weiter Handlungsbedarf gibt und dass man das Erlernte auch regelmäßig üben muss.

Ziel wird es sein, die Ausbildungen an weiteren Ausbildungstagen als Wiederholungsausbildung zu integrieren.

Er blickte durchweg in zufriedene Gesichter und es gab positive Rückmeldungen.

Der Gesamtleitende Bedankte sich bei allen Teilnehmern für die hoch motivierte Teilnahme. Besonderer Dank ging an die Ausbilder der Kreisgruppe Schweinfurt Hassberge.

Im Anschluss verlegte man dann spontan per KFZ-Marsch in einem nahegelegenen Biergarten um den Tag in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen.

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