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„Opfer von Krieg und Gewalt nicht vergessen!“




Unter dem Eindruck der Bombardierung Dresdens schrieb Rudolf Mauersberger, Kantor des Dresdner Kreuzchores, die Trauermotette „Wie liegt die Stadt so wüst…“. Sie wurde am 4. August 1945 in den Ruinen der Kreuzkirche uraufgeführt und ist seither Teil der Dresdner Gedenkkultur. Für Mauersberger „war das Werk ein Weg zur geistigen Bewältigung des unfassbaren Geschehens, für die Bürger Dresdens aber ist es mehr geworden: ein Zeichen der Hoffnung auf eine friedlichere Welt“, schrieb 1994 Alt-Bundespräsident Roman Herzog.

40 Teilnehmer fanden sich am 5. Februar in Berlin-Lankwitz zusammen, um der Kriegstoten zu gedenken. Dort war die I. Kompanie/Flakregiment 12 stationiert, die in Stalingrad fast vollständig aufgerieben wurde. Die Gedenkveranstaltung wurde durchgeführt von der örtlichen Reservistenkameradschaft 06 „Berlin Südwest“ und der Kameradschaft des ehemaligen Flakregiments 12. Hauptredner war – wie in der Vergangenheit – Fregattenkapitän d.R., Alt-Bürgermeister Herbert Weber. Seine Rede widmete er dieses Mal der Bombardierung Dresdens vor 72 Jahren; für die Ortsansässigen dahingehend vertraut, als auch Lankwitz in einem Flächenbombardement zu mehr als 80 Prozent zerstört wurde. Natürlich wurde während der Kranzniederlegung auch die Trauermotette gespielt.

Die Teilnehmer trugen eine „Vergissmeinnicht“-Blüte als Anstecker zur Identifikation aller Träger mit dem Wunsch, dass die Opfer der Kriege und Gewalt, ohne Unterschiede der Nation und der Zeit ihres Todes, nicht vergessen werden dürfen. Die Symbolblume wird herausgegeben vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Obwohl das Gedenken an Kriegstote mit der Symbolik des „Vergissmeinnicht“ seit dem 18. Jahrhundert im deutschen Sprachraum nachweisbar ist, war die Initiative des Volksbundes den Teilnehmern eher unbekannt. Eine Premiere also, die es verdient hat, bei stillen Gedenktagen und zu besonderen Anlässen wie Gedenkveranstaltungen auf Friedhöfen zur Tradition zu werden.
 

Text: Arno Timm
Bilder: Herbert Weber



 

Bild 1: Herbert Weber über die Bombenopfer Dresdens: „Ihr Tod war nicht ‚Kollateralschaden‘ einer anderen kriegsnotwendigen Handlung, sondern erwünschtes Resultat des Angriffs selbst.“
Bild 2: Teilnehmer der Gedenk-Veranstaltung in Berlin-Lankwitz

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