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Militärische Aus- und Weiterbildung

Von Erdgasspeichern und Hochleistungssirenen




Frühjahrsübung des Kreisverbindungskommandos Traunstein 23.-24.04.2021

Bildautor: K.Obermayer

Frühjahrsübung des Kreisverbindungskommandos Traunstein 23.-24.04.2021

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Frühjahrsübung des Kreisverbindungskommandos Traunstein 23.-24.04.2021

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Frühjahrsübung des Kreisverbindungskommandos Traunstein 23.-24.04.2021

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Frühjahrsübung des Kreisverbindungskommandos Traunstein 23.-24.04.2021

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Frühjahrsübung des Kreisverbindungskommandos Traunstein 23.-24.04.2021

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Frühjahrsübung des Kreisverbindungskommandos Traunstein 23.-24.04.2021

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Frühjahrsübung des Kreisverbindungskommandos Traunstein 23.-24.04.2021

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Frühjahrsübung des Kreisverbindungskommandos Traunstein 23.-24.04.2021

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Frühjahrsübung des Kreisverbindungskommandos Traunstein 23.-24.04.2021

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Frühjahrsübung des Kreisverbindungskommandos Traunstein 23.-24.04.2021

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Frühjahrsübung des Kreisverbindungskommandos Traunstein 23.-24.04.2021

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Frühjahrsübung des Kreisverbindungskommandos Traunstein 23.-24.04.2021

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Frühjahrsübung des Kreisverbindungskommandos Traunstein 23.-24.04.2021

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Frühjahrsübung des Kreisverbindungskommandos Traunstein 23.-24.04.2021

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Der Großerdgasspeicher nördlich Waldhausens. Interessantes aus der Energieversorgung im Bereich Kritischer Infrastruktur

Bildautor: K.Obermayer

Frühjahrsübung des Kreisverbindungskommandos Traunstein 23.-24.04.2021

Bildautor: K.Obermayer

Erkundung möglicher Sammel und Koppelpunkte für Hilfeleistungskontingente bei Kienberg

Frühjahrsübung des Kreisverbindungskommandos Traunstein 23.-24.04.2021

Bildautor: K.Obermayer

Interessante Eindrücke für die Reservisten des Kreisverbindungskommando Traunstein bei der Frühjahrsübung 2021

Bildautor: K.Obermayer

Frühjahrsübung des Kreisverbindungskommandos Traunstein 23.-24.04.2021

Bildautor: K.Obermayer

Frühjahrsübung des Kreisverbindungskommandos Traunstein 23.-24.04.2021

Bildautor: K.Obermayer

Frühjahrsübung des Kreisverbindungskommandos Traunstein 23.-24.04.2021

Bildautor: K.Obermayer

  • Von Klaus Obermayer, Hptm.d.Res. Kreisverbindungskommando Traunstein
  • 24.04.2021
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Traunstein 23.-24.04.2021 Zivil-Militärische Zusammenarbeit, Kritische Infrastruktur, Corona-Amtshilfe und Katastrophenschutz. Frühjahrsübung der südostbayerischen Reservisten des Kreisverbindungskommandos Traunstein im nördlichen Landkreis Traunstein. Die Fachberater für Zivil-Militärische-Zusammenarbeit erkunden und analysieren den nordwestlichen Landkreis Traunstein mit Blick auf mögliche Katastrophen-Hotspots. (Teil 2)

Von der aktuellen Corona COVID 19-Pandemie Lage, der laufenden Amtshilfe der Bundeswehr im Freistaat, über klassische Stabsarbeit bis zur Erkundung Kritischer Infrastuktur und möglicher Katastrophenhotspots, und der Besichtigung von Zeitzeugen der regionalen Militär- und Zivilschutzgeschichte in Form von Hochleistungssirenen des Kalten Krieges war bei der zweitägigen Frühjahrsausbildung des traunsteiner Kreisverbindungskommandos einiges geboten.

Teil 1: KVK Frühjahrsübung im Norden der Salinenstadt

Zwischen Traun und Alz – Erkundung um Altenmarkt

Einweisung Altenmarkt an der Alz bei Frühjahrsübung des Kreisverbindungskommandos Traunstein 23.-24.04.2021

Samstag Vormittag ging es für die traunsteiner Katastrophenschützer der Bundeswehr ins Gelände, besser gesagt zunächst nach Altenmark an die Alz. Am selbst aus den bayerischen Serien Klassiker „Irgendwie und Sowieso“ bekannten Libella und dem „Bergwerk“ in einem historischen Brauereikeller im Auberg, welcher im 2. Weltkrieg als Luftschutzbunker diente, startete die Erkundung im Norden von Altenmarkt. SU RFA Armin Hohenadler und Major Stephan Buchner wiesen die Reservisten des Kreisverbindungskommandos in die geographische Lage zwischen der aus dem Chiemsee gespeißten Alz und Traun und verkehrstechnische Bedeutung mit der Bundesstraße B304 und B299 mit dem neu eröffneten Aubergtunnel ein.

Kommunikation ist alles. Reservisten des KVK Traunstein besichtigen die moderne Mobilfunkanlage oberhalb Altenmarkts.

Nach einem kurzen Aufstieg konnte man bei der anschließenden Erkundung zu Fuß über den Aubergrücken, mit Blick auf das Kloster Baumburg und das Traun/Alztal, die geographischen Gegebenheiten und Infrastruktur begutachten, bevor es im weiter zu Fuß knappe 2 Kilometer durch den lichten Buchenmischwald oberhalb Richtung Trostberg als wichtiger Standort des Chemiedreicks ging. Nach Querung des Kanals im Süden von Trostberg, mit seinen aus der Sicht des Katastrophenschutzes bedeutenden Betrieben, besichtigte man auf dem Rückweg den Zusammenfluss von Alz und Traun und die Straßenmeisterrei Bundesstraße als mögliche Koppel und Sammelpunkte für Hilfeleistungskontingente der Bundeswehr im K-Fall.

Großerdgasspeicher und Fernmeldeturm

Der Großerdgasspeicher nördlich Waldhausens. Interessantes aus der Energieversorgung im Bereich Kritischer Infrastruktur

Über Trostberg ging es nun im KFZ-Marsch weiter nach Norden in das Endmoränengebiet über Emertsham, Peterskirchen, nach Waldhausen. Nach der Besichtigung einiger möglicher Überflutungspunkte, zollte man am Kriegerdenkmal in Waldhausen den Opfern der Weltkriege aber auch einem Kameraden des GebJgBtl 232 der 2010 im ISAF Auslandseinsatz in Afghanistan tötlich verunglückte die letzte Ehre. Auf Basis der vorbereitenden Erkundung rund um Schnaitsee 2019 nutzen die Reservisten des KVK Traunstein nun die Möglichkeit diesen Bereich des nördlichen Landkreis Traunstein besser kennenzulernen, um mögliche Katastrophen-„Hotspots“ wie von Überflutung gefährete Punkte oder Windwurf gefährdete Waldgebiete u. interessante Gegebenheiten bzw. kritische Infrastruktur wie den Großerdgasspeicher nördlich Waldhausen, oder den markanten Fernmeldeturm Schnaitsee mit diversen Windkraftanlagen vor Ort kennen zu lernen.

Der markante Sendeturm von Schnaitsee bei der Frühjahrsübung des Kreisverbindungskommandos Traunstein

Am Erdgasspeicher in Oberbierwang und den diversen Außenanlagen konnte man die Bedeutung der Erdgasspeicherung als funktionale Reserve und Puffer im Pipelinenetz für die Versorgung von Industrie und Bevölkerung mit Energie. Die Diskussionen um die politisch wirtschaftlichen Dimensionen des deutsch-russischen North Stream 2 Projekt und den Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine vor dem Hintergrund des aktuell verschäfenden Konflikts in der Ostukraine oder die US-amerikanisch getriebenen Gasterminals für Liquid Gas machten die Bedeutung von Erdgas im Rahmen der Energieversorgung plastisch. In Schnaitsee nutze Hauptmann Obermayer die Aussichtsplattform beim markanten Fernmeldeturm um eine Einweisung in den interessanten Raum zwischen Chiemsee und Inn durchzuführen.

Umfahrung Obing und Hochleistungssirene Herndling

„Lost Place“ – Zivilschutzrelikt aus den Zeiten des Kalten Krieges. Die Hochleistungssirene HLS bei Obing im Chiemgau

Nach der Erkundung des Kreisbauhofs 3 als mögliche Koppel und Sammelpunkte für Hilfeleistungskontingente der Bundeswehr im K-Fall bei Kienberg ging es KFZ Marsch weiter auf der neue Umfahrung der für den Landkreis sehr wichtigen B304 rund um Obing. Nächstes Ziel der Erkundung war die ehemalige Hochleistungssiren (HLS) vom Typ Pintsch Bamag am Waldrand aus dem Jahr 1965 nördlich von Herndling. Dieses interessante und markante Zivilschutz Relikt sozusagen ein „Lost Place“ aus dem Kalten Krieg sollte die Bevölkerung des Chiemgaus im V-Fall vor dem Hintergrund des drohenden nuklearen Schlagabtausch in Zeiten des Ost-West Konflikts waren. Dazu wurden zahlreiche dieser Hochleistungssirenen im Landkreis Traunstein ab den 1960ger Jahren, mit dezentraler netzunabhängiger Versorgung und Alarmierung installiert. Sie vom Warnamt X in Weilheim per „Draht“ angesteuert und sollte die Bevölkerung warnen. Seit 1990 wurden diese Sirenen nach und nach aufgegeben und zurückgebaut. Bei Nußdorf wird eine der letzten noch funktionsfähigen HLS vom Typ Pintsch Bamag in Bayern von der Freiwilligen Feuerwehr zur lauten Alarmierung genutzt. Hptm Obermayer verwies hier auf die interessanten Seiten der IG WASI zum Thema Hochleistungssirenen und dem Warndienst in der alten Bundesrepublik. Heute sollte die Warnung der Bevölkerung durch Apps wie NINA durch das BBK und durch das MoWaSys des Bundes durchgeführt werden. Der nächste bundesweite Warntag ist für den September 2021 geplant.

Ehemaliger BGS-Standort Seeon und Erdgasspeicherung am Chiemsee

Erkundung möglicher Sammel und Koppelpunkte für Hilfeleistungskontingente bei Kienberg

Von Obing ging es am in südwestlicher Richtung über das ehemalige Kloster Seen richtung Seebruck. Das ehemalige Kloster Seeon ab 1958 bevor es von der Bayerischen Bereitschaftspolizei als Ausbildungsstätte übernommen wurde eine Garnison des frisch gegründeten damals noch paramilitärisch ausgerichteten Bundesgrenzschutzes bildete und eine Ausbildungshunderschaft beherbergte, bevor diese Aufgaben vom BGS Standort Bad Endorf / Sportschule Süd in Ströbing mitbetreut wurde. Die Gelände und Gefechtsausbildung der Bundesgrenzschutzangehörgien mit ihren markanten BGS-Sumpftarn-Uniformen fand damals im Gebiet um die Seen aber auch auf dem Standortübungsplatz der Bundeswehr in Traunstein Kammer statt. Heute befindet sich im Kloster Seeon ein Bildungszentrum der Regierung von Oberbayern und wird seit 2017 auch für die CSU Klausurtagungen genutzt.

Positives Fazit und zahlreiche Erkenntnisse

Interessante Eindrücke für die Reservisten des Kreisverbindungskommando Traunstein bei der Frühjahrsübung 2021

Am Chiemsee besichtigten die Reservisten des Kreisverbindungskommandos eine weitere Erdgasspeicherstätte westlich Seebruck, bevor es über die Alzbrücke Seebruck und Nußdorf wieder zurück nach Traunstein ging. OTL Neumann verabschiedete die Teilnehmer der Frühjahrsübung und gab etliche Homeoffice Aufgaben um die Erkenntnisse der Erkundung zu dokumentieren und im K-Fall schnell greifbar zu machen.

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