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Mit Kameradschaft gegen den Antisemitismus!




Foto: Thierry Speldooren

Bildautor: Thierry Speldooren

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Im Zeitraum vom 06.05.19 bis zum 17.05.19 wurde es wieder laut auf dem Gelände des Friedhofs. Zwei Rasenmäher, ein Notstromaggregat und eine Motorsense betrieben von acht aktiven Soldaten und von bis zu fünf Reservisten sorgten die ersten vier Tage für eine laute Kulisse, so dass alle Anwohner sofort wussten, dass die jährliche Arbeitsaktion begonnen hat. Unter den Reservisten waren neben dem lebensältesten Helfer, Oberstleutnant d.R. Jannes Berchmann, wie auch schon im Vorjahr die zwei französische Kameraden der RK France mit im Einsatz.

Mehrere Kubikmeter an Rasen, Laub, Ästen und Unkraut wurden wieder geschnitten und zusammengepackt. Nach einer Woche war die motivierte Arbeitsgruppe gezwungen, die ausgefallenen technischen Hilfsmittel durch körperliche Kraft auszugleichen. Teilweise musste deshalb mit Gartenschere in gebückter Haltung gearbeitet werden. Trotz der großen Kraftanstrengung und auch wegen eines Regentages hatte die Zeit am Ende gewonnen; dennoch war der Großteil des Areals fertig gepflegt werden.

Auf der Feierstunde mit Gästen der Rumänischen Botschaft (aktuelle Ratspräsidentschaft), der Bundeswehr (KdoTA), dem Bundesministerium der Verteidigung, den Vertretern des Volksbundes waren die Gesichter trotzdem zufrieden. „Die deutsche Armee hilft uns praktisch, etwas gegen den Antisemitismus zu unternehmen“, sagte Herr Dr. Mario Offenberg, Mitglied der Israelitischen Synagogengemeinde Berlin.

Auch in diesem Jahr war die Kameradschaft wieder erstklassig, so das Resümee der Kameraden, die hoffen, erneut helfen zu dürfen. Hierzu wird grade auf Seiten des Reservistenverbandes Unterstützung gesucht, Lebensältere Kameraden müssen kürzer treten und können nur durch nachrückende Kameraden aufgefangen werden. Abgerundet wurde der Einsatz am letzten Tag mit einem großzügigen gemeinsamen Frühstück im Jüdischen BethCafe in der Tucholskystrasse. Eine klasse Aktion, da sind sich alle Beteiligten einig!

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