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Kreisgruppe Schweinfurt-Hassberge

Zivil-Militärische-Zusammenarbeit am Wasserplatz Nordheim




Übersetzen mit Floss

Übersetzen mit Floss

Bildautor: Jochen Enders

Abschlussantreten

Abschlussantreten

Bildautor: Petra Wendler-Zinner

Bau Zeltbahnpaket

Bau Zeltbahnpaket

Bildautor: Jochen Enders

Brückenbau THW

Brückenbau THW

Bildautor: Jochen Enders

Training Paddeltechnik

Training Paddeltechnik

Bildautor: KrGrp-SW-HAS

Am 25.09.2021 führte die Kreisgruppe Schweinfurt-Hassberge ihre erste Verbands-veranstaltung nach der Corona-Pandemie am ehem. Wasserübungsplatz in Nordheim durch.

Auf der Tagesordnung stand die Zivil-Militärische Zusammenarbeit.

Thema der Veranstaltung war das Überwinden von Gewässern mit Behelfsmitteln. Unterstützt worden ist die Veranstaltung durch die THW- Ortsgruppe Schweinfurt und durch die Wasserwacht des BRK Ortsgruppe Volkach.

Unter der Gesamtleitung von StUffz d.R. Jochen Enders sollten die Teilnehmer verschiedene Möglichkeiten zum Überwinden von Gewässern kennenlernen und dann in der Praxis anwenden.

Bei bestem Wetter konnte der Gesamtleitende und sein Ausbildungsteam (bestehend aus den Reservisten der KrGrp, THW und der Wasserwacht), ca. 40 Teilnehmer Bereichen begrüßen.

Nach kurzer Begrüßung und Einweisung in die Örtlichkeiten, Ausbildungsthemen und Sicherheitsbestimmungen ging es auch schon los mit der Ausbildung.

Um das Kennenlernen und die Zusammenarbeit zu erleichtern, sind gemischte Ausbildungsgruppen gebildet worden.

 

Station 1 – Schlauchbootausbildung

An der 1. Station – unter der Leitung von OStGefr d.R. Michael Lindner und HptGefr d.R. Holger Thüncher, wurde die Schlauchbootausbildung durchgeführt.

Ziel war es, mit einem Schlauchboot über ein ruhendes Gewässer überzusetzen.

Nach der theoretischen Ausbildung in Handhabung und Umgang eines Schlauchbootes, mit den dazugehörenden Fachbegriffen einer Bootsbesatzung und Anlegen der Schwimmwesten ging es auch schon los mit der praktischen Ausbildung.

Die Teilnehmer mussten das Boot zu Wasser bringen und die theoretischen Kenntnisse in der Praxis umsetzen.

Die Aufgabe war es, die Insel am Altmainsee zu umrunden und den Kanal zum Hafen zu durchqueren. Um hier auch noch die Konzentration zu schulen, mussten diverse militärische Ausrüstungsteile erkannt und gemeldet werden.

 

Station 2 – Behelfsbrückenbau

An der 2. Station ist unter der Leitung von Frederik Somann vom THW, die Ausbildung „Bau einer Behelfsbrücke in Modulbauweise“ durchgeführt worden.

Ziel der Ausbildung war es, mit Hilfe des sog. Einsatz-Gerüstsystems (EGS) einen freitragenden Steg zu bauen um mit diesem den Kanal zu Fuß zu überqueren.

Bei dem System handelt es sich um eine freitragende Konstruktion in Modulbauweise, welches am Ende an beiden Uferseiten verankert wird. Der Steg ist als Fußbrückenersatz gedacht und für die schnelle Überquerung von Gräben und Gewässern bis 9 m ausgelegt.

Aufgrund der Gegebenheiten von Uferböschung und der Tatsache, dass größere Eingriffe in das Gelände verboten sind, wurde das Ausbildungsziel kurzfristig abgewandelt.

Nun wurde ein „Skywalk“ über die Böschung zum Kanal gebaut.

Auch hier hat der Ausbilder Frederik Somann sein ganzes Können und Knowhow bewiesen. Er hat mit den Teilnehmern kurzfristig ein Gegenlager mit Gegengewichten geschaffen, um den Brückenbau durchführen zu können.

Nach einer Einweisung in das Brückenmaterial und in die Sicherungsvorrichtung konnte mit der praktischen Ausbildung begonnen werden und man hat rasch Fortschritte erkannt.

Die Teilnehmer mussten hier, bei voller Konzentration auf die Eigensicherung, unter Anleitung die Brückenteile (auch über einen Abgrund) zusammensetzen und teilweise auch wieder zurückbauen.

 

Station 3 – Floßbau

An der 3.Station unter der Leitung von Olt d.R. Markus Kreil und HptFw d.R. Thomas Nicklaus wurde die Ausbildung Floßbau durchgeführt.

Ziel war es, aus verschiedenen Materialien wie Seile, Kanister, Bretter, Balken und Paletten ein Einmann- oder Zweimann-Floß zu bauen um mit diesem „trocken“ den Kanal zu überqueren.

Wichtiger Bestandteil der Ausbildung war das richtige Anwenden von Knoten und Bunde.

Um hier das Wissen aufzufrischen, sind die wichtigsten Knoten und Bunde im Trockentraining nochmals ausgebildet worden.

Danach mussten die Teilnehmer aus dem vorgefundenen Material entweder ein Einmann- oder ein Zweimann-Floß bauen. Hier konnten die Teilnehmer relativ frei den Bau des Floßes angehen.

Die Ausbilder griffen nur ein, wenn es Schwierigkeiten oder Verstoß gegen Sicherheits-auflagen gab. Der Ehrgeiz der Teilnehmer wurde geweckt und es ging mit großem Elan an die Sache heran.

Jede Ausbildungsgruppe schaffte ein Floßbau bis zum Ende der Ausbildungszeit.

Natürlich musste auch die Tauglichkeit des Gefährtes getestet werden. Und so begaben sich dann Freiwillige unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen mit dem Gefährt auf das Gewässer und überquerten den Kanal.

Alle Flosse konnten ihre Tauglichkeit unter Beweis stellen und brachten ihre Besatzung und Fracht trocken und sicher an das gegenüberliegende Ufer.

 

Station 4 – Zeltbahnpaket

An der 4. und letzten Station unter Leitung von HptGefr d.R. Andreas Lang und HptFw d.R. Thomas Nicklaus, wurde die Ausbildung „Erstellen eines Zeltbahnpaketes“ durchgeführt.

Ziel war es, dass alle Teilnehmer ein Zeltbahnpaket bauen können, um ihr darin verpacktes Material trocken über den Kanal zu bringen.

Um die zivilen Teilnehmer abzuholen und mitzunehmen, wurde zuerst der Sinn und Zweck so wie die Bestandteile (Bekleidung und Gefechtsausrüstung) eines Zeltbahnpaketes erklärt.

HptGefr d.R. Andreas Lang zeigte bei einem mustergültigen Aufbau, in welcher Reihenfolge die Ausrüstungsgegenstände verbaut werden und wie es mit Hilfsmittel ausgepolstert werden kann.

Nach der theoretischen Einweisung mussten die Teilnehmer selbst ein Zeltbahnpaket bauen. Auch hier hatte jeder Teilnehmer am Ende der Ausbildungszeit ein Zeltbahnpaket vor sich liegen.

Und wie beim Floßbau, wurde auch beim Zeltbahnpaket ein Tauglichkeitstest durchgeführt.

Leider fanden sich hier keine Freiwilligen, die zusammen mit ihrem Zeltbahnpaket schwimmend den Kanal durchqueren wollten.

Somit wurde das Zeltbahnpaket an einer Schnur durch das Wasser gezogen, um die Dichtheit zu überprüfen. Alle Zeltbahnpakete haben den Test trocken überstanden.

 

Beim Abschluss-Antreten stellt der Gesamtleitende und Verantwortliche der Veranstaltung StUffz d.R. Jochen Enders fest, dass das Ausbildungsziel voll erreicht worden ist und es keine Ausfälle gegeben hat.

Er blickte durchweg in zufriedene Gesichter und es gab schon während der Ausbildung positive Rückmeldungen, dass man diese Veranstaltung in ähnlichen Rahmen wiederholen sollte.

Der Gesamtleitende Bedankte sich bei allen Teilnehmern für die hoch motivierte Teilnahme. Besonderer Dank ging an die Ausbilder des THW, der Wasserwacht des BRK, den Kameraden aus der Kreisgruppe Schweinfurt Hassberge, sowie den ehrenamtlichen Helfern im Hintergrund, die mit Verpflegung (Grillen, Kaffee und Kuchen) diesen Ausbildungstag unterstützt haben.

In einer gemütlichen Runde ließ man diesen ersten Ausbildungstag nach langer Corona-Pause dann ausklingen.

Weitere Bilder zu der Veranstaltung finden sie unter der Rubrik „Galerie“

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