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Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) hat mehr als 115.000 Mitglieder. Wir vertreten die Reservisten in allen militärischen Angelegenheiten.

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Landesgruppe Berlin

Parlamentarischer Abend 2017




Der Parlamentarische Abend 2017 des Verbandes der Reservisten der Bundeswehr e.V. (VdRBw e.V.), der am 16. Mai in der Landesvertretung Baden-Württemberg stattfand, war wie selten zuvor von der aktuellen politischen Diskussion überlagert. Das große Interesse an Medienvertretern belegte die Brisanz des Themas Rechtsradikalismus in der Bundeswehr, das an diesem Abend überall im Mittelpunkt stand.

Der Präsident des VdRBw e.V., Oberst d .R. Oswin Veith, erwähnte in seiner Rede: "Unsere Nationale Reserve ist in dieser fragilen Zeit von essentieller Bedeutung. Wir müssen die Zeichen der Zeit erkennen." Außerdem wies er auf das aktuelle Geschehen hin: "Die Bundeswehr, das sind in erster Linie Menschen, die sich tapfer und mit vollem Engagement für unsere freiheitlich demokratische Grundordnung einsetzen. Entwürdigendes Verhalten und rechtsextremes Gedankengut haben dabei nichts, aber auch rein gar nichts verloren", sagte er unter anderem.

In Ihrer Festrede äußerte sich auch die Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, zum aktuellen Thema: Im Fall Franco A. kündigte sie eine Überarbeitung des Traditionserlasses von 1982 an. Intensiv warb sie dabei für ein modernes Traditionsverständnis in der Bundeswehr, das sich noch stärker an die erfolgreichen letzten 60 Jahre orientieren müsse, anstatt in einem intolerablen historischen Rückgriff auf die Geschichte der Wehrmacht. Die Verteidigungsministerin kündigte an, hart durchzugreifen und sprach von einer „Nulllinie“ gegenüber rechtsextremistischen Gedankenguts in der Bundeswehr. Das tue sie, weil sie den Ruf der Bundeswehr schützen will.

Verteidigungsminsterin von der Leyen und Verbandspräsident Oberst d.R. Veith zeichen die „Partner der Reserve“ aus.In einem anschließenden Festakt zeichneten die Bundesverteidigungsministerin und der Präsident des VdRBw e.V. fünf Firmen als „Partner der Reserve“ aus. Mit ihrem überdurchschnittlichen Engagement für die Belange der Reservisten in deren Firmen tragen diese vorbildlich dazu bei, dass die Reservisten ihren Anteil für die Sicherheit unseren Landes und der Reservistenverband seinen parlamentarischen Auftrag erfüllen kann.

Die Durchführung des Parlamentarischen Abends wurde wie schon seit vielen Jahren durch die Unterstützung der Reservisten der Landesgruppe Berlin gesichert. Diesmal kamen ungefähr 500 Gäste zum Parlamentarischen Abend des Reservistenverbandes aus Bundeswehr, Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Verbänden zusammen, um über aktuelle sicherheitspolitische Fragen sowie über die Belange der Reserve zu diskutieren. Das Motto des diesjährigen Abends lautete: "Heimat – Sicherheit – Verantwortung". Die Musiker der Bundeswehr trugen zur Unterhaltung und Untermalung des Parlamentarischen Abends bei, der bis Mitternacht andauerte.

Verbandspräsident Oberst d.R. Oswin Veith bedankt sich bei den Kameraden für ihren Einsatz für „Lachen helfen“.   Die Berliner Reservisten im Einsatz für den Parlamentarischen Abend, v.l.n.r.: OStGefr d. R.L. Bergmair; Gefr. d.R. E. Lehmann; StUffz d.R. K.P. Pützer; StFw d.R., T. Friedrich; StFw Naujoks

Text: Renate Lehmann, Ralph Erlmeier
Fotos: Eberhard Lehmann, Ralph Erlmeier


Foto 1: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen spricht beim Parlamentarischen Abend des Reservistenverbandes.

Foto 2: Verteidigungsminsterin von der Leyen und Verbandspräsident Oberst d.R. Veith zeichen die „Partner der Reserve“ aus.

Foto 3: Verbandspräsident Oberst d.R. Oswin Veith bedankt sich bei den Kameraden für ihren Einsatz für „Lachen helfen“.

Foto 4: Die Berliner Reservisten im Einsatz für den Parlamentarischen Abend, v.l.n.r.: OStGefr d. R.L. Bergmair; Gefr. d.R. E. Lehmann; StUffz d.R. K.P. Pützer; StFw d.R., T. Friedrich; StFw Naujoks

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