Landesgruppe Berlin

Neue Angebotsformate von Reservisten gut angenommen




Beste Voraussetzungen für konzentriertes Üben – das neue Wochen-Schießangebot

Foto: Ralph Erlmeier, David Plump

Der Wochentermin am AGSHP wurde von den Reservisten gerne angenommen

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Fokus alleine auf das Schießtraining gerichtet – beim Wochenangebot am AGSHP

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„Altes“ neben „neuem Schießausbildungskonzept“ – ein Dilemma in der Reservistenarbeit

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Das Ziel fest im Visier

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April stand bei den Berliner Reservisten ganz im Zeichen des Schießens. An zwei Wochenterminen konnten Reservisten nach Arbeitsende den Umgang mit den Waffen schulen und ihre Schießfertigkeiten am AGSHP festigen. Beide Termine waren gut besucht und unterstrichen so den Erfolg der Neuerung. Zugleich dienten sie auch als Vorbereitung zum Schul- und Wertungsschießen, das Anfang April von knapp 50 Kameraden wahrgenommen wurde.

„Für mich ist das eine ideale Ergänzung zu den sonstigen Angeboten der Landesgruppe Berlin“, so Hauptmann d.R. Alexis Kamposch. So könne man auch während der Woche Gewehr G 36, Pistole P 8 und auch andere Waffen am AGSHP üben und mögliche Grundlagen schießen, die später als Voraussetzung für Wertungsübungen notwendig seien. Besonders „neue“ Reservisten, nicht wenige aus dem Pilotprojekt „Ausbildung von Ungedienten“ nahmen das Schießangebot dankbar an. Jeweils 15 Teilnehmern waren an beiden Wochentagen in der Zeit von 18 bis 22 Uhr in die Julius-Leber-Kaserne gekommen, um am AGSHP ohne den zeitlichen Druck zu üben, der an anderen Ausbildungsterminen gelegentlich herrscht. Gerade weil der Fokus alleine auf das Schießen mit den Standartwaffen gelegt wurde, konnten die Ausbilder Schießfehler besser erkennen und durch wiederholtes Üben einstellen. Schießen lernt man eben durch Schießen!

Der Gesamtleitende Hauptbootsmann d.R. Yin war deshalb auch mit den Ergebnissen dieser beiden Veranstaltungen sehr zufrieden, die in dieser Form erstmals in der Landesgruppe Berlin angeboten wurden. „Unbedingt wiederholenswert“, meinte auch Stabsunteroffizier d.R. Carsten Witt, der ebenfalls den Vorteil einer fokusierten und ruhigen Ausbildung betonte. Auch Stabsfeldwebel d.R. Thorsten Friedrich vom Büro für Reservistenangelegenheiten schloss sich dem positiven Votum an und bereicherte den Abend noch mit einer Zusatzausbildung im korrekten Führen einer Schießklatte. Kurzum: ein Mehrwert für „frische“ Reservisten, altgedienten Kameraden und motivierten Ausbildern.

Davon profitierte auch Oberstleutnant d.R. Ralph Erlmeier, der nur einige Tage später das Schul- und Wertungsschießen auf der Standortschießanlage Bernauer Straße leitete. Ziel dieses Schießtages am Samstag war es, für alle Teilnehmenden die Voraussetzungen für die Wertungsübungen an den Standartwaffen Gewehr G 36 und Pistole P8 zu schaffen und so weit wie möglich auch Wertungsübungen zu absolvieren. Da für Reservisten ohne Beorderung immer noch die Umschulung zum „neuen Schießausbildungskonzept“ verwehrt ist, müssen die Reservisten den „Spagat“ üben: „altes Schießausbildungskonzept“ wird weiterhin parallel zum NeuSAK durchgeführt.

Nicht zuletzt durch das neue Wochenangebot für Schießübungen konnten alle Teilnehmer, das gesteckte Ziel erreichen. Beste Ausgangslage für den „Fläminger Jäger“ im Oktober, bei dem im Rahmen eines Truppenübungsplatzaufenthaltes in Lehnin alle Schul- und Wertungsübungen geschossen werden können, die für den Erwerb der Schützenschnur oder den Nachweis im Rahmen der Individuellen Grundfertigkeiten (IGF) notwendig sind. Die enge Verzahnung der Ausbildungen ermöglichen ein umfangreiches Schießangebot für die Berliner und Brandenburger Reservisten und erlauben eine schnelle Integration „neuer“ Kameraden, die noch Bedarf an größerer Sicherheit im Umgang mit der Waffe haben.

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