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Signalsterne im Nachthimmel
Handgranatenwurfstellung mit 2 Reservisten in Deckung nach dem Explosionsknall
Brandenburger Tor
2 Reservisten kniend im Wald
3 Reservisten bewegen sich in einer Ortschaft
Eine Schießrennen mit Funktioner rennen in ein Wald rein
2 Reservisten in Stellung beim Schießen
Bis zum ersten Kontakt wird mit Handzeichen geführt – Verdecktes Durchkämmen.
Mit dem Maschinengewehr den Feind nieder halten.
Reservisten stürmen in einen Raum
Reservist klettert aus einen Tunnelausgang
Manöverkritik vom Leitenden
Aufschneiden eines Raumes
Reservisten stürmen in einen Raum
Schießauswertung beim MG3
Handgranaten-Werferstellung
Reservisten auf der Waldkampfbahn in Stellung
Reservisten auf der Waldkampfbahn
Reservisten auf der Jägerbahn
Reservisten beim Gefechtsscheißen
Knieender Anschlag mit G36
Schulschießen mit der MP7
Schulschießen mit G36
MG-Schütze
Wappen AKRU Berlin

AKRU-Berlin

Militärische Aus- und Weiterbildung

„Winterkampf“ auf der Waldkampfbahn




im Schnee liegender Reservist

In der Stellung zu liegen wird zum Härtetest.

Bildautor: Ralph Erlmeier

im Schnee liegener Reservist mit MG im Anschlag

Sicherung im Schnee – was sein muss, muss sein!

Bildautor: Ralph Erlmeier

Nachbesprechung einer Schießdurchganges

Hervorragend geleitet – Stabsfeldwebe d.R. Thomas Friedrich.

Bildautor: Ralph Erlmeier

im Schnee kniender Reservisten

Eisiges Wetter – aber die Kameraden ließen sich nicht beirren.

Bildautor: Ralph Erlmeier

„Die Gruppe im Angriff“. Dieser anspruchsvollen infanteristischen Gefechtsart stellten sich bei der Übung HUSAR 2018 etwa 50 Reservisten aus Berlin und Brandenburg. Vom 16. bis 19. März hätte man auf der Waldkampfbahn auf dem Truppenübungsplatz Lehnin eigentlich auch mit den ersten Frühlingsboten gerechnet, doch das Wochenende wurde das kälteste und schneereichste des Winters. „Winterkampf“ auf der Waldkampfbahn – ein echter Härtest!

Der Bataillonsbefehl gab den Auftrag vor. Aufgeteilt in drei Gruppen sollte ein dicht bewaldetes, schwer zu überblickendes Gelände durchkämmt, auftretender unterlegener Feind vernichtet und der in etwa 1000 Meter nordwärts vermutete, durch den Feind abgeschossene Hubschrauber aufgeklärt werden. Um bei dieser komplexen Übung bestmögliche Lernerfolge zu erzielen war sie in mehrere Ebenen und Phasen gegliedert: vormittags das Durchkämmen in Gruppenstärke mit Verwendung von Gefechtsmunition. Das verlangte von den Soldaten höchste Konzentration und Disziplin. Verschneites und vereistes Gelände, deutliche Minusgrade mit teils starkem Wind verschärften die ohnehin anspruchsvollen Bedingungen.

Stabsfeldwebel d.R. Thomas Friedrich, Leiter des Gefechtsschießens und der Ausbildung der Station „Waldkampfbahn“, sorgte für eine optimale Organisation. Befehle, Sprechfunktafeln, Geländetaufe und Befehlsausgabe am „Sandkasten“ waren bis ins Detail vorbereitet, sodass in fünf Phasen unterschiedliche Inhalte ausgebildet und geübt werden konnten. Nicht nur das infanteristische Vorgehen, das verdeckte Durchkämmen, das Führen einer Gruppe im Angriff, das Leiten eines und das Agieren in einem geführten Gefecht waren gefordert. Auch das Herunterbrechen eines Befehles, die Auswertung des Auftrages, die Befehlsausgabe an die Gruppe, das Abmeldegespräch am Feldposten und der Sprechfunkverkehr, inklusive Bezugspunktverfahren und Verschleierung. Umfangreiche Lerninhalte, die abgearbeitet und sofern nötig, wiederholt wurden.

Nach der Mittagsverpflegung wurde das bisher Geübte im Rahmen einer Zugübung vertieft. Lage und Auftrag waren erweitert: nun galt es, den abgeschossenen Hubschrauber zu erreichen, die Lage aufzuklären und die Kameraden zu befreien und zu bergen. Mit Manövermunition bewaffnet durchkämmten die drei Gruppen im Zugkeil das Gelände. Eine besondere Herausforderung war die Koordinierung und die Kommunikation, die aufgrund des Geländes und der feindlichen Angriffe zum Teil stark erschwert wurde. Führen durch Handzeichen, mittels Fahnen und mit Stimme mussten den Funkverkehr streckenweise ergänzen. Endlich konnte der Feind gestellt und geworfen, der Auftrag, die Kameraden zu befreien und aus dem Hubschrauber zu bergen erfüllt werden. Ein erfolgreicher Abschluss eines herausfordernden Tages.

„Das war in jeder Hinsicht die beste Übung, die ich bei den Berliner Reservisten mitgemacht habe“, resümierte ein begeisteter Oberstabsgefreiter d.R Carsten Oßwald. Die Vorbereitung, die Ausbildung, die Auswertung und sogar das eisige Winterwetter waren für Oßwald „einfach top“. „Ich konnte wieder richtig Infanterist sein.“. Diese Meinung teilten viele der Teilnehmer – trotz der harten Rahmenbedingungen. Zum Gelingen trug neben der hervorragenden Planung und Organisation auch die detaillierte Auswertung der Einzelphasen und der Gesamtübung teil. Fachliches Feedback ist die Grundlage jeden Lernerfolgs. Sowie das wiederholte Einfordern auch eigentlich schon bekannter Inhalte, die wie Auftragsauswertung oder verschleierte Funksprache bei Reservisten dennoch oft zu kurz kommen. Denn wie heißt es: die Wiederholung ist die Mutter der Pädagogik!

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