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RK 08 Wappen

Reservistenkameradschaft 08 „Berlin Süd“

Allgemein

RK Sitzung vom 18.05.2022




Die RK-Sitzung am 18.05.2022

war eine ganz besondere. Wir hatten die Ehre, unseren Kameraden OTL d. R. Rudi Sonner zu seiner 50-jährigen Mitgliedschaft im VdRBw e.V. zu ehren, sowie einem hochinteressanten Vortrag zur Bundeswehreinheit CIR, gehalten von OTL d. R. Max von Merfeldt, zu lauschen. Ihm wurde im Anschluss das Wappen der RK 08 als Zeichen der Anerkennung überreicht.

OTL d. R. Rudi Sonner

wurde am 20.04.1939 in Berlin – Schmargendorf geboren.
Anfang 1943, nach den ersten Bombardierungen Berlins, zog er mit seiner Mutter und Verwandten ans Stettiner-Haff, nach Rieth. Von dort aus siedelte er mit seiner Mutter bei näher rückenden Russen nach Würzburg zu seinem Vater, der wegen einer schweren Verwundung (im 1. Weltkrieg) nicht Kriegsdienst-fähig war. Daher leistet einen Ersatzdienst als Abteilungsleiter in einem Betrieb zur Herstellung des sogenannten „Würzburg-Riesen“ (das eigentlich 1. einsatzfähige Radar-Gerät mit dem anfliegende Flugzeug-Verbände schon an der Kanal-Küste gesichtet wurden und entsprechend von der Luftwaffe abgefangen werden konnten). Ein solches Original-Gerät kann im Luftwaffen-Museum besichtigt werden.
Dort hat er bewusst den Einmarsch der Amerikaner und das Kriegsende erlebt.
Von Würzburg kam er mit seinen Eltern nach Hamburg, wo eine Tante seiner Mutter an der Stadtgrenze ein Ferienhaus mit Garten ihr Eigen nannte, welches sie ihnen anbot und wo die Familie dann ca. 4 Jahre lebte. Hier wurde er auch eingeschult.
Aus beruflichen Gründen zog es seinen Vater, der Freiburger war, wieder nach Süden. In Trossingen, der Musikstadt (Hohner Akkordion u. Mundharmonika Werke) war sein Vater Dozent an einer Musikschule für angehende Musiklehrer und dazu Professor an einer Musikhochschule – dazu immer auch journalistisch und schriftstellerisch tätig. In der etwas größeren Nachbarstadt „Schwenningen am Neckar“ besuchte er das Gymnasium und machte Abitur.
Neben der Schule beschäftigte er sich ab 1956 als Segelflieger auf dem Segelflugplatz „Klippeneck“ an der schwäbischen Alb, machte die „A“ – „B“ & „C“ Prüfung und war fest entschlossen Flugführer / Pilot zu werden. Nach bestandener Prüfung bei der OPZ (Offizier-Prüf-Zentrale) startete er 1959 seine Laufbahn beim LwAusbildgRgt in Stade: (Gnd-Ausb & ULK / OSL Neubiberg / Flug-Anw.Rgt. Uetersen L-18 /FFS- A 6 Landsberg T-6 / FFS-B Fürstenfeldbruck T 33 / WasLw 50 G-91 Erding / AG 53 Leip-heim Einsatz FF G-91 / WasLw 10 Jever F-104 / AG 51 „Immelmann“ Ingolstadt Einsatz FF RF-104 und nach Schulung c/o HTSLW Neubiberg FSO Flight Safety Officer

Nach 8 Jahren Dienstzeit endete seine Dienstzeit am 1.4.1967.

Sein weiterer Werdegang in Fakten

  • 1967 April bis Dezember Verkehrsfliegerschule der Lufthansa Bremen: Erwerb des ATPL (Airline Transport Pilot Licence) und der Berechtigung mehrmotorige Verkehrsflugzeuge zu fliegen (multiengine aircraft pilot licence).
  • 1968 Flugtraining Boeing 707 – Streckeneinweisungen – fliegerische Prüfungen – weltweite Einsätze als Co-Pilot (1. Offizier)
  • 1975 Beginn der Kapitänsausbildung auf Boeing 737 (Kurz- und Mittelstrecken.)
  • 1976 Flugkapitän
  • 1985 Kapitän Langstrecke Super DC-8 bei LH Tochtergesellschaften Condor und GERMAN CARGO
  •  Trainings-Kapitän (Ausbilder und Prüfer, Sachverständiger des Luftfahrtbundesamtes, Technischer-Pilot – Verbindungspilot zur Wartungs- und Reparaturabteilung – Werkstatt-Testpilot nach Reparaturen und Instandsetzungen. Weltweit Einsätze.
  • 1989 zurück zu Lufthansa auf den Großraumjet Douglas DC-10 Flüge USA, Kanada,Karibik, Nah-Ost, Almaty, Florida usw.
  • 1994 Umschulung auf Boeing 747 (Jumbo-Jet) bis zu Pensionierung 1999 Einsätze zu allen Erdteilen: Australien, Asien Honkong, Tokio, Osaha, Peking, Fairbanks Alaska, Johannisburg, Kapstadt, usw. usw.

Schon ein paar Jahre vor der Außerdienststellung war er in der Kommunalpolitik tätig. Unter anderem Vorsitzender eines Ortsverbands, Stadtverordneter, ehrenamtlicher Stadtrat, alles zusammen ca. 36 Jahre lang. Er absolvierte 9 Wehrübungen (3 davon je 4 Wochen – die anderen nur gering weniger)

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