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Krönender Jahresabschluss beim Berliner Bären




PzFstÜb in der Feuerstellung

Foto: Michael Mey

Bildautor: Michael Mey

Aufsicht an der FzFstÜb

Foto: Michael Mey

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Verpflegung

Foto: Michael Mey

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Verbindung zur Gruppe

Foto: Michael Mey

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GraPi im Anschlag

Foto: Michael Mey

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PzFstÜb im Schuß

Foto: Michael Mey

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GraPi im Schuß

Foto: Michael Mey

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Ausbildungschiessen

Ein ruhiger Blick über die rechte Schulter. Ein sorgfältiger Blick über die linke Schulter. „Rückstrahlzone frei?! Achtung, Panzerfaust schießt!“. Nach dem Abkrümmen fällt die Klappscheibe verzögert und langsam, doch es ist klar: Das war ein Treffer!
Beim Berliner Bären zeigten sowohl Berliner und Brandenburger Reservisten als auch Gäste aus Niedersachsen ein sehr gutes Trefferbild mit der Übungsmunition der Panzerfaust. Am Vorabend waren in der theoretischen Ausbildung alle Kameraden noch einmal mit den Abläufen und den Gefahren für eigene Truppenteile vertraut gemacht worden.

Die zweite Waffe, mit der an diesem Tag geübt wurde, war die Granatpistole. Auch hier erreichte die Üb-Truppe gute Ergebnisse beim Wirken auf Punkt- und Flächenziele. Einige Kameraden übten zum ersten Mal mit der „GraPi“ und waren positiv überrascht, wie gut sie dank der vorabendlichen Ausbildung zurecht kamen.

Der Berliner Bär bildet traditionell die Klammer um die geübten Inhalte der Vormonate. Deshalb wurde nach dem Schießen mit einer ähnlichen Lage wie bei der Veranstaltung „Dragoner 2019“ fortgesetzt: Zwei Gruppen sollten entsprechend der Absicht des Zugführers den zwei Kilometer entfernten Einsatzraum EISWALD gewinnen, um die Lines of Communication (LOC) FALKE zu überwachen. Das zentrale Ausbildungsziel war die Verbesserung der Tätigkeiten des Einzelschützen im Gelände. Beide Gruppen übten die Bewegungen im Rahmen der Schützenreihe und Schützenrudel, sowie die Kommunikation mit Sichtzeichen innerhalb der Gruppen. Der Gesamtleitende Oberstleutnant d.R. Richter achtete manchmal mit sichtbar kritischem und oft auch zufriedenem Blick auf die Ausbildung. Wurde die Verbindung gehalten? Wie lief die eigentliche Aufklärung? Wurde auf die Sicherung geachtet? Führten die Soldaten jederzeit die Erkundung der eigenen unmittelbaren Umgebung nach einer besseren Position durch, um bei Feindkontakt besser wirken zu können? Manchmal war eine eigene Deckung oder Stellung unklug gewählt, dann zeigte der Leitende bessere Möglichkeiten auf und begründete das sehr anschaulich. Oft konnte auch „der Blick über den Tellerrand“ gezeigt werden: Warum wählen Streitkräfte anderer Länder ein abweichendes Verfahren und warum ergibt für unsere Bundeswehr mehr Sinn, was in Deutschland gelehrt wird.

Einen so erfolgreichen Ausbildungstag und das nicht minder erfolgreiche Ausbildungsjahr 2019 konnten die anwesenden Berliner, Brandenburger und Niedersachsen zu Recht miteinander feiern. Einige Kameraden hatten in 2019 einen ersehnten Laufbahnwechsel genehmigt bekommen, andere Lehrgänge bestanden. In den letzten Monaten waren aus „Langgedienten“ und aus zuvor „Ungedienten“ Kameradinnen und Kameraden geworden. Eine weitere Tradition durfte auch keinesfalls enden: Unsere französischen Kameraden kümmerten sich zusammen mit dem Spieß hervorragend um das leibliche Wohl.

So endete das Ausbildungsjahr und machte Lust auf mehr. Auch das kommende Jahr wird mit vielen spannenden Ausbildungsveranstaltungen wie dem „Dragoner“ oder dem „Berliner Bär“ glänzen. Auch 2020 soll es einen zivil-militärischen Wettkampf mit Blaulichtorganisationen – den Mauerwegmarsch – geben und als überregional angelegten militärischen Wettkampf, den „Pfadfinder 2020“. Darauf ein dreifaches: „Berliner – Bär! Berliner – Bär! Berliner – Bär!“

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