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Bildautor: Max Mustermann

taktik

Am 24. Februar fand in der Berliner Julius-Leber-Kaserne die erste Waffen- und Geräteausbildung des neuen Jahres statt. Etwa 30 Kameraden waren gekommen und durchliefen eine sehr gelungene militärische Ausbildung mit entscheidenden Neuerungen.

Das neue Schießausbildungskonzept (nSAK) der Bundeswehr ist nun auch in der militärischen Ausbildung der Berliner Reservisten angekommen. Erstmalig wird mit Beginn dieses Jahres nSAK als fester Bestandteil der Waffenausbildung im Rahmen der beorderungsunabhängigen Reservistenarbeit integriert. Künftig werden nSAK-geschulte Reservisten die Möglichkeit erhalten, die komplexen Abläufe zu üben, sich im Schießsimulator AGSHP zu schulen und mindestens zweimal im Jahr entsprechendes Schul- und Wertungsschießen durch zu führen.

Durch diese Neuerung können umgeschulte Reservisten, deren Beorderungseinheit sich ggf. sich weit entfernt vom Wohnort befindet, ihre Fähigkeiten aufrecht erhalten und die geforderten Nachweise erfüllen. Ein deutlicher Mehrwert durch die beorderungsunabhängige Reservistenarbeit. Parallel findet weiterhin die bislang übliche Waffenausbildung statt, sodass alle Reservisten die Möglichkeit haben, entsprechende Fertigkeiten zu erlernen bzw. zu schulen und zu verbessern. Perspektivisch ist daran gedacht, nSAK-Schulungen durchzuführen, doch wird dies von den personellen und infrastrukturellen Möglichkeiten abhängig sein.

Aufgeteilt in vier Gruppen durchliefen die Kameraden vier Stationen. In der theoretischen Ausbildung wurde auf die Gefechtsübung HUSAR 2018 vorbereitet und im Thema „Gruppe im Angriff“ auf der Waldkampfbahn unterwiesen. Im praktischen Teil standen die Handgranaten-Wurftechniken auf dem Ausbildungsplan, da bei der Gefechtsübung DRAGONER 2018 ist geplant, Gefechtshandgranaten zu werfen. Auch das Maschinengewehr MG 3 und das Gewehr G 36 wurden auf Stationen ausgebildet, bevor die Schießfertigkeiten der Kameraden schließlich am AGSHP geschult wurden.

Die umgeschulten Reservisten erhielten eine kurze Auffrischung in den nSAK-Abläufen, bevor sie die Grundlagenübungen und die Übungen des Nahbereich I schossen. Auch die restlichen Kameraden durchliefen Grundlagen- und erweiterte Schießübungen. Besonders wichtig war es dabei, den oftmaligen deutlichen Fähigkeitsunterschied bei Reservisten gerecht zu werden und auch weniger Geübten erfolgreich zu schulen. Entsprechend zufrieden blickten am Ende alle Kameraden auf einen sehr erfolgreichen Ausbildungstag zurück. Auch der Gesamtleitenden, Stabsfeldwebel d.R. Uwe Storck, sah die Ausbildungsziele erfüllt und bedankte sich für das große Engagement – trotz der manchmal schneidenden Kälte.

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